"Enkel" scheiterte

Ein unbekannter Betrüger hat am Mittwoch (7.5.2014) einen 94-jährigen Mann aus Tagelswangen angerufen und sich als dessen Kollege ausgegeben. Der Anrufer versuchte, den betagten Mann um mehrere zehntausend Franken zu betrügen, indem er ihn um eine grosse Geldsumme für ein angebliches Finanzgeschäft bat.

 

Im Verlauf des Vormittags meldete sich der Senior im Kantonspolizeiposten Effretikon und schilderte die Geschichte mit dem Anruf. Er nehme an, dass es sich um einen Betrüger handle. Er habe sich mit dem angeblichen Kollegen auf das Geschäft eingelassen und einen Termin für die Geldübergabe am Nachmittag vereinbart. Sofort kümmerten sich Fahnder der Kantonspolizei Zürich um den älteren Mann und trafen Vorkehrungen, den Empfänger des Geldes abzufangen. Es erschien jedoch niemand am vereinbarten Ort.


In den letzten Tagen gingen gleich mehrere Meldungen über solche Betrugsversuche bei der Kantonspolizei Zürich ein. Die angeblichen Verwandten oder Bekannten sprachen am Telefon Deutsch oder Italienisch.

Die Polizei warnt vor Anrufen der beschriebenen Art und bittet bei verdächtigen Telefonaten um sofortige Meldung auf die Notrufnummer 117.

Um sich vor Enkeltrick-Betrügen zu schützen, rät die Kantonspolizei Zürich folgendes:


- Bereits am Telefon sicherstellen, ob es sich wirklich um die verwandte Person handelt (z.B. Rückruf).
- Wenn angeblich «dringend» Geld benötigt wird, könnte es ein Hinweis auf einen Betrug sein.
- Niemals einer unbekannten Person Geld übergeben.

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