Wie teuer wird die Betzholz-Sanierung?

(Bild: buebikernews)
(Bild: buebikernews)

 

Der Zweckverband GESA Betzholz, an dem die Gemeinden Bubikon, Hinwil, Dürnten und Rüti beteiligt sind, plant eine umfassende Sanierung der Gemeinschaftsschiessanlage im Betzholz. Die Rede ist sogar von einem ErsatzneubauOffenbar noch im Jahr 2026 soll dazu eine Urnenabstimmung in den vier Gemeinden durchgeführt werden (buebikernews berichete). 

 

Die Frage lautet: Wie teuer wird dieses Projekt? Im Protokoll der Delegiertenversammlung des Zweckbands vom 17. Juni 2025 wurden die Kosten aufgrund eines Vorprojekts grob auf 7,26 Millionen Franken geschätzt. Allerdings wurden damals auch Einsparmöglichkeiten erwähnt, nämlich rund 855'000 Franken bei einem Verzicht auf eine Kurzdistanzschiessanlage und rund 590'000 Franken bei einem Verzicht auf ein Obergeschoss.

 

Gemäss diesem Protokoll vom Juni 2025 hätte bereits an einer weiteren, ausserordentlichen Delegiertenversamlung im November 2025 das definitive Projekt zuhanden einer Urnenabstimmung in den vier Verbandsgemeinden bereits am 8. März 2026 verabschiedet werden sollen. Dazu ist es offensichtlich nicht gekommen.

 

Bereits im Juni 2025 wurde aber der Termin für die ordentliche Delegiertenversammlung 2026 festgelegt, nämlich auf den 16. Juni 2026. Soll tatsächlich noch im Jahr 2026 eine Urnenabstimmung durchgeführt werden können, müsste der enstprechende Entscheid des Zweckverbands also in rund zwei Wochen gefällt werden. (bn)

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Kommentare: 8
  • #1

    Uiii... (Mittwoch, 03 Juni 2026 11:06)

    Das ist aber viel Geld! Kann der Kanton oder Bund etwas bei der Kostentilgung mithelfen? Denn Schiessen sollten die Schiesswilligen lernen können. Gehört Schiessen doch auch zur Landesverteidigung ....falls wir uns verteidigen müssen oder wollen.

  • #2

    Betzholz (Mittwoch, 03 Juni 2026 11:08)


    Die Anlage wird nicht nur von den regionalen Schiessvereinen benutzt, sndern auch vom Militär und von der Polizei

  • #3

    Anteil Bubikon? (Mittwoch, 03 Juni 2026 11:50)

    So grob sollte der bei etwas unter 20% liegen.

  • #4

    Wieso? (Mittwoch, 03 Juni 2026 12:06)

    Das Stimmvolk von Bubikon wollte bei der Sanierung des Spitals GZO Wetzikon nicht helfen und schickte die Vorlage bachab. Wieso sollte es nun einem Schiessstand Gelder zuschiessen?

  • #5

    @ Wieso (Mittwoch, 03 Juni 2026 13:42)

    Die Frage ist sehr berechtigt - vor allem aus ethischer Sicht.
    Das GZO wird wohl weithin von Menschen aus Bubikon genutzt. Bubikon sollte für Patienten, Patientinnen, die im GZO behandelt werden, eine extra Entschädigung an das GZO bezahlen müssen.
    Würde vom "Buebiker Volk" die Sanierung vom Betzholz abgelehnt, müssten die Besucher des Betzholz auch extra und zusätzlich bezahlen müssen. Das müsste auch für andere Gemeinden gelten, welche sich nicht an den Bau- und Sanierungskosten beteiligen, welche zu einen Verbund gehören.

  • #6

    Sparfuchs (Mittwoch, 03 Juni 2026 13:56)

    Solange Bubikon kein Geld für eine notwendige Gesundheitsversorgung hat, dürften solche Ausgaben keinesfalls bewilligt werden.
    Ein Spital dürfte sicherlich wichtiger sein, als ein Schiesstand für ein paar Hobbyschützen.

  • #7

    @Sparfuchs (Donnerstag, 04 Juni 2026 09:20)

    Für Hobby-Schützen muss eine Gemeinde keinen Schiessstand finanzieren. Für die Schiess-Pflichtigen (Obli), aber schon. Dazu gibt es Auflagen des Bundes, wie viele Scheiben dazu notwendig sind. Die Gemeinde ist verpflichtet diese Scheiben zur Verfügunh zu stellen

  • #8

    Danke Sparfuchs (Donnerstag, 04 Juni 2026 13:54)

    Genau solange die Gesundheitsversorgung egal ist alles andere, wirklich alles ablehnen.