Die Kantonspolizei Zürich hat am Donnerstag (12. Februar 2026) am Hauptbahnhof Zürich einen mutmasslichen Einbrecher verhaftet. Der Mann führte diverses
Deliktsgut aus dem Zürcher Oberland mit sich. Er war bereits fünf Tage zuvor durch die Kantonspolizei Zürich ein erstes Mal verhaftet und der Staatsanwaltschaft zugeführt
worden.
Eine Patrouille der Transsicura stiess in einem Zug auf einen schlafenden Mann, der sich bei der Kontrolle nicht ausweisen konnte. Auf dem Polizeiposten der
Kantonspolizei Zürich stellten die Polizisten dann fest, dass der 29-jährige Algerier diverses Deliktsgut bei sich hatte. Neben mehreren tausend Franken Bargeld sowie Notengeld
in Fremdwährungen hatte er eine Münzsammlung, Goldvreneli, elektronische Geräte und ein neuwertiges E-Bike bei sich.
Die polizeilichen Ermittlungen zeigten, dass das Deliktsgut in der Region Dübendorf und Schwerzenbach bei mehreren Einbrüchen in Häuser und
Fahrzeugen entwendet wurde. Der Verhaftete verstiess zudem gegen das Ausländer- und Integrationsgesetz (AIG), indem der abgewiesene und damit illegal anwesende Algerier bereits mehrfach die
Ausreiseaufforderung des Migrationsamtes ignorierte und rechtswidrig in der Schweiz verblieb.
Bei der Verhaftung zeigte sich der Mann dermassen unkooperativ, dass er neben den genannten Delikten auch noch wegen Hinderung einer Amtshandlung
bei der zuständigen Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht wurde. Das Zwangsmassnahmengericht versetzte den Algerier auf Antrag der Staatsanwaltschaft See/Oberland in
Untersuchungshaft. Die Kantonspolizei Zürich führt zusammen mit der Staatsanwaltschaft die weiteren Ermittlungen. (KAPO/bn)


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