Eine gute Wahl

Viel Kritik war im Vorfeld der Pfarrwahlen, die nach neuer Gesetzgebung obligatorisch an der Urne durchzuführen waren, laut geworden: unnötige Pflichtübung, kompliziertes Prozedere in Forn einer Sachabstimmung statt einer herkömmlichgen Wahl, zu erwartende miserbale Wahlbeteiligung undsoweiter.

 

Zumindest die reformierten Stimmberechtigten in Bubikon strafen solche Kritiken lügen: 890 Stimmberechtigte haben an der Wahl teilgenommen. Das entspricht einer guten Stimmbeteiligung von über 36 Prozent. Und die Wählerinnen und Wähler wussten durchaus mit den Wahlzetteln, bei denen zu den aufgeführten Namen noch "Ja" oder "Nein" anzuführen waren, umzugehen. Das zeigt die geringe Zahl an leeren Stimmen. Ungültig war keine einzige abgegebene Stimme.

 

Die Gewählten dürfen sicher sein, demokratisch legitimiert in eine neue Amtsperiode eingesetzt worden zu sein. Und die Landeskirche darf sicher sein, dass ihre Strukturen einer öffentlich-rechtlichen Körperschaft den Demokratie-Test bestanden haben.

 

Thomas Illi, Chefredaktor "buebikernews"

 

 

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