Elf Aktionärsgemeinden und die GZO AG Spital Wetzikon haben beim Kanton ein Gesuch eingereicht: Eine
Kantonsgarantie über 50 Millionen Franken soll der GZO AG Spital Wetzikon dazu verhelfen, Gelder zu marktüblichen Konditionen am
Kapitalmarkt für die Fertigstellung des Neubaus aufzunehmen. Im Vergleich zum Antrag, den der Regierungsrat im März 2024 abgelehnt hat, ist die beantragte Summe laut Medienmitteilung vom Dienstag (3. Februar 2026) deutlich reduziert und die
Garantie grundpfandrechtlich besichert.
Die Sanierung der GZO AG Spital Wetzikon komme planmässig voran, schreiben die Aktionärsgemeinden: Zwei zentrale Elemente des Sanierungskonzepts seien gesichert: der stabil laufende operative Betrieb sowie die Zustimmung
der Stimmbevölkerung zur Kapitalerhöhung durch elf Aktionärsgemeinden. Aktuell steht die dritte Säule im Vordergrund –
die Ausarbeitung des Nachlassvertrags. «Parallel dazu werden Abklärungen zur vierten, auf die Zukunft ausgerichtete Säule, vorgenommen: der
Fertigstellung des Neubaus.»
In diesem Zusammenhang haben elf Aktionärsgemeinden der GZO AG Spital Wetzikon -
Bäretswil, Bauma, Bubikon, Dürnten, Fischenthal, Gossau, Grüningen, Hinwil, Seegräben, Wald und Wetzikon – zusammen mit der GZO AG Spital Wetzikon dem Zürcher Regierungsrat beantragt, eine
Garantie über 50 Millionen Franken zur erleichterten Kapitalaufnahme zu Gunsten der GZO AG Spital Wetzikon zu gewähren. Die beim Kanton beantragte Garantie soll laut Mitteilung
ausschliesslich für die Finanzierung zur Fertigstellung des Neubaus eingesetzt werden. Die Garantie könne
mit dem Spitalareal Wetzikon grundpfandrechtlich besichert werden.
Voraussetzung sei die erfolgreiche Beendigung der Nachlassstundung durch Genehmigung und Bestätigung des Nachlassvertrages. «Die GZO AG Spital Wetzikon hat die Zeit seit der Ablehnung ihres ersten Unterstützungsgesuchs durch den Regierungsrat am 27. März 2024 gut genutzt, um die Weichen für eine gesunde Zukunft des Unternehmens zu stellen», schreiben die Aktionärsgemeinden: «Der Spitalbetrieb wurde optimiert, die Geschäftsleitung und der Verwaltungsrat wurden neu besetzt.» Die Bevölkerung des Zürcher Oberlandes hat zudem «mit über 70 Prozent Ja-Anteil einer Erhöhung des Eigenkapitals zum Erhalt des Spitals zugestimmt». Damit sei ein wesentliches Element des Sanierungsplans erfüllt. Das kanppe Nein an der Urne aus Bubikon steht dazu allerdings im Widerspruch. (bn)


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buebiker (Dienstag, 03 Februar 2026 19:23)
schämt euch in der Gemeinde!
Werdet ihr nie krank?