Oberländer SP-Politikerin verbreitete offenen Judenhass

(Bild: Wahlwerbung SP Illnau-Effretikon)
(Bild: Wahlwerbung SP Illnau-Effretikon)

 

Über einen gravierenden Falll von offenem Antisemitismus bei der SP Illnau-Effretikon berichtet heute Dienstag (3. März 2026) die Onlineausgabe des Zürcher «Tages-Anzeigers». Die bisherige und am Sonntag wiederkandidierende Stadtparlamentarierin Regula Hess wurde laut der Zeitung am Dienstag (3. März 2026) aus der Partei ausgeschlossen, nachdem sie offenbar auf Social-Media-Kanälen problematische Inhalte, die sich gegen Juden richteten, geteilt hatte. Auf den Fall aufmerksam gemacht hatte bereits am 26. Februar 2026 die EDU des Kantons Zürich in einer Medienmitteilung.

 

«Jeder einzelne Krieg ist wegen der Juden. Sie besitzen alle Banken, kontrollieren die Medien. Schwulenporno gibt es wegen der Juden. Darum hasse ich die Juden.» Dieser Text stammt laut dem «Tages-Anzeiger» aus einem Musikvideo, das Hess bereits im vergangenen Oktober geteilt hatte. In dem Video und in anderen Posts von Hess heisst es laut dem Bericht, Juden hätten «John F. Kennedy ermordet und auch die Terroranschläge vom 11. September 2001 begangen». Besonders problematisch sei «ein aktueller Repost vom Februar 2026, in welchem impliziert werde, Hitler habe den Holocaust nie befohlen. Die Nazis hätten im Gegenteil versucht, die internierten Juden am Leben zu erhalten.»

 

Der «Tages-Anzeiger» zitiert Andrea Sprecher, Generalsekretärin der SP des Kantons Zürich, mit den Worten; «Die Posts sind für uns absolut inakzeptabel und überschreiten eindeutig die Grenze dessen, was in der Partei als persönliche Meinungsäusserung zu akzeptieren ist.» Laut dem Präsidenten der SP Illnau-Effretikon, Maxim Morskoi, soll Hess auch auch der SP-Fraktion im Stadtparlament ausgeschlossen werden. (bn)

 

 

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Medienmitteilung der EDU Kanton Zürich vom 26.2.2026
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