Seit Freitagabend (03. Juli 2026) hat die Kantonspolizei St.Gallen in Rapperswil-Jona mehrere Verstösse gegen das aktuell geltende Feuerverbot festgestellt. Es wurden wiederholt unzulässige Feuer im Freien entfacht.
Derzeit gilt – wie im Kanton Zürich – auch im Kanton St. Gallen ein Feuerverbot in Wald und Waldesnähe. In einzelnen Gemeinden, darunter auch
Rapperswil-Jona, gilt gar ein umfassendes Feuerverbot. Somit ist das Entzünden von Feuer auf dem gesamten Gemeindegebiet gänzlich
verboten.
Die Kantonspolizei St.Gallen hat seit Freitagabend fünf Verstösse gegen das Feuerverbot in Rapperswil-Jona festgestellt. Die
verursachenden Personen wurden entsprechend verwarnt und die Feuer umgehend gelöscht. In der Steig verbrannte ein 41-jähriger Mann am Samstagmittag Holz zur Entsorgung
im Freien. Auch dieses Feuer wurde sofort gelöscht. Er wird bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.
Aufgrund der anhaltenden Trockenheit wird derzeit gänzlich davon abgeraten, Feuer im Freien zu entfachen. Zudem wird empfohlen, sich vor dem
Feuern über die lokal geltenden Bestimmungen zu informieren.
Das Feuerverbot wird im Rahmen der normalen Patrouillentätigkeit sowie bei entsprechenden Meldungen kontrolliert. Oberstes Ziel ist dabei die
Gefahrenabwehr und die Verhinderung von Wald- und Flächenbränden.
Bei Missachtung des Feuerverbots drohen Bussen. In der Regel werden fehlbare Personen bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur
Anzeige gebracht, welche über die entsprechende Strafe entscheidet. Bei Uneinsichtigkeit wird konsequent eingeschritten.
Brand wegen unsachgemäss entsorgter Asche
Am Samstagabend (04. Juli 2026) ist es an der Stampfstrasse in Rapperswil-Jona zu einem Brand in einem Unterflurcontainer gekommen. Als
Brandursache steht das unsachgemässe Entsorgen von warmer Asche im Vordergrund. Es entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren tausend Franken.
(KAPO SG/bn)


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