EDU gegen Vorlagen für den Energieverbund

edu.Die EDU Bubikon-Wolfhausen hat sich an ihrer Parteiversammlung von Montagabend mit den Geschäften der Gemeindeversammlung vom 5. Juni befasst. Der Ertragsüberschuss beider Güter in der Rechnung 2012 ist erfreulich. Ein Fragezeichen macht die EDU allerdings beim Selbstfinanzierungsanteil von aktuell 11.43%, Tendenz stark sinkend. Als Legislaturziel 2010-2014 war noch ein Wert grösser als 18% definiert worden.  Es gab aber trotzdem ein Ja zu dieser Rechnung.

Ein einstimmiges Nein ist hingegen zu den beiden Energieverbundlösungen beschlossen worden. Sie sind zu aufwändig und kompliziert. Die EDU hat Zweifel an den ausgewiesenen Kosten. Zudem würde sich die Gemeinde für 25 Jahre an eine Lösung binden, was vor dem Hintergrund der heutigen technologischen Entwicklungen eine Ewigkeit ist. Die EDU ist entweder für dezentrale Einzellösungen in Eigenregie, so dass eine sinnvolle Etappierung möglich ist oder dann für die Variante 2b der Machbarkeitsstudie. Diese Variante sieht vor, dass ein kleiner Energieverbund mit Erdsonden-Wärmepumpen in Kombination mit einem Blockheizkraftwerk erstellt wird. Dies ist eine geniale Lösung und lässt Raum für künftige Energie-Innovationen offen. Ausserdem wird mit dieser Variante 2/3 des Energiebedarfs zu geringen Mehrkosten abgedeckt. Eine sehr nachhaltige und flexible Lösung.

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