Die vorsorgliche Sperrung der Rutschen im Alpamare in Pfäffiikon SZ wurde aufgehoben. Wie das Spassbad am Donnerstag (26. Februar 2026) in einer
Mitteilung schreibt, habe ein Ingenieurbüro in Zusammenarbeit mit den Brandschutzbehörden eine Materialanalyse durchgeführt: «Die Behörden geben grünes Licht für die
Wiedereröffnung heute um 10.00 Uhr.»
Die Geschäftsleitung von Alpamare schreibt in der Mitteilung, das die teilweise Schliessung von weniger als 30 Quadratmetern des Parks (buebikernews berichtete) eine Vorsichtsmassnahme gewesen sei: «Es
bestand zu keinem Zeitpunkt ein Sicherheitsrisiko. Die empfohlene Schliessung beeinträchtigte leider den Zugang zu den Wasserrutschen, betraf aber nicht die Rutschen selbst.» Alle zwölf
Rutschbahnen seien in «einwandfreiem Zustand und wurden erst im November 2025 einer Qualitätsprüfung unterzogen.»
Umfangreiche Abklärungen
Die vorsorgliche Schliessung der Rutschbahnen wurden von der Gemeinde Freienbach am 30. Januar 2026 erlassen. Inzwischen fanden vier Meetings und Begehungen auf dem
Areal durch die Gemeinde, dem kantonalen Amt für Militär, Feuer- und Zivilschutz (AMFZ), dem kantonalen Arbeitsinspektorat und Ingenieuren statt. Es wurden drei verschiedene Ingenieur-Gutachten
erstellt.
Auch das bestehende Fluchtwegkonzept wurde überprüft. Sämtliche Nutzungsbereiche verfügen über mindestens einen, in der Regel zwei oder mehr voneinander unabhängige Fluchtwege in einen sicheren Bereich bzw. ins Freie. Die Ingenieure nahmen eine materialtechnologische Untersuchung vor Ort vor. Die festgestellte Reduktion des Bewehrungsquerschnitts fällt mit weniger als ein Prozent gering aus. «Auf des Grundlage des gemessenen Querschnittsverlusts wird die Tragsicherheit der Decken als nicht gefährdet beurteilt», heisst es: «Für einen sicheren Durchgang zu den nördlichen Rutschanlagen genügen einfache Massnahmen, die inzwischen vollständig umgesetzt wurden.» (bn)


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