Martin Kurt ist der Primus der Gemeinderatsklasse!

(Bild: bubikon.ch)
(Bild: bubikon.ch)

 

Martin Kurt (FDP), Vorsteher Tiefbau und Werke, ist mit einem «Notendurchschnitt» von 4,96 der Primus der Gemeinderatsklasse 22/26. Dies ergab eine Publikumsumfrage bei Leserinnen und Lesern von buebikernews im Dezember 2025. «Genügende» Noten zwischen 4 und 5 erreichten auch Heidi Marty (FBV), Severin Länzlinger (FBV) und Susanne Berchtold (FDP).

 

Am 8. März 2026 wählt Bubikon die Gemeindebehörden neu. Alle bisherigen sechs Ratsmitglieder treten wieder an, ebenso die Schulpräsidentin, die in der Einheitsgemeinde das siebte Gemeinderatsmitglied ist. buebikernews wollte zu Beginn des «Wahlkampfs» wissen, wer von der «Klasse Gemeinderat 22/26» der Primus ist, oder wer allenfalls «Provi» wird und dessen Promotion für eine weitere Amtsdauer gefährdet scheint. Immerhin gibt es beim Gemeinderat ja keine Wahl mit vorgedruckten Wahlzetteln, da die JUSO mit Silas Muggli einen Kampfkandidaten nominiert hat.

 

Insgesamt wurden seit dem 10. Dezember 2025 236 Benotungen eingereicht. Zu «Massenvotings» für oder gegen einzelne Persaonen kam es nicht. Alle Gemeinderatsmitglieder erreichten ähnlich viele Bewertungen, wobei die einzelnen Noten sehr differenziert ausfielen. Jedes Ratsmitsglied erreichte sowohl die Höchstnote 6 als auch die Tiefstnote 1. Das Voting ist nach statistischen Mssstäben zwar nicht repräsentativ, aber dennoch ein brauchbares Stimmungsbarometer zweieinhalb Monate vor der Wahl.

 

Martin Kurt (FDP) führt mit einer nur aufgerunden 5 (4,96) die Rangliste an, gefolgt von Schulpräsidentin Heidi Marty (FBV, 4,75), Sozialvorstand Severin Länzlinger (FBV, 4,4) und Finanzvorsteherin Susanne Berchtold (FDP, 4,2).

 

Mit Noten unter 4 und damit «ungenügend» schnitten – in dieser Reihenfolge – Gemeindepräsident Hans-Christian Angele (FDP), Hochbauvorsteherin Seraina Billeter (SVP) und Liegenschaftenvorstand Reto Frey (GLP) ab. Die genauen Notendurchschnitte unter 4 werden nicht bekanntgegeben, um uns nicht dem Vorwurf der Stimmungsmache gegen einzelne Ratsmitglieder auszusetzen.

 

Bemerkenswert ist einerseits das allgemein tiefe Notenniveau – niemand erreichte einen Durchschnitt von mindestnes 5, was «gut» bedeuten würde – und anderseits das schlechte Abschneiden insbesondere von Hans-Christian Angele und von Reto Frey. Beide hatten bei der Wahl vor vier Jahre die «Rangliste» nach Stimmen angeführt: Angele mit 1430 Stimmen, gefolgt von Ratsneuling Frey mit 1188 Stimmen. Seraina Billeter, jetzt ebenfalls mit einem Notendurchnitt unter 4, hatte im März 2022 die Wahl nur knapp, mit wenigen Stimmen Vorsprung auf den Bisherigen Anton Diethelm, geschafft.

 

(bn)

  

Kommentar schreiben

Kommentare: 0