«Gewerbe bewegt» – unter diesem Motto stand am Samstag (6. Juni 2026) ein Ereignis, das Bubikerinnen und Wolfhauser sprichwörtlich in Bewegung bringen solllte: zu Besuchen beim lokalen Gewerbe an nicht weniger als 53 Standorten in beiden Ortsteilen. Bewegt von offener Tür zu offener Tür wurde man mit einem Shuttle-Service, und wer in Bubikon und Wolfhausen je drei Stempel auf einer Karte sammelte, konnte an einem Wettbewerb mit schönen Preisen mitmachen.
Mit dabei an diesem Event war auch die Feuerwehr Bubikon, die ihr traditionelles «Tatü» ebenfalls auf diesen Tag verlegt hatte. «Tatü», das steht nicht nur für das Zweiklanghorn, wenn die Feuerwehr zu einem Ereignis ausrückt, sondern wohl irgendwie auch für «TA(g der offenen)TÜ(r)»... Mit einen ganzen Erlebnispark für Gross und Klein präsentierten sich die Fireworker beim Feuerwehr-Hauptquartier: Da galt es historische und aktuelle Fahrzeuge, Ausrüstungen und Einrichtungen zu bewundern, vom feuerroten alten Dodge bis zum modernsten Einsatzfahrzeug, dem VW Crafter 50, der am Abend feierlich eingeweiht werden sollte. Wussten Sie, dass die Feuerwehr Bubikon über ein zweirädriges Einsatzleiter-Fahrzeug verfügt, einen Roller, der natürlich sogar mit Blaulicht und Cis-Gis-Horn ausgestattet ist?
Kinder durften sich in einer Feuerwehr-Hüpfburg vergnügen und mit Hand-Spritzen einen kleinen Brand löschen, und für Wagemutige kam auch noch die Autodrehleiter vorbei. «Den Abend nach dem Abschluss des allgemeinen Gewerbertags haben wir bewusst als kleines Dorffest mit Festwirtschaft und Verängerung bis 02.00 Uhr ausgelegt», sagte Feuerwehrkommandat Peter Nägeli: «Nicht nur als Ausklang für die Gewerbler, sondern für die ganze Gemeinde, um den Milizcharakter unserer Feuerwehr zu betonen.»
Die Gelegenheit, mit aktuellen Themen mit der Bevölkerung ins Gespräch zu kommen, nahm auch die Gemeinde Bubikon mit einem Stand vor dem Gemeindehaus und mit einer Gemeinderatsdelegation wahr. Im Zentrum stand die Frage, wie sich Bubikon am Angebot der geplanten neuen Biogasanlage im Engelhölzli unmittelbar hinter der Gemeindegrenze zu Rapperswil-Jona beteiligen kann und will, nachdem eine Versorgung der Gemeinde mit KEZO-Fernwärme nicht zustande kam.
Paul Grüninger von der Energie Zürichsee Linth AG gab Interessierten persönlich Auskunft über Anschlussmöglichkiten ans bestehende Gasnetz der Gemeindewerke Rüti, in welches das umweltfreundliche Biogas eingespeist werden soll, und über alle finanziellen Aspekte. Zur Biogas-Thematik finden demnächst auch eine Umfrage und ein Informationsabend statt. (bn)














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