Laut der Zeitung «Blick» ist es im Rekrutierungszentrum Rüti zu einem rassischischen Vorfall gekommen, welcher die Militätjustiz auf den Plan rief. «Blick» hatte verschiedene Urteile der Militärjustiz aus den vergangenen Monaten angeschaut und war dabei auch auf den Fall aus unserer Region gestossen.
Im Rekrutierungszentrum Rüti verschickte ein angehender Rekrut laut dem Zeitungsbericht Bilder, die «menschenverachtende, rassistische
Grundhaltungen» zeigten – und auch Kinderpornografie beinhalteten. Dabei soll es um Hitlerbilder, Sexszenen mit Hitlergruss und Hakenkreuze gegangen sein. Auf einer
Tafel soll eine Aufschrift «Juden werden hier nicht bedient» sichtbar gewesen sein.
Laut dem Bericht, der sich auf das Urteil der Militärjustiz stützt, hat es sich um einen «einmaligen Vorfall» gehandelt, weshalb das Urteil eher
gering ausgefallen sei – «ohne die Tat bagatellisieren zu wollen»: zehn Tagessätze zu 100 Franken bedingt, 200 Franken Busse und 450 Franken
Verfahrenskosten. Der Mann habe den Chat bald wieder. Offenbar war auch Alkohol im Spiel. (bn)


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