Die Bubiker wollen keine Oberlandautobahn

Zugegeben: Eine Preiserhöhung von 40 auf 100 Franken scheint happig. Aber eben nur scheinbar. Denn wer mit dem Auto in die Ferien reist, weiss: Im Ausland kostet eine einzige Autobahnfahrt ans Mittelmeer oder an den Atlantik mindestens so viel, wie die neue Autonahnvignette in der Schweiz gekostet hätte. Mit der aber das gesamte Schweizer Autobahnnetz ein ganzes Jahr lange hätte benutzt werden können, geradezu ein Schnäppchen im Vergleich zu den Mautgebühren in den Nachbarländern.

 

Was aber mehr erstaunt: Das bürgerlich wählende und stimmende Bubikon will offensichtlich die Lückenschliessung der Oberlandstrasse nicht. Denn für die Realisierung einer der drei gegenwärtig diskutierten Varianten an der Westgrenze unserer Gemeinde wäre die Finanzierung über die teurere Autoabahnvignette eine wichtige Voraussetzung gewesen. Nun wird dieses Projekt wohl zumindest um viele weitere Jahre verzögert, wenn nicht gar verunmöglicht.

 

Also doch ein kleiner Sieg für die Linke an diesem Abstimmungswochenende? Wohl kaum. Eher drückte auch beim bürgerlichen Wähler das eigene Portemonnaie hinten rechts beim Sitzen im Auto, irgendwo im Feierabendstau vor Wetzikon.

 

Thomas Illi

 

 

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