Der Kanton hatte zwischen Hombrechtikon und dem Stäfner Ortsteil Uerikon entlang der
Ueriker- und Ritterhausstrasse für rund 10 Millionen Franken den Bau eines kombinierten Rad-/Fusswegs geplant.
Aufgrund der finanzpolitischen Lage des Staatshaushalts hat das kantonale Tiefbauamt nun entschieden, das Projekt
bis auf weiteres zu verschieben, wie das Amt in einer Mitteilung schreibt.
Das Vorprojekt lag im Februar 2022 gemäss §12/13 des Strassengesetzes öffentlich auf. Dabei gingen zahlreiche
Einwendungen ein. Die Inhalte dieser Einwendungen deuten
darauf hin, dass das Projekt auf grösseren Widerstand stosse, schreint die kantonale Baudirektion. Unabhängig davon seien in der Baudirektion aufgrund der aktuellen finanzpolitischen Lage des
Staatshaushalts sämtliche projektierte Tiefbauprojekte einer Überprüfung unterzogen
worden: «Es ist beurteilt worden, ob das Projekt eine reelle Chance aufweist, um in den KEF (konsolidierter Entwicklungs-
und Finanzplan) aufgenommen zu werden. Diese Überprüfung des Radwegprojekts zwischen Uerikon und Hombrechtikon
ergab, dass es die
Kriterien nicht erfüllt, um in den KEF 2026-2029 aufgenommen zu werden.» (bn)


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