Zum Fall Geissberg keine News, aber definitiv keine Asylcontainer

(Bild: search.ch)
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Nach fünf Tagen ist zur bn-Anfrage betreffend Asylunterkunft Geissbergstrasse Wolfhausen (buebikernews berichtete) eine Antwort aus dem Gemeindehaus eingetroffen. «Aktuell sind wir in dieser Angelegenheit im schriftlichen Kontakt mit Betroffenen im Quartier» schreibt Gemeindeschreiber Urs Tanner: «Anfang Juli ist zusätzlich ein Gespräch geplant. Bevor diese Aktivitäten abgeschlossen sind, äussern wir uns nicht öffentlich zum konkreten Vorgehen der Gemeinde.»

 

«Weiterhin Zwischennutzungen im Wohnungsmarkt»

 

Immerhin scheint jetzt aber klar, was der Grund für die Mietaktivitäten in Wolfhausen ist: Obschon der Rekurs gegen die Asylcontainer in Bubikon vom Tisch ist, wird das Projekt Asylcontainer nicht weiter verfolgt. «Es ist richtig, dass das Baurekursgericht den Rekurs aus der Nachbarschaft abgelehnt hat», schreibt Urs Tanner. Leider sei aber versäumt worden, gleichzeitig die Nutzungsdauer neu festzulegen. «Bedingt durch das lange Verfahren hätten die Container nur noch rund 1.5 Jahre genutzt werden können.» Aus diesem Grund habe der Gemeinderat darauf verzichtet, das Projekt weiterzuverfolgen und entschieden, «den Bedarf weiterhin über Zwischennutzungen im Wohnungsmarkt abzudecken.»

 

Am 9. April 2026 hatte Urs Tanner gegenüber buebikernews zum gewonnenen Rechtsstreit betreffend Asylcontainer noch vage erklärt, dass sich der Gemeinderat wegen der langen Verfahrensdauer mit einer «Neuausrichtung der Unterbringung von Asylsuchenden befasse», und dass der Gemeinderat «zu gegebener Zeit die Bevölkerung darüber informieren» werde. (bn)

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Kommentare: 2
  • #1

    Wieso? (Mittwoch, 27 Mai 2026 11:32)

    Wieso geht es immer so lange, bis eine nachvollziehbare Erklärung von Seiten der Gemeinde vorgelegt wird. Es ist schon klar, dass die Gemeinde vor schwierigen Aufgaben mit der Unterbringung von Asylsuchenden und Sozialhilfeempfängern steht, denn bezahlbarer Wohnraum ist knapp. Aber von dem eben Gelesenen hatte ich bisher von Seiten der Gemeinde keine Angaben aufgeschaltet gesehen. Darum vielen Dank für die Bemühung von bn. Es ist sicherlich für bn nicht immer angenehm, sich in die Nesseln setzen zu müssen.

  • #2

    Bahnhof (Mittwoch, 27 Mai 2026 12:22)


    Wenn das so ist: Wozu dann der Event "voll auf 12", an dem bestimmt werden soll, was aus dem Bahnhof nach zwei Jahren Zwischennutzung als Asylheim werden soll? Das sollte doch jetzt eigentlich klar sein: Die Zwischennutzung wird verlängert...