Update
Am Mittwochnachmittag (25. Februar 2026) ist es auf einem Sprenggelände in Illnau (Gemeinde Illnau-Effretikon) bei der geplanten Vernichtung von
Sprengmitteln zu einer unkontrollierten Explosion gekommen. Die Druckwelle verursachte im erweiterten Umfeld der Anlage grössere Schäden. Zwei Personen erlitten leichte
Verletzungen.
Kurz nach 13 Uhr begann eine private Sprengfirma auf dem Gelände der Versuchs- und Schulungsanlage Tätsch mit dem Vernichten von mehreren
hundert Kilogramm Sprengmittel. Die Sprengmittel, die eigentlich hätten abbrennen sollen, explodierten. Dadurch entstand vor Ort ein Krater mit mehreren Metern
Durchmessern. Die Druckwelle führte zu grösseren Schäden bei mehreren Gebäuden und Unterständen auf dem Gelände. Die beiden Mitarbeiter der betroffenen Firma wurden leicht verletzt und
wurden vor Ort medizinisch betreut.
Aus dem erweiterten Umfeld der Anlage gingen bei der Kantonspolizei Zürich diverse Meldungen zu Schäden an Gebäuden ein. Zum jetzigen Zeitpunkt kann das
Schadensausmass noch nicht beziffert werden.
Die genaue Unfallursache wird durch die Kantonspolizei Zürich in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich untersucht. Für die Spurensicherung
standen neben der Kantonspolizei Spezialisten des Forensischen Instituts Zürich im Einsatz. Zur weiteren Unterstützung befanden sich der Rettungsdienst Regio 144, die Stadtpolizeien von
Illnau-Effretikon und Uster sowie die Kommunalpolizei Region Pfäffikon, ein GVZ-Inspektor, ein Baustatiker, der Unterhaltsbetrieb der Stadt Illnau-Effretikon und das örtliche Elektrizitätswerk
vor Ort.
Aufruf:
Schäden, die im Zusammenhang mit der Explosion entstanden sind, können der Kantonspolizei Zürich, Telefon 058 648 48 48,
gemeldet werden.
(KAPO/bn)


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