Dürnten will Bubiker GZO-Lücke gerne füllen

(Bild: buebikernews)
(Bild: buebikernews)

 

Als erste der GZO-Aktionärsgemeinden hat am Donnerstagabend (4. Juni 2026) die Gemeinde Dürnten an der Gemeindeversammlung über den Zusatzkredit für die Rettung des GZO Spitals Wetzikon Beschluss gefasst: «Mit ganz wenigen Gegenstimmen» wurde laut Gemeindeschreiber Daniel Bosshard dem Antrag des Gemeinderates für ein Kostendach von insgesamt 300'000 Franken zugestimmt: «Eine kurze Sache und absolut kein Problem in Dürnten», sagte Bosshard zu buebikernews.

 

Für Dürnten war ein ein Zusatzkredit von 225'000 Franken beantragt, zuzüglich einer Reserve von weiteren maximal 75'000 Franken für den Fall, dass nicht alle Gemeinden einem Zusatzkredit zustimmen sollten. Insgesamt geht es um 3,12 Milionen Franken – den Anteil, den Bubikon hätte beisteuern sollen, dies jedoch in einer Urnenabstimmung im November 2025 abgelehnt hatte. (bn)

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Kommentare: 11
  • #1

    Peinlich (Freitag, 05 Juni 2026 08:36)


    Das Abseitsstehen von Bubikon bei der GZO-Rettung ist einfach nur peinlich! Es gefährdet ein finales Ja zum Bubiker Mammut-Schulraumprojekt mehr, als wenn Bubikon seiner Verpflichtung als Miteigentümerin des Regionalspitals nachgekommn wäre und die 3,12 Millionen bewilligt hätte. Zum Fremdschämen!

  • #2

    jawohl (Freitag, 05 Juni 2026 08:46)

    Absolut auf den Punkt getroffen und absolut peinlich

  • #3

    Bürger (Freitag, 05 Juni 2026 10:43)

    Man kann von diesem Nein zum Spital halten waa man will. Fakt ist, wir leben in einer Demokratie und das Stimmvolk hat entschieden. Ich habe Ja gestimmt aber man muss eine Niederlage auch akzeptieren.

  • #4

    Vielleicht.... (Freitag, 05 Juni 2026 11:13)

    Vielleicht würde eine erneute Abstimmung ein anderes Resultat ergeben. Die Abstimmenden waren allenfalls zu sehr verunsichert worden.
    Aber wie kann man nochmals eine Abstimmung herbei führen?
    Müsste dazu eine Initiative lanciert werden?
    Weiss jemand eine Antwort?

    Judith Bucher

  • #5

    Budget (Freitag, 05 Juni 2026 11:18)


    Möglich wäre wohl an der Gemeindeversammlung Ende Jahr ein Antrag, den GZO-Beitrag ins Budget 2027 aufzunehmen. Käme vielleicht aber zu spät...

  • #6

    @Budget (Freitag, 05 Juni 2026 11:34)

    Es wäre doch möglich, den anderen Gemeinden den Defizitbetrag durch das Nein zum GZO von Bubikon zurück zu bezahlen, auch wenn es eine verspätete Rückzahlung wäre. Das Prozedere, wie man eine nochmalige schriftliche Abstimmung in der Gemeinde bewirken könnte, ist mir nicht klar. Ich weiss nicht, ob das überhaupt möglich wäre.
    Auf nationaler Ebene hat es das doch auch schon gegeben?!
    Judith Bucher

    Judith Bucher

  • #7

    Bubiker (Freitag, 05 Juni 2026 15:22)

    Judith Bucher. Wie ist das mit der Demokratie? Mann muss auch ein Nein akzeptieren können. Anscheinend ist das für Sie ein Fremdwort.

  • #8

    @Bubiker (Freitag, 05 Juni 2026 16:00)

    Man darf auch ein zweites Mal die Ansichten abfragen dürfen, wenn sich die Situation anders darstellt.
    Ein Nein ist ein Nein, solange bis neue Ansichten, Fakten, Umstände einstellen.

  • #9

    ???????? (Sonntag, 07 Juni 2026 18:55)

    Für das GZO hat die Gemeinde Bubikon kein Geld, aber Häuser teuer mieten und sogar Schweizer überbieten, für Asylanten das geht!

  • #10

    Nachbar (Montag, 08 Juni 2026 08:11)

    Früher war man stolz ein Bubiker zu sein, heute sieht es ein wenig anders aus. Vielleicht hat es noch mit den Johannitern zu tun, dass man hoch zu Ross von oben herab seinen eigenen Weg geht, und sich seiner Verantwortung entzieht!

  • #11

    Noch Bubiker (Montag, 08 Juni 2026 08:26)

    Wer mehr als 1 Bürgerrecht hat kann das von Bubikon abgeben um sich nicht länger wegen dem FDP dominierten Gemeinderat schämen zu müssen.