Wenn der Sonntagsspaziergang Fragen aufwirft

(Bild: buebikernews)
(Bild: buebikernews)



In zwei Wochen wählt Bubikon neue Behörden, und Parolen für Kandidierende und Parteien sind allgegenwärtig. Aber was hat es sich mit dieser pinkfarbenen Inschrift auf sich, der wir auf unserem Sonntagsspaziergang im Süden unserer Gemeinde begegnet sind?


Die Aussage scheint klar: Wer privilegiert ist, sollte das auch mal hinterfragen. Sind unsere Privilegien verdient und erarbeitet? Oder sind sie uns einfach so zugekommen, aus Zufall? Oder aber schlimmer: Sind sie das Resultat einer Benachteiligung oder gar Diskriminierung anderer?


Fragen können wir uns auch, ob wir unsere Privilegien nutzen sollten – oder gar müssen –, um Ungerechtigkeiten oder zu mildern oder zu beseitigen? Handelt es ich am Ende gar um ein Wahlplakat für jenen Bubiker Gemeinderatskandidaten, der mit dem Slogan «Alle haben Platz» seinen Wahlkampf führt?


Fragen über Fragen. Antworten bitte gerne im Kommentarfeld... (bn)


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Kommentare: 1
  • #1

    Danke an bn für den Beitrag (Sonntag, 22 Februar 2026 19:31)

    Bei uns im Westen steht: Seid lieb mitenand - oder ähnlich.
    Ich finde solche Anregungen wohltuend, bereichernd und sehe sie nicht als politisch motiviert an. Und wenn doch, dann fände ich das sehr gut.
    Jede und jeder sollte sich ab und zu fragen, ob sie/ er wirklich etwas dazu beitrug, dass man hier leben darf. Man hätte ja auch in Nordkorea oder Indien oder sonst irgendwo geboren werden können. War es Glück, Zufall oder Fügung?
    Glück ist nicht wohlhabend zu sein, sondern Glück ist, seinen Reichtum sinnvoll für andere einsetzen zu können. Reichtum beinhaltet nicht nur Geld und Gut. Auch Wissen und "Herzensbildung" sind Reichtum. Diese Gaben sollten wir zu Gunsten von Menschen, Tieren und der Natur einsetzen. Der Einsatz kommt zu uns allen zurück. Wenn wir das nicht erkennen und nicht danach handeln gehen wir unter - etwas früher oder ein bisschen später....