Flucht ins Oberland endete mit Selbstunfall

Zwei Männer haben sich mit einem Personenwagen am Sonntagmorgen (2.9.2012) in Zürich (Kreis 11) einer Polizeikontrolle durch Flucht entzogen. Nach einem Selbstunfall in Wetzikon konnten beide unverletzt verhaftet werden.

 

Eine Patrouille der Kantonspolizei Zürich forderte kurz vor 06.45 Uhr den Lenker eines Personenwagens auf der Dörflistrasse zum Anhalten auf. Nachdem der Autofahrer der Aufforderung nachgekommen war, verliess ein Polizist für die routinemässige Kontrolle den Dienstwagen. Noch bevor er die Kontrolle vornehmen konnte, beschleunigte der Lenker plötzlich sein Fahrzeug und flüchtete mit übersetzter Geschwindigkeit. Die Patrouille nahm unverzüglich mit eingeschaltetem Blaulicht und Cis-Gis die Verfolgung auf. Die Flucht führte bei Zürich-Seebach auf die A1 in Richtung St. Gallen und beim Brüttiseller-Kreuz auf die A53. Nach dem Autobahnende ging die Fahrt über Wetzikon nach Hinwil und wieder zurück nach Wetzikon. Auf der Bahnhofstrasse bog der Wagen gegen die Fahrtrichtung im Kreisverkehr nach links in die Pfäffikerstrasse ab. Dabei kollidierte das Fluchtfahrzeug mit dem Randstein sowie einem Inselschutzpfosten und kam mit beschädigten Reifen zum Stillstand. Der Lenker und sein Beifahrer konnten ohne weiteren Widerstand zu leisten schliesslich in Gewahrsam genommen werden. Verletzt wurde niemand.

Beim verhafteten Lenker handelt es sich um einen 28-jährigen Mann aus dem Kanton Tessin. Sein Führerausweis ist ihm bereits früher entzogen worden. Ein Drogenschnelltest ergab ausserdem ein positives Ergebnis. Bei ihm wurde eine Blut- und Urinprobe angeordnet. Beim Beifahrer handelt es sich um einen 22-jährigen Italiener. Sie werden der Staatsanwaltschaft zugeführt.

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