Reformierte skeptisch zu Fusionsprojekt

Konsultativabstimmung ergibt klare Ablehnung

Eine informelle Versammlung von Mitgliedern der reformierten Kirchgemeinde Bubikon hat am Sonntag, 17. März 2013, Fragen zum landeskirchlichen Projekt "Kirchgemeinde Plus" diskutiert und sich in einer Konsultativabstimmung einstimmig (bei einer Enthaltung) gegen eine allfällige Fusion der Kirchgemeinde Bubikon mit einer Nachbargemeinde ausgesprochen. Dies schreibt die Kirchgemeinde auf ihrer Website.
 
Die Diskussion hatte sich an den Informationen der Kirchenpflege zu den Beschlüssen der Gemeindeversammlung vom vergangenen Mittwoch entzündet. Nachdem die Gemeindeversammlung dem Gesuch der Kirchgemeinde, die Pfarrhausliegenschaft umzuzonen, zugestimmt hatte, wäre nun der Weg frei, die Liegenschaft zu verkaufen und das geplante Kirchgemeindehaus zwischen Kirche und Gemeindehaus zu realisieren. Die Kirchenpflege musste jedoch die Pläne noch zurückstellen, bis Klarheit herrscht, ob und inwiefern Bubikon von dem Fusionsprojekt betroffen sein wird. Die Landeskirche will die Zahl der Kirchgemeinden durch Zusammenschlüsse drastisch reduzieren.
 
Zahlreiche Versammlungsteilnehmer ermunterten mit ihren Voten die Kirchenpflege, sich weiterhin für die Unabhängigkeit und Selbständigkeit der Kirchgemeinde einzusetzen. Kirchenpflegepräsident Thomas Illi schlug darauf vor, die Haltung der Versammlung mit einer Konsultativabstimmung zu dokumentieren.

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