Nach Dürnten werden in der kommenden Woche gleich drei weitere Gemeindeversammlungen über die Zusatzkredite zur Rettung des GZO Spitals Wetzikon abstimmen: Am 9. Juni tagt dazu die Gemeindeversammlung in Grüningen, und am 10. Juni 2026 sind Bäretswil und Hinwil an der Reihe.
In Grüningen geht es um 150'000 Franken inklusive Reseve, in Bäretswil um 200'000 Franken, und in Hinwil um 450'000 Franken. Die Reserven dienen dazu, Fehlbeträge zu decken, falls einzelene Gemeinden einen Zusatzkredit ablehnen sollten.
In Wetzikon entscheidet das Stadtparlament, in Fischenthal und Seegräben der Gemeinderat in eigener Kompetenz. (bn)


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Feuerstein Ursula (Montag, 08 Juni 2026 00:55)
Es wäre himmeltraurig, ein solches Spital zu schließen. So ein grosses Einzugsgebiet benötigt einen Spital. Gemeinden, die sich nicht beteiligen, sollten Ihre kranken Einwohner wegschicken!
J.G. (Montag, 08 Juni 2026 03:04)
Dieses Spital ist überflüssig, da es genügend Spitäler im nahen Umkreis gibt. Zudem werden die Zusatzkredite um einiges höher ausfallen als bisher angegeben und es wird trotz Reserven zu einer zusätzlichen Belastung der Gemeinden kommen. Warum hat das GZO zusätzlich 50 Mio vom Kanton angefragt.
Erich Markwalder (Montag, 08 Juni 2026 07:02)
Ich habe immer noch kopfschhmerzen etc
Egal wenn der laden zu geht
Alles hat grenzen
Ansichten (Montag, 08 Juni 2026 07:57)
Wenn man selbst zum Notfall wird oder an einer schwereren Krankheit leidet, ändert sich manche bisherige Ansicht! Darauf können sich alle schon jetzt einstellen, welche bisher gesund und unfallfrei blieben. Unter Schmerzen stundenlang warten, oder man wird - dann kann man sich glücklich schätzen, als Notfall - noch nicht verstorben - mit der Ambulanz nach Horgen überführt.
"Sterben gehört zum Leben." Alle GZO-Gegner dürfen jeden Tag darüber meditieren. Vielleicht wird man dann, wenn man erkrankt oder verunfallt, freiwillig auf eine notwendige medizinische Behandlung verzichten, wenn sie nötig wäre und sowieso keine zeitnahe Behandlung in einem Spital verfügbar ist. Auch eine Lösung - und kosteneffizient?! Man kann ein Tattoo oder ein Pflaster auf der Brust tragen: "Keine medizinische Behandlung" analog-" no CPR" - würde dann heissen "no MB"
Dass Kanton, Vertragsgemeinden und die Spitalverwaltung ein finanzielles Desaster zugelassen haben, ist unverzeihlich. Hier haben die Verantwortlichen auf allen Ebenen versagt. Aber darunter sollte die Gesundheitsversorgung im Zürcher Oberland nicht zu Schaden kommen.
Tja (Montag, 08 Juni 2026 08:09)
Wer behauptet es gebe genügend Spitäler soll sich einmal umsehen wie voll die sind.
Aktuell ist die Kapazität in Wetzikon, Uster, Männedorf sehr knapp und Leute müssen nach Uznach ausweichen.
In der Stadt Zürich hat die Bevölkerung laut kantonaler Statistik in den letzten 60 Jahren leicht abgenommen, unglaublich, ist aber so. Im Oberland hat die Bevölkerung um 100'000 Personen zugenommen und soll weiter stark wachsen.
Die Gesundheitsdirektion die behauptet das GZO brauche es nicht soll endliche ihre Spitalplanung vorlegen. Gesundheitsregierungsrätin Rickli SVP ist in höchstem Mass unglaubwürdig mit ihren Behauptungen. Belegen kann sie ja nichts sonst hätte sie es längst gemacht.
@ Tja (Montag, 08 Juni 2026 09:10)
Danke für Ihre Stellungnahne!
Es grüsst Sie "Ansichten"
Was wollen die Spitalplaner? (Montag, 08 Juni 2026 12:02)
Was haben die Spitalplaner im Kanton Zürich im Sinn? Wollen sie allenfalls mit den Nachbarkantonen zusammenarbeiten und endlich kantonsübergreifend Spitäler für die Bevölkerung zugänglich machen. Dieses Vorgehen ist sein mindestens 30 Jahren überfällig. Weiss jemand Bescheid und kann das angestrebte Ziel und weitere Vorgehen der Kantonsregierung in kurzen Worten erklären? Einfach nur streichen geht meiner Meinung nach nicht.
Unverzichtbares GZO (Montag, 08 Juni 2026 14:48)
Warum das GZO für unsere Region unverzichtbar ist
Die Diskussion um den Defizitbeitrag für das GZO zeigt vor allem eines: Wir unterschätzen, wie fragil unsere regionale Gesundheitsversorgung geworden ist. Das GZO ist nicht irgendein Spital – es ist der Grundversorger für das Zürcher Oberland. Wer meint, eine Schliessung liesse sich „irgendwie kompensieren“, verkennt die Realität.
Wenn das GZO wegfällt, verlängern sich die Wege zu Notfallstationen um 20 bis 40 Minuten. Für Herzinfarkt, Schlaganfall oder schwere Verletzungen ist das nicht einfach „ärgerlich“, sondern lebensentscheidend. Uster, Männedorf, Neumünster, Winterthur und Zürich arbeiten heute schon am Limit. Ohne das GZO würden sie endgültig überlaufen.
Auch wirtschaftlich wäre eine Schliessung ein Kahlschlag: Hunderte Arbeitsplätze verschwinden, Hausärzte verlieren ihren wichtigsten Partner, Familien und ältere Menschen ihre wohnortnahe Versorgung. Die Standortattraktivität der ganzen Region sinkt – und die von Bubikon gleich mit.
Der Kanton Zürich verfolgt eine klare Spitalstrategie: regionale Grundversorgung sichern, Zentrumsspitäler entlasten, Versorgungslücken verhindern. Genau dafür ist das GZO da. Es zu schwächen oder gar zu verlieren, widerspricht dieser Strategie fundamental.
Bubikon hat sich als einzige Gemeinde gegen den Defizitbeitrag gestellt. Doch Verantwortung endet nicht an der Gemeindegrenze. Wer von guter Versorgung profitieren will, muss auch bereit sein, sie mitzutragen. Das GZO ist kein Luxus – es ist ein Stück Sicherheit, das man erst vermisst, wenn es weg ist.
Tja (Montag, 08 Juni 2026 20:52)
@ Was wollen die Spitalplaner
Die wollen nur "planen" und nochmals "planen", nur so kommen die laufend zu Geld.
Im Ernst, die Spitäler laufen am Anschlag, sind Grossbetriebe mit mehreren hundert Angestellten, da muss niemand glauben solche Betriebe könne man einfach zusammenlegen. Medizin ist Einzelarbeit an jedem Patienten, da kann nicht einfach eine Anlage schneller arbeiten. Und jeder braucht ein Bett egal in welchem Haus es steht.
Also müsste andernorts zuerst wieder gross und teuer gebaut werden was im GZO grundlos zerstört würde.
Es geht nur um Wirtschaft und Geld und wie man die Bevölkerung damit aussaugen kann. Die Frage ist wie lange wir dieses Vorgehen der Grosswirtschaft und deren Parteien noch akzeptieren wollen.
Beispiel Kinderspital, alles neu, alles super und ein Fass ohne Boden, alles so geplant und ausgenutzt von der Grosswirtschaft und der Gesundheitsdirektion.