Die Mitte Bubikon-Wolfhausen hat die Jahresrechnung 2025 der Gemeinde Bubikon an ihrer Parteiversammlung intensiv geprüft und
ausführlich diskutiert. Die Partei nimmt das positive Rechnungsergebnis zur Kenntnis, «ordnet dieses jedoch differenziert ein», wie sie in einer Mitteilung vom Montag (25. Mai
2026) schreibt.
Mit einem Ertragsüberschuss von rund CHF 4.19 Millionen schliesse die Rechnung «auf den ersten Blick erfreulich» ab. Aus Sicht der Mitte dürfe dieses Resultat
jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass «ein wesentlicher Teil des guten Abschlusses auf ausserordentliche und nur schwer planbare Mehreinnahmen zurückzuführen» sei. Insbesondere höhere
Steuererträge aus Vorjahren sowie aussergewöhnlich hohe Grundstückgewinnsteuern haben die Rechnung stark gestützt. «Solche Einnahmen sind volatil und können nicht
einfach als neue Normalität betrachtet werden», schreibt die Partei.
Positiv bewertet die Partei dennoch, dass sich die finanzielle Steuerung und die Ausgabendisziplin gegenüber vergangenen Jahren verbessert haben. Die Mitte
Bubikon-Wolfhausen spricht dem Gemeinderat und der Verwaltung dafür Anerkennung aus: «Gerade angesichts der kommenden grossen Investitionen in Schulhäuser, Infrastruktur und Gemeindewerke ist ein
sorgfältiger Umgang mit den Gemeindefinanzen zentral.»
Kritischer Blick auf Kosten für externe Beratungsmandate und Fachstellen
Die Partei sei gleichzeitig der Meinung, «dass in finanziell guten Jahren nicht die Gefahr entstehen darf, bei den Ausgaben nachlässig zu werden.» Besonders
kritisch hinterfragt werden müssten auch künftig die Kosten für externe Beratungsmandate und externe Fachstellen. Die Mitte erwartet, dass solche Ausgaben konsequent auf ihre
Notwendigkeit und ihren konkreten Nutzen überprüft werden.
Die Mitte Bubikon-Wolfhausen unterstützt laut Mitteilung die Jahresrechnung 2025 deshalb zwar grundsätzlich, verbindet dies jedoch «mit der klaren Erwartung, dass
die Gemeinde weiterhin auf eine realistische Budgetierung, eine konsequente Ausgabendisziplin» und eine nachhaltige Finanzpolitik setzt.
(bn)


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Apero (Montag, 25 Mai 2026 15:53)
Und mal den einen oder anderen Apero weglassen...
Geht nicht (Montag, 25 Mai 2026 18:53)
@Apero, dann kommen ja keine Leute.
Ist ja auch praktisch, nach dem Apero, bei dem meist viel zu viele Häppchen beschtellt werden, können die Besucher die Reste noch nach Hause nehmen! Da fällt dann der Wocheneinkauf kleiner aus!
Gut für‘s persönliche Budget;-)
Berateritis (Montag, 25 Mai 2026 20:04)
Es kam wie es kommen musste. Wenn der Präsi Berater ist erhalten seine Berufskolegen dicke Aufträge.
Aber nur ganz langsam und zahm getrauen sich ein paar wenige Menschen das Problem ganz sorgfältig halbpatzig zu sagen.
Bürger (Montag, 25 Mai 2026 22:42)
@Berateritis
Die Mitte sagt wenigstens etwas. Wo sind die Mitteilungen der anderen Parteien?
Bürgerin (Dienstag, 26 Mai 2026 13:57)
Die wurden schon lange mundtot gemacht!