Regierungsrat ist gegen Zürcher Babyfenster

Der Zürcher Regierungsrat ist gegen ein Zürcher Babyfenster: Er beantragt dem Kantonsrat, eine Motion der EDU-Kantonsräte Erich Vontobel (Bubikon), Heinz Kyburz (Männedorf) und Hans Peter Häring (Wettswil) nicht zu überweisen. Das schweizweit bekannte Babyfenster in Einsiedeln (wie auch eine Reihe der in der Motion erwähnten Einrichtungen) gehe zurück auf die private Initiative einer karitativen Stiftung (Schweizerische Hilfe für Mutter und Kind [SHMK]), schreibt der Regierungsrat in seiner Stellungnahme. Würde ein Babyfenster über eine kantonale Gesetzesgrundlage verwirklicht, entstünde anders als bei einer privat getragenen Lösung der Eindruck, Geburten ausserhalb von gesicherten Betreuungssituationen und ausserhalb der staatlichen Melde- und Obhutsverpflichtungen seien staatlich legitimiert.

 

Nicht überzeugt von solchen formaljuristischen Argumenten ist der Motionär aus Bubikon: "Ich hoffe fest, dass der Kantonsrat Herz für solche Extremsituationen zeigt und sich nicht hinter Scheinargumenten und Paragraphen verbarrikadiert", erklärte Erich Vontobel am Donnerstag gegenüber "buebikernews".

Stellungnahme des Regierungsrats im Wortlaut
R13055 - Motion - Babyfenster auch im Ka
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