Bubikon für Zürcher Zukunftspreis 2027 vorgeschlagen

(Bild: buebikernews)
(Bild: buebikernews)

 

Die Gemeinde Bubikon und ihre Bevölkerung sind für den Zukunftspreis 2027 des Zürcher Kantonsrats vorgeschlagen worden. Die Ehrung soll gemäss dem Nominierungsvorschlag, der buebikernews vorliegt, für die Vorreiterrolle im Kampf gegen unnötigen Lärm durch lautes Feuerwerk erfolgen.

 

Bubikon hatte als erste Gemeinde im Kanton Zürich an der Gemeindeversammlung im Juni 2024 eine Einzelinitiative für ein kommunales Verbot von lärmendem Feuerwerk angenommen. Zahlreiche weitere Gemeinden im Zürcher Oberland und im ganzen Kanton sind seither diesem Beispiel gefolgt - zuletzt Grüningen mit einem Beschluss der Gemeindeversammlung vom Montag (9. Juni 2026).

 

«Bubikon, resp. die Bevölkerung, übernahm eine von den Initianten erhoffte Vorreiterrolle als erste Gemeinde mit einem klaren, verbindlichen Verbot, als Beispiel, dass lokale Lösungen möglich und wirksam sind, und als Impulsgeberin für eine kantonale Diskussion über eine rücksichtsvollere Festkultur», heisst es im Nominierungsvorschlag: «Der Entscheid der Bubiker Gemeindeversammlung hatte eine deutliche Ausstrahlung über Bubikon hinaus. Personen aus anderen Gemeinden fragten nach, wie eine Einzelinitiative zu verfassen und einzureichen sei. So erlernten Bürger aus anderen Gemeinden den Umgang mit einem massgeblichen politischen Element.»  Mit der Annahme der Initiative habe die Bevölkerung auch signalisirert, dass sie vermehrt Verantwortung übernehmen wolle.

Mit dem Zukunftspreis will der Zürcher Kantonsrat  Personen oder Organisationen ehren, «die im Bereich Politik, Gesellschaft oder nachhaltige Entwicklung etwas Herausragendes für die Zukunft geleistet haben.» Die Eingabefrist für Vorschläge dauert noch bis Ende August. Die Preissumme beträgt jährlich 50'000 Franken. Gemäss dem Nominierungsvorschlag für Bubikon könnte ein allfälliges Preisgeld als finanzielle Unterstützung an Kinder aus benachteiligten Familien eingesetzt werden «für die Ausübung ihres Lieblingssports oder das Erlernen ihres Lieblingsinstruments.»

 

(bn)

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Kommentare: 3
  • #1

    Nachbar (Freitag, 12 Juni 2026)

    Da sich die Bürgerinnen und Bürger aus Bubikon beim abbrennen von Feuerwerk nun auch nicht mehr verletzen können, braucht es auch kein GZO mehr. Jetzt hat alles einen Sinn....

  • #2

    Knallerei (Freitag, 12 Juni 2026 14:01)

    Jetzt müssen wir nur noch die Knallerei in der Gesa abstellen ;-)

  • #3

    Manu (Dienstag, 16 Juni 2026 08:26)

    Bravo Bubikon! � Ein wichtiger Schritt für mehr Rücksicht auf Tiere, Menschen und die Natur. Mit ihrer Vorreiterrolle hat die Gemeinde im Kanton Zürich eine grosse Welle ausgelöst: Viele weitere Gemeinden sind diesem Beispiel bereits gefolgt und in zahlreichen anderen wird noch über entsprechende Initiativen abgestimmt.
    Ein starkes Zeichen, dass ein Umdenken stattfindet.