Was haben Marco Bliggensdorfer, besser bekannt als «Bligg», und der am Sonntag (8. März 2026) frisch gewählte Zürcher Stadtrat Balthasar Glättli gemeinsam? Beide sind in Bubikon, genauer im Ortsteil Wolfhausen, aufgewachsen, Glättli sogar ein paar Jahre länger als der Musiker.
Während diese Tatsache bei Bligg offiziell zur Vita gehört, selbstverständlich im Wikipedia-Eintrag vermerkt ist und von der Regionalpresse auch regelmässig erwähnt wird – im «regio» wurde er noch 2019 als «Bubiker Mundart-Musiker» bezeichnet – , liest man über die lokale Herkunft des grünen Politikers Glättli kaum je etwas.
Immerhin: Als Glättli 2007 in Bubikon eine Augustrede hielt, bedankte er sich beim Gemeindepräsidenten («lieber Bruno») und beim Gemeinderat für die «Einladung meiner Heimatgemeinde». Später dann wurden Bubikon oder Wolfhausen nur noch selten erwähnt, und wenn, dann etwa im Zusammenhang mit seiner Leukämie-Erkrankung, die der Lehrerssohn als Kind durchlebt hatte. (bn)


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