Was wird aus der Gemeinschaftsschiessanlage Betzholz?

(Bilder: buebikernews)

 

«Die vier Gemeinden Bubikon, Dürnten, Rüti und Hinwil bilden zusammen den Zweckverband GESA Betzholz. Die
Schiessanlage ist seit rund 40 Jahren in Betrieb und eine Sanierung ist dringend nötig. Die Betriebskommission hat sich im vergangenen Jahr intensiv mit dieser Sanierung auseinandergesetzt und wird den Stimmberechtigten der vier Gemeinden voraussichtlich im Jahr 2026 einen
Kredit für den GESA-Ersatzneubau vorlegen.» 

 

Diese unscheinbare Kurzmitteilung der Hinwiler Abteilung Sicherheit erschien im Februar 2026 im offiziellen, von der Gemeinde Hinwil herausgegebenen Blatt «Top Hinwil» und sorgt seither in Schützenkreisen für Fragen. Etliche überregionale Anlässe und Schützenfeste – etwa das Jahresschiessen 2028 des Kantonalverbands Zürcher Schützenveteranen – sind für die kommenden Jahre in Planung, und an entsprechenden Sitzungen hört man regelmässig, dass die GESA Betzholz, die sich auf Bubiker Gemeindegebiet befindet, möglicherweise nicht zur Verfügung stehe, weil sie längere wohl ausser Betrieb sei. Bereits werden Ersatzstandorte – etwa die Schiessanlege Erlosen/Ettenhausen – evaluiert.

 

Selbstverständlich wäre auch der normale Schiessbetrieb der im Betzholz beheimateten Vereine davon betroffen: Die Schützengesellschaft Betzholz, der Schützenverein Bubikon, der Arbeiterschiessverein Rüti auf der 300-Meter-Anlage, und auf der 25 m/50 m-Anlage sind die Pistolenschützen am Bachtel Hinwil und die Pistolenschützen Bubikon. Diese Vereine führen auch regional die Bundesprogramme (Obligatisches und Feldschiessen) durch. Und schliesslich findet im Betzholz jeweils im Spätsommer auch das jährliche Bubiker Gemeindeschiessen statt. 

 

(bn)

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Kommentare: 5
  • #1

    ?? (Mittwoch, 13 Mai 2026 12:12)

    Was ist denn so dringend nötig? Hab noch die etwas gehört und kenne die Anlage seit es sie gibt.

  • #2

    Steuerzahler (Mittwoch, 13 Mai 2026 16:05)

    Warum wurden die Hinwiler bereits im Februar informiert und wir nicht?

  • #3

    Schütze (Mittwoch, 13 Mai 2026 21:51)

    Zahlreiche Lärm- und Sicherheitsmassnahmen, welche schon länger bekannt sind, müssen umgesetzt werden. Dazu stehen ordentliche Sanierungen an, welche in einem geplanten Intervall getätig werden müssen.
    Die Schützen wissen schon lange davon.

  • #4

    ?? (Sonntag, 17 Mai 2026 11:37)

    Aber wieso informiert der Gemeinderat nicht wenn es uns viel kostet?

  • #5

    Tierfreund (Dienstag, 19 Mai 2026 10:50)

    Unseren Tieren zu liebe würde ich die Anlage ganz schliessen.