Am Mittwochnachmittag (25. Februar 2026) ist es – wie berichtet –
auf dem Sprenggelände Tätsch in Illnau bei der geplanten Vernichtung von Sprengmitteln zu einer unkontrollierten Explosion gekommen. Bis am Donnerstagvormittag
sind bei der Kantonspolizei Zürich über 70 Meldungen von Beschädigungen eingegangen.
Bis heute Vormittag nahm die Kantonspolizei Schadensmeldungen im Umkreis von bis zu 10 Kilometern um den Ereignisort entgegen. Es wurden Schäden unter anderem an
Dächern, Mauerwerken, Fenstern und Türen sowie an einem Aquarium gemeldet. Eine Einschätzung zur Schadenssumme kann noch nicht gemacht werden. Die Ermittlungen der Kantonspolizei Zürich dauern
weiter an.
Weitere sichergestellte Explosivstoffe werden an Ort und Stelle vernichtet
Am Donnerstagmorgen (26. Februar 2026) setzt die Polizei die Arbeiten am Schadensplatz auf dem Sprenggelände Tätsch fort. Am Vortag sind bei der Spurensicherung
noch weitere Explosivstoffe sichergestellt worden, die nicht abtransportiert werden können. Spezialisten des Zürcher Entschärfungsdiensts des Forensischen Instituts Zürich
vernichten diese derzeit in mehreren Tranchen an Ort und Stelle. Daher können mehrere Explosionen hörbar sein. Wie lange die Arbeiten andauern werden, kann noch
nicht abgeschätzt werden. Das Gelände Tätsch und die Umgebung sind aus Sicherheitsgründen abgesperrt.
(KAPO/bn)
Aufruf:
Schäden, die im Zusammenhang mit der Explosion entstanden sind, können weiterhin der Kantonspolizei Zürich, Telefon 058 648 48
48, gemeldet werden.


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