Spielen zwischen Beton und Bahntrasse

Von einem Bubiker Schildbürgerstreich erster Güte berichtete heute das "regio.ch": Unternehmer Peter Bosshard, Ersteller der Bahnhofüberbauung, sah sich offenbar durch die Bubiker Bau- und Zonenordnung gezwungen, auf einem schmalen und schattigen Streifen zwischen Betonblock und Bahntrasse für 30'000 Franken einen Spielplatz zu errichten, der vermutlich nie benutzt werden wird.

 

Der Bauherr habe nie einen Antrag eingereicht, den Spielplatz nicht bauen zu müssen, wehrt die Gemeindeverwaltung ab. Die Gemeinde habe nie signalisiert, verhandlungsbereit zu sein, kontert Bosshards Architekt gemäss dem Bericht.

 

Wir finden: Der Spielplatz passt doch ausgezeichnet zur urbanen Betonlandschaft, die rund um den Bahnhof entstanden ist – als Kontrapunkt und als Mahnmal, wie wir mit der natürlichen Umwelt umgehen und was wir in unserer ungebremsten Wachstumseuphorie unseren Kindern dereinst überlassen. Und ehrlich gesagt: Wer den urbanen Wohnraum mit direktem Gleisanschluss sucht, erwartet Güterschuppenambiente und wohl nicht einen lauschigen Spielplatz...Vielleicht findet der unnütze Spielplatz dereinst ja einmal als Kunstinstallation Anerkennung.

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Kommentare: 1
  • #1

    Tremer (Donnerstag, 06 März 2014 12:56)

    Schon bei anderen Überbauungen in Bubikon ist ersichtlich, dass die Gemeinde mehr Wert auf die Gestaltung (Vorgaben für Anzahl Bäume) macht und dies sogar im Grundbuch festgeschrieben wird. Für Spielplätze sind nur Minimalvorgaben einzuhalten.

    Bubikon darf sich nicht gerade als kinderfreundlich bezeichnen. Soweit mein Eindruck.

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