Karl Barth verstorben

Gemeinderat, Friedensrichter, Initiant des Ökumenischen Zentrums Wolfhausen, Musiker

Karl Barth an der Bubiker Bundesfeier im Jahr 2012.
Karl Barth an der Bubiker Bundesfeier im Jahr 2012.

Der ehemalige Bubiker Gemeinderat und Friedensrichter Karl Barth ist am vergangenen Mittwoch nach kurzer und sehr schwerer Krankheit im Alter von 78 Jahren verstorben.

 

Karl Barth war ein Bubiker Urgestein, das die jüngere Dorfgeschichte massgeblich mitprägte. Für die Freien Bürger, die er von 1974 bis 1990 präsidierte, sass er in der Gemeindeexekutive. Er war massgeblich an der Entstehung des Ökumenischen Zentrums in Wolfhausen, das 1997 eingeweiht wurde, beteiligt – ein Vorhaben, das in den neunziger Jahren ein heissumstrittenes Thema der Dorfpolitik war. 1994 gründete er zusammen mit Gleichgesinnten die Baugenossenschaft Sonnenberg, die das für das Zentrum benötigte Land von der reformierten Kirchgemeinde im Baurecht übernahm und nebst dem kirchlichen Zweckbau auch zwei Mehrfamilienhäuser erstellte und betreibt. Als erster Präsident leitete er die Baugenossenschaft bis 2010.

 

Karl Barth waren vielen Bubikerinnen und Wolfhausern auch als passionierter Alphornbläser bekannt, der mit seiner Alphorn-Formation "Botzflue" sein Können an vielen Festen und Feiern unter Beweis stellte. Auch im Musikverein Bubikon wirkte Karl Barth mit: Die Besucherinnen und Besucher des Chränzli am 5. April erlebten ihn im Programm "Heroes" noch als Solisten auf der Bühne.

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