Der Bahnhof Bubikon soll ein Begegnungsraum werden

(Bild: buebikernews)
(Bild: buebikernews)

 

Das Bahnhofgebäude in Bubikon soll ein Begegnungsarum für alle Genrationen, die Bevölkerung und die Dorfvereine werden. Dies ist das Ergebnis des Events «Voll auf die 12» vom Donnerstagabend (11. Juni 2026) im Ökumenischen Zentrum Wolfhausen. Zwölf zufällig aus den Anwesenden ausgeloste Teilnehmende sind nach 90 Minuten Diskussion zu diesem Ratschluss gelangt. Moderiert wurde der Anlass von Filmemacherin und Eventmanagerin Rebecca Panian, die sich selber auch als «Aktivistin» – unter anderem für ein bedingungsloses Grundeinkommen – bezeichnet.

 

Konkrete Beschlüsse wurden erst für das mehr oder weniger sofort nutzbare Erdgeschoss mit Schalterhalle und Warteraum gefasst. Klar ist aber, dass die Obergeschosse nach der rund dreijährigen Zwischennutzung als Notunterkunft dem Konzept  für das Erdgeschoss folgen sollen.

 

Im Erdgeschos soll einerseits ein öffentlicher Begegnungsraum mit «Gastroangebot light» und mit Spiel- und Unterhaltungsmöglichkeiten entstehen. Die Bewohnenden in den Obergeschossen sollen nach Mögllichkeit einbezogen werden. Im zweiten Raum sollen sich Vereine und Gruppierungen, zum Beispiel Jugendgruppen, soziokulturell entfalten können. Es sollen auch Kurse angeboten werden können. Dieser Raum wäre über ein Buchungstool mietbar. Als Trägerschaft ist ein neuzugründender Verein vorgesehen.

 

Zur Vertiefung der Ideen wird aus Freiwilligen der 12er-Gruppe eine weitere Sitzung stattfinden. Diesem Grobkonzept stimmte das Publikum grossmehrheitlich zu, wodurch der Event als gelungen (Lösung gefunden) gilt.

 

 

(bn)

Kommentar schreiben

Kommentare: 5
  • #1

    Viel Glück (Freitag, 12 Juni 2026 09:34)

    Hoffentlich passt alles beim Brandschutz und Behindertengerechigkeit. Sonst geht das nicht für öffentlich wie beim Feuerwehrgebäude.

  • #2

    UeBB (Freitag, 12 Juni 2026 09:59)

    Das Ergebnis ist für mich enttäuschend. Warum kam niemand auf die Idee, im Bahnhof ein Museum für die Bubiker Bahngeschichte einzurichten? Das Stück UeBB-Gleis nach Wolfhausen wurde ja auch gerettet, und die Sicherung der teilweise einsturzgefährdeten Strecke wird die Steuerzahler noch eine Stange Geld kosten.

  • #3

    @UeBB (Freitag, 12 Juni 2026 15:21)

    Weshalb haben sie ihre Idee keinem Bubiker oder Wolfhausner mitgegeben?
    Falls sie selbst Anwohner sind, weshalb haben sie nicht selbst teilgenommen?

    Ich glaube die Antwort zu kennen:
    Es ist halt viel einfacher bla bla zu verfassen auf buebikernews……
    Danke für nichts schönes Weekend

  • #4

    Asyl (Samstag, 13 Juni 2026 07:26)

    Der Bahnhof hätte dauerhaft ein Asyl bleiben sollen, für längere oder kürzere Aufenthalte für in-und-ausländische Menschen. Alles andere scheint nicht erfolgversprechend.

  • #5

    Mietkosten (Samstag, 13 Juni 2026 09:11)

    Das Gebäude gehört der SBB. Im Obergeschoss ist nur eine Wohnung. Was soll das alles Kosten?