Schulpflege gibt nach: Büelhof-Chindsgi bleibt!

Eine der beiden Abteilungen im Bühlhof wird weiter-geführt – Projekt Schulraumerweiterung zurückgestellt

Die Schulpflege Bubikon gibt nach: Der Kindergarten im Wolfhauser Bühlhof-Quartier soll mit einer Abteilung erhalten bleiben – "vorerst", wie es in einer Mitteilung heisst. Die zweite Abteilung wird ab Beginn des Schuljahres 2013/14 im Zentrum geführt. Das Projekt Schulraumerweiterung in Wolfhausen wird um zwei Jahre zurückgestellt.

 

Das Projekt Schulraumerweiterung werde um zwei Jahre zurückgestellt, schreibt die Schulpflege in ihrer Mitteilung: "Die Schulleitung und die Lehrpersonen arrangieren sich in den nächsten beiden Jahren weiterhin mit den schwierigen Platzverhältnissen. Dies zu Gunsten einer breit abgestützten, nachhaltigen Lösung für die Zukunft, basierend auf dem bestehenden Projekt."

 

Der Schulraumbedarf besteht laut der Schulpflege in erster Linie aufgrund des Mangels an diversen Räumen, die einen optimalen Schulbetrieb ermöglichen. Es sind dies Räume für die Schulsozialarbeit, den Unterricht für DaZ, Arbeitsplätze für Lehrpersonen und Heilpädagogen, den Musikunterricht, das Teamteaching, ein Sitzungszimmer für die regelmässigen Schulkonferenzen und Sitzungen (50 Personen
arbeiten in der Primarschuleinheit Wolfhausen) und eine Erweiterung des Lehrerzimmers Geissberg.


Das vorliegende Projekt für die Schulraumerweiterung sei so konzipiert, dass alle Räume multifunktional sind. So könne auch langfristig den laufenden Veränderungen flexibel begegnet werden: Sowohl die Anzahl Klassenzimmer als auch die anderen Räume
könnten je nach Bedarf umgenutzt werden.

 

Projekt Doppelturnhalle vom Aufschub nicht betroffen


Einerseits lässt sich – so die Schulpflege – ein Teil des Raumbedarfs verzögern, weil sich die an der Schule Beteiligten bis auf weiteres mit der Platznot arrangieren. Andererseits stehte neuerdings früher als erwartet die Hauswartwohnung neben der Turnhalle wieder leer. Diese verfügt über vier, wenn teils auch kleine, Räume, die den akuten Bedarf an einzelnen Nebenräumen vorübergehend entschärfen.

 

Das Projekt Doppelturnhalle ist laut der Mitteilung vom Aufschub des Projekts Schulraumerweiterung nicht betroffen und werde im September der Urnenabstimmung vorgelegt.

 

"Schulpflege nimmt Bedürfnisse der Bevölkerung ernst"


"Die Schulpflege nimmt die Bedürfnisse der Bevölkerung ernst", schreibt die Schulpflege. Deshalb soll eine Abteilung des Kindergartens Bühlhof "vorerst erhalten bleiben". Als Folge der abnehmenden Schülerzahlen im Norden Wolfhausens und der schwierigen Kinderzuteilung zum Kindergarten Bühlhof wird jedoch eine der beiden Abteilungen bereits ab dem kommenden Schuljahr 2013/14 ins Zentrum verlegt: "So müssen in Zukunft nicht immer mehr Kinder aus der Nähe des Schulzentrums Geissberg in den Bühlhof gehen", schreibt die Schulpflege. Der notwendige Raum für diese Kindergartenabteilung kann vorübergehend im bestehenden Kindergarten Sunneberg bereitgestellt werden.

 

Diese Lösung hat laut Schulpflege den Vorteil, dass sie bereits auf das Schuljahr 2013/14 umgesetzt werden kann, dass ein neu gestalteter, grosser Kindergartenspielplatz zur Verfügung steht und dass im Sunneberg alle drei Kindergartenabteilungen unter einem Dach sind. Allerdings nennt die Schulpflege auch Nachteile: Dass es einerseits wegen der Platzverhältnisse und weiterer Raumansprüche nur eine provisorische Lösung sei, und dass andererseits bis zum Schulbeginn im August 2013 kleinere bauliche Massnahmen vorgenommen werden müssten.

 

SVP-Päsident Toni Hintermann sprich von "Salamitaktik"

 

Gegen die geplante Schliessung des Kindegartens hatte eine IG aus dem Quartier mit Unterstützung der SVP Bubikon eine Petition lanciert und über die Weihnachtstage innert Monatsfrist 1456 Unterschriften zusammengebracht ("buebikernews" berichtete).

 

Toni Hintermann, SVP-Präsident und einer der Köpfe der Petition, ist mit dem Entscheid der Schulpflege aber nicht zufrieden: "Da kann man im besten Fall von einem Teilerfolg sprechen. Natürlich ist das nicht, was die Petition wollte." So klug sei dieser Schachzug nicht. "Zurückgestellt um zwei Jahre, und dann geht alles von vorne los? So einfach lassen wir diese Salamitaktik nicht durchgehen." Hier könne sich die Schule bereits auf weitere Schritte der IG Bühlhof bereit machen.

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