Glosse. Seit der vergangenen Woche steht fest: Das gesamte Zürcher Oberland ist bereit, das GZO Spital Wetzikon nicht hängen zu lassen und nebst dem eigenen Beitrag zur Rekapitalisierung auch jenen Anteil mitzufinanzieren, den eigentlich Bubikon hätte aufbringen müssen: 3,12 Millionen Franken.
Bubikon hat sich erfolgreich aus der Verantwortung als ehemalige Zweckverbandsgemeinde und später Aktionärsgemeinde gestohlen. Dafür stehen jetzt weiterhin grosszügige Mittel zur Verfügung, nicht nur im Hinblick auf das «Generationenprojekt» Schulraum, sondern auch dieses Jahr wieder für eine schnieke «Sommermatinee» beim Ritterhaus mit Apéro, Grillplausch, Weindegustation, Showcase, Kinderprogramm und Sichselberfeiern. «Alle sind eingeladen», heisst es im aufwändig gestalteten, kartonierten Flyer, der soeben in alle Haushaltungen verschickt wurden. Echt jetzt, alle rund 7500 Bubikerinnen und Wolfhauser? Das könnte ja teuer werden! Woher soviel Geld nehmen, ohne es zu stehlen?
Apropos stehlen: Wussten Sie, dass im Kommunikations- und Partizipationskonzept der Gemeinde Bubikon aus dem Jahr 2025 bei den gängigen Informationsmitteln auch «Stehlen» aufgeführt ist? Vermutlich sind ja Stelen gemeint, freistehende Informations- und Werbetafeln. Aber sicher ist das nach dem GZO-Debakel nicht mehr...
(bn)


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