Bubikon ist um Mitternacht mit Schwung ins neue Jahr gestartet – und dies ziemlich geräuschvoll. Trotz Feuerwerkverbot knallte, knatterte und böllerte es um den Jahreswechsel recht heftig. Kindischer Protest, mangelndes Demokratieverständnis, spätpubertäre Starrköpfigkeit? Wir wissen es nicht, können nur mutmassen. Eines aber wissen wir mit Sicherheit: Mit ein paar Flyern in die Briefkästen und ein paar Plakaten im Dorf ist es nicht getan, lieber Gemeinderat. Trotzdem, liebe Bubikerinnen, liebe Wolfhauser: euch allen ein glückliches 2026! (bn)


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Jasmin (Donnerstag, 01 Januar 2026 08:45)
Bis 2.00 Uhr knallte es in Wolfhausen trotz Feuerwerkverbot. Für mich eine klare Trotzreaktion. Und ja- das Gesetz wird nicht kontrolliert/durchgesetzt. Dann macht man halt frisch fröhlich absichtlich weiter.
Klara Hässig (Donnerstag, 01 Januar 2026 08:46)
Schade und sehr traurig.
Wenn nur lautes Feuerwerk den Menschen etwas wert ist, nicht aber Rücksichtnahme und Empathie für sensible Lebewesen, dann fragt man sich schon, wie es um diese Gesellschaft steht.
5 oder vielleicht 10 Prozent können sich einfach nicht an Regeln halten und man lässt sie einfach gewähren. Sie bekommen einfach das, was sie wollen und werden nicht zur Rechenschaft gezogen. Dies, weil die Exekutive ohne Durchsetzungskraft ist.
Idee: Die andern Einwohner, welche sich an die Polizeiverordnung halten, zahlen ab sofort 10 Prozent der Steuern auf ein Sperrkonto ein, solange bis sich die Gemeindeverwaltung mit griffigen Massnahmen für Ruhe und Rücksichtnahme einsetzt und diese auch durchsetzt.
Manu (Donnerstag, 01 Januar 2026 21:58)
Ein Verbot allein nützt wenig, wenn es nicht kontrolliert und durchgesetzt wird. Die Zielpersonen ignorieren solche administrativen Massnahmen. Für Ordnung und Sicherheit braucht es konsequente Kontrollen und spürbare Sanktionen – dafür zahlen wir Steuern.