Busunfall in Zollikon: Polizei sucht Zeugen

Bild: KAPO ZH
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kapo.Eine Frontalkollision zwischen einem Linienbus und einem Lastwagen hat am Dienstagmorgen in Zollikon 14 Verletzte gefordert. Ein Grossaufgebot an Kantons- und Kommunalpolizisten, Ärzten, Rettungssanitäter und Feuerwehren stand im Einsatz.

 

Um 8.30 Uhr befuhr der Linienbus die Bergstrasse von Zollikerberg Richtung Zollikon. In einer Rechtskurve geriet das Fahrzeug aus bisher unbekannten Gründen auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem korrekt entgegenkommenden Lastwagen. Beim heftigen Zusammenprall wurde der 46-jährige Lastwagenchauffeur leicht, der 60-jährige Buschauffeur schwer verletzt; er wurde eingeklemmt. Zwölf Passagiere des Linienbusses wurden leicht bis mittelschwer verletzt. Drei davon, eine Mutter und ihre beiden Kleinkinder, begaben sich selbstständig in ein Spital. Eine verletzte Frau wird noch vermisst, sie entfernte sich nach dem Unfall zu Fuss Richtung Zollikon. Die übrigen acht Fahrgäste im Alter zwischen 34 und 80 Jahren erlitten leichte bis mittelschwere Verletzungen. Ein Grossaufgebot an Rettungssanitäter, Notärzten sowie der Feuerwehren Zollikon, Küsnacht, Zumikon und der Berufsfeuerwehr Zürich standen für die Bergung und Betreuung im Einsatz. Mehrere Ambulanzfahrzeuge sowie eine Grossraumambulanz überführten die Verletzten in die umliegenden Spitäler.

Die Bergstrasse musste für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten während rund fünf Stunden gesperrt werden.

Nebst der Kantonspolizei Zürich stand ein Grossaufgebot von Schutz & Rettung, den Feuerwehren Zollikon, Zumikon, Küsnacht sowie die Berufsfeuerwehr Zürich, den Gemeindepolizeien Zollikon, Männedorf und Meilen im Einsatz.

Zeugenaufruf: Personen, die Angaben zum Unfallhergang oder zur vermissten Frau machen können, auch allfällig weitere Fahrgäste, die sich entfernt haben, werden gebeten sich mit der Kantonspolizei Zürich, Verkehrszug Hinwil, Telefon 044 938 30 10, in Verbindung zu setzen.

Die genaue Unfallursache wird nun durch die Kantonspolizei Zürich unter Beizug der verkehrstechnischen Abteilung der Kantonspolizei Zürich abgeklärt.

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