Vor allem in Wolfhausen regt sich in der Bevölkerung Widerstand gegen den Plan des Gemeinderat, die beiden mobilen Sammelstellen in der Gemeinde aufzuheben, wenn an der Rosengartenstrasse in Bubikon ein eigener Entsorgungspark in Betrieb genommen wird (buebikernews berichtete): In Wolfhausen wurde am Donnerstag (23. April 2026) eine Unterschiftensammlung für eine Petition zur Erhaltung der dortigen mobilen Sammelstelle beim Jugendpavillon gestartet.
Der Forderung der Petitionsgruppe lautet:
«Wir bitten den Gemeinderat:
• die mobile Sammelstelle in Wolfhausen zu erhalten,
• oder zumindest eine gleichwertige, zu Fuss erreichbare Alternative sicherzustellen,
• und die Bevölkerung transparent in die Entscheidungsprozesse einzubeziehen.»
Die mobile Sammelstelle sei für viele Menschen in Wolfhausen «die einzige zu Fuss erreichbare Möglichkeit, Wertstoffe korrekt zu entsorgen», heisst
es im Petitionstext. Besonders betroffen wären ältere oder mobilitätseingeschränkte Einwohnerinnen und Einwohner, Personen ohne eigenes Auto und Menschen, die aus ökologischen Gründen bewusst auf das Autofahren
verzichten. Eine Abschaffung würde «zu zusätzlichen Autofahrten, deutlich längeren Strecken und einer erheblichen Mehrbelastung für zahlreiche Haushalte
führen.» Die mobile Sammelstelle sei ein «bewährter, bürgernaher und ökologisch sinnvoller Bestandteil der lokalen Entsorgungsinfrastruktur.»
Insbesondere an den kommenden Mittwochen sollen vor Ort zu den Öffnungszeiten der mobilien Sammelstelle (17.00 bis 19.00 Uhr) Unterschriften gesammelt werden. (bn)



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Petition (Freitag, 24 April 2026 06:41)
Unterschreiben darf aber nur wer zu Fuss oder mit dem Velo mindestens 20kg angeschleppt hat ;-)
Freue mich auf die neue Sammelstelle mit den besseren Öffnungszeiten. Merci an den Gemeinderat!
Weg (Freitag, 24 April 2026 08:37)
Vom Volg Schulhausstr. 1 bis zur Rosengartenstrasse, wo die neue Sammelstelle stehen soll, sind es hin und zurück ca. 6,6 km. Wie viele fahren wöchentlich dort hin - 100 aus Wolfhausen? Das wären dann 660 gefahrene Kilometer. Da darf man sich mit einem politischen Instrument und ganz höflich an den Gemeinderat wenden und auf eine vergessene Minderheit hinweisen, falls die mobile Sammelstelle hinter dem Volg wegfällt. Von der Umwelt und Lärmbelastung durch Autos darf tatsächlich auch geredet werden. Aber eine feste Sammelstelle ist zeitgemäss - das lässt sich wohl kaum bestreiten. Viel Vergnügen damit!
Bubikon/Wolfhausen (Freitag, 24 April 2026 11:04)
Und da ist wieder ..... dieses kindische Gerangel.
Georg (Freitag, 24 April 2026 11:28)
Ich halte das Vorgehen, die mobilen Sammelstellen abzuschaffen, für schlicht genial – besonders in Zeiten stets sinkender Benzin- und Dieselpreise, dem nicht enden wollenden Vorrat an fossilen Brennstoffen, dem offensichtlichen Bedarf, den Autoverkehr weiter auszubauen, und der wohltuenden Wirkung von etwas mehr CO₂ für unsere Natur und unsere Lungen.
Für ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen wird ein sechs Kilometer langer Fussmarsch zur zentralen Entsorgungsstelle zur idealen Therapie. Eigentlich sollte die Krankenkasse die neue Sammelstelle im Sinne der Gesundheitsförderung gleich mitfinanzieren.
Und wer diesen Spaziergang gesundheitlich nicht mehr schafft, kann ja problemlos zu Hause ein Müllzimmer einrichten. Die Nachkommen oder Nachbarn übernehmen dann sicher gerne und regelmässig den Transport – selbstverständlich mit dem Auto – zur zentralen Entsorgungsstelle.
Es wird ohnehin Zeit, dass wir uns endlich und konsequent gegen Ökodenker sowie ältere und weniger mobile Menschen positionieren. Folgerichtig sollten dann die Gebühren an der neuen Sammelstelle nur noch mit der allerneuesten Smartphone-Generation bezahlt werden können. Was im öffentlichen Busverkehr eingeführt wurde, kann ja nicht falsch sein. Getreu dem Motto „wenn schon, denn schon“.
Wer denkt, könnte meinen Beitrag gar für zynisch halten. Wenn er aber einen kleinen Denkanstoss liefert, hat er seinen Zweck erfüllt.
cwa aus Bubikon (Freitag, 24 April 2026 14:54)
Was soll das kindliche getue mit der Petition? Sind wir erwachsene Leute oder kleine Kinder? Der Gemeinderat hat richtig entschieden mit der fixen Sammelstelle. Ist absolut Zeitgemäss. In keiner anderen Gemeinde ( haben auch sehr grosse einzugsgebiete) wird so ein Aufstand gemacht wie in Wolfhausen.
Tja (Freitag, 24 April 2026 15:53)
Und wieso braucht unserer kleine Gemeinde 2 voll ausgerüstete Biblioteken?
Wenn schon zentralisieren und rationalisieren, dann alles auch im Gemeindhaus, dann ist
es wieder gross genug.
Guten Morgen Herr Nörgeli (Freitag, 24 April 2026 17:35)
Manchmal frage ich mich schon in was für einer nörgeli Gemeinde wir hier wohnen. Egal was der GR entscheidet, irgendwer muss immer gleich eine Petition machen oder alles schlecht reden. Wenn es aber darum geht ein politisches Amt zu übermehmen, dann will dann doch niemand. Isch fäng schlimmer bi eus als in Züri....
Wie meinen? (Freitag, 24 April 2026 17:51)
@Guten Morgen Herr Nörgeli
Sie meinen jetzt aber nicht den kritischen Kommentar des Redaktionsleiters von buebikernews, der eine lange Karriere in politischen Ämtern vorweisen kann (Kirchenpflegepräsident Bubikon, Mitglied der ref. Kirchensynode und Mitglied deren Geschäftsprüfungskommission, Mitglied und Vizepräsident des Gemeinderats Bubikon)... ?
Politische Rechte (Freitag, 24 April 2026 17:53)
Eine Petition ist eine unverbindliche Unterschriftensammlung zu einem Anliegen an Behörden. Unterschreiben dürfen alle. Petitionen gab es auch schon, die werden von den Behörden meist nicht ernst genommen.
Die politischen Rechte wie Petitionen und Initiativen sind gesetzlich geregelt. Das hat nichts mit Gerangel und kindischem Getue zu tun.
Ausserdem wünscht sich der Gemeinderat ein aktive Bevölkerung.
Guten Morgen Herr Nörgeli (Freitag, 24 April 2026 18:23)
@Wie meinen?
Nein, Herrn Illi meine ich nicht. Er hat viel für unsere Gemeinde getan und tut es mit der Buebikernews noch immer. Ich meine diejenigen, die im Internet immer schnell zur Stelle sind, sich schön empören können, aber sonst sieht man sie nie.
Mich nervt einfach, dass man jedes Thema sofort zu einem Krieg gegen den GR hochstilisieren muss. Ja, der GR macht nicht alles richtig, aber sie können machen, was sie wollen. In den Augen von ein paar Leuten machen sie ohnehin immer alles falsch. Und das stimmt so einfach nicht.
Politische Rechte (Samstag, 25 April 2026 11:24)
@Guten Morgen Herr Nörgeli
Sind Sie bei Ihren Aussagen so sicher? Haben Sie selber schon den Behörden geholfen oder politisch etwas unternommen? Wissen Sie was im Hintergrund abläuft?
Nur weil Sie nicht alles öffentlich sehen, heisst das noch lange nicht, dass es nicht Leute gibt die sich sehr für die Bevölkerung einsetzen.