Im Mai wurde er am Horn in Feldbach von Passanten gefilmt: der Biber! Ein Leservideo vom seltenen Badegast in unserer Region publizierte damals das Portal lokal.news.
Auch wenn das Nagetier streng geschützt ist und als Bereicherung der Artenvielfalt gilt, soll es sich doch nicht allzu sehr an den Bäumen am Hombrechtiker Bachauslauf knabbern. Deshalb wurden grössere Bäume jetzt mit Maschendraht umhüllt. «Erstmals hatten wir den Biber vor drei Jahren dort gesehen», erzählt eine regelmässige Spaziergängerin am Laufenbach: «Der Jagdaufseher war damals der Meinung, dass der Biber nicht bleiben würde.»
Ein bisschen ist das auch ein «Bubiker Biber», denn ein Teil des Laufenbach-Wassers stammt ja aus dem zufliessenden Wolfhauser Klausbach, der allerdings wegen der ARA Schachen als nicht besonders sauber gilt. Laut dem kantonalen Bibermonitoring lebten im Kanton Zürich Ende Dezember 2025 rund 520 Biber in 165 Revieren. Davon waren zwei am Zürichsee nachgewiesen, in Wollishofen und in Meilen. (bn)


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