Makaberer Anblick

Wie berichtet, sind Arbeiter bei Bauarbeiten im Zusammenhang mit dem neuen Gemeinschaftsgrab der Gemeinde Bubikon auf dem Grundstück der reformierten Kirchgemeinde östlich der Kirche auf historische Gräber gestossen. Den Kirchengängern am Sonntag bot sich ein ziemlich makaberes Bild: Auf den Aushub-Haufen waren von blossem Auge menschliche Skelett-Teile erkennbar.

 

Wie alt die jetzt freigelegten Grüber sind, ist unklar. Bei Grabungen im Jahr 1957 im Bereich des Chors und des Turms der Kirche wurden Gräber entdeckt, die aus dem 15. Jahrhundert stammen. Rings um die Kirche befanden sich Gräber teilweise prominenter Bubiker, etwa von Statthaltern im Ritterhaus Bubikon, wovon in die Kirchenmauer eingelassene Grabplatten zeugten. Diese Platten wurden, bis auf eine einzige, 1884 bei einer Kirchenrenovation entfernt, wie im Buch "Bubikon / Wolfhausen – zwei Dörfer, eine Gemeinde" nachzulesen ist.

 

Der heutige Friedhof ausserhalb der Kirchenmauer wurde in den dreissiger Jahren des vorigen Jahrhunderts erstellt. Noch bestehende alte Gräber rings um die Kirche wurden aber erst 1957 aufgehoben.

Die Kirche Bubikon im Jahr 1841: Grabmale und Grabplatten zeugen von früheren Gräbern bei der Kirche.
Die Kirche Bubikon im Jahr 1841: Grabmale und Grabplatten zeugen von früheren Gräbern bei der Kirche.

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