Die Kantonspolizei Zürich hat am Mittwochvormittag (11.03.2026) die Verkehrsunfallzahlen 2025 präsentiert. Die aktuelle Statistik zeigt deutlich zwar
weniger Verkehrsunfälle im ganzen Kanton Zürich als in den Vorjahren, auch die Anzahl der Verkehrstoten ist im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen. Schwere Unfälle mit PS-starken
Fahrzeugen, meist verursacht von Jnglenker, bereiten dere Polizei aber Sorgen.
Gemäss Verkehrsunfallstatistik ist im vergangenen Jahr die Zahl der Unfälle mit Sach- und Personenschaden im Kanton Zürich (inklusive Städte Zürich und Winterthur)
leicht gesunken.mNach wie vor waren mehr als Dreiviertel der Schwerverletzten und Getöteten ungeschützte Verkehrsteilnehmende (Fussgänger
und Zweiradlenkende).
Unfallzahlen im Kantonsgebiet
Im Kantonsgebiet (ohne Zürich und Winterthur) wurden 9494 Unfälle polizeilich registriert, 1.1 Prozent weniger als der Durchschnitt der letzten fünf Jahre. Sowohl
die Zahl der Unfälle mit Sachschaden (um 0.8 Prozent), wie auch die Zahl der Unfälle mit Personenschaden gingen zurück (um 2.3 Prozent). Schwer verletzt wurden 297 Personen (minus 8 Prozent im
Vergleich zum Fünfjahresmittel), wie im Jahr 2024 verloren 23 Menschen ihr Leben. Positiv zu bewerten ist der anhaltende Trend zu deutlich
weniger Velounfällen.
Massnahmen gegen schwere Verkehrsdelinquenz
Auffällig waren im vergangenen Jahr die tödlichen Unfälle im Zusammenhang mit schwerer Verkehrsdelinquenz. Im vergangenen Jahr wurden vier Personen
bei solchen getötet, zwei weitere Personen kamen aufgrund von waghalsigen Überholmanövern ums Leben. Insgesamt stellt die Kantonspolizei Zürich einen Anstieg der schweren
Verkehrsdelinquenz fest.
Bei solchen Unfällen missachten Lenkende die Verkehrsregeln vorsätzlich und nehmen das hohe Risiko eines Unfalls mit Schwerverletzten oder
Todesopfern in Kauf. Die Kantonspolizei Zürich widmet sich mit einem mehrjährigen Programm und verschiedenen Massnahmen diesem Phänomen
Verkehrssicherheitskampagne gegen Ablenkung
Auch im letzten Jahr war rund jeder vierte Unfall auf Ablenkung zurückzuführen. Aus diesem Grund wird die Kampagne «App-gelenkt» mit Plakaten und Videos sowie
Schwerpunktaktionen weitergeführt. Ebenso wird die Kampagne «Sicher durch den Tunnel» fortgesetzt. (KAPO/bn)


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