"Offshore-Leaks": Spuren in unsere Region

Bild: sonntagszeitung.ch
Bild: sonntagszeitung.ch

Am Donnerstag hat ein internationales Netzwerk von Journalisten von 40 Medien, darunter von der “Sonntagszeitung” und “Le Matin Dimanche”, eine Recherche über angebliche Steuerflüchtlinge und Schweizer Beteiligte offengelegt. Die Publikation beruht auf auf über 2,5 Millionen Originaldokumenten, die den Medien zugespielt wurden. Sie belegen laut einem Online-Bericht der "SonntagsZeitung" "im Detail, wie Vermögende weltweit ihr Geld in Steueroasen verschieben". Allein in der Schweiz seien 300 Privatpersonen und 70 Gesellschaften betroffen.

 

Weltweit enthüllen die Dokumente laut dem Bericht die Namen von zirka 122’000 Gesellschaften und Trusts, von 12’000 Finanzintermediäre. Sie enthalten 130’000 Einträge von Personen in über 140 Ländern, "die solche Firmen verwalten, von ihnen profitieren oder sich hinter ihnen verstecken". Ein Teil der Offshore-Gesellschaften seien zweifellos errichtet worden, damit die Kunden Vermögenswerte vor dem Fiskus geheim halten können.

 

Eine interaktive Karte, die auf der Website der "SonntagsZeitung" aufgeschaltet ist, zeigt dabei auch Nennungen aus unserer Region: Demnach führen Spuren der Recherche nach Hombrechtikon, Feldbach, Jona und Wilen bei Wollerau. Alle Daten stammen laut der "SonntagsZeitung" von zwei auf die Errichtung von Offshore-Gesellschaften spezialsierten, weltweit agierenden  Firmen. Bei den beiden Firmen handle es sich um die Commonwealth Trust Limited in Tortola auf den Britischen Jungferninseln und die Portcullis Trustnet, die von Singapur aus in dreizehn Ländern aktiv sei, unter anderem in den Steuerparadiesen auf Cook Islands, Cayman Islands und Samoa. Sie gehörten zu den grössten Anbietern für Geschäfte in Steuerparadiesen.

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