"Gemeinde hat Lamas nicht entfernen lassen"

Bis vor kurzem weideten in Wolfhausen an der Ellenbogenstrasse auf einem grossen Stück Land mehrere Lamas. "Viele Spaziergänger und vor allem Kinder freuten sich über die freundlichen Tiere", heisst es in einem heute im "Zürcher Oberländer" abgedruckten Leserbrief. Und weiter: "Diese Tiere mussten laut Gemeinde weggegeben werden. Es seien keine Landwirtschaftstiere." Die Leserbriefschreiber ärgern sich, dass gleichzeitig ihrer Meinung nach seitens der Gemeinde nicht genügend gegen die Nachtruhestörungen im Umfeld eines Pubs in Wolfhausen eingeschritten werde.

 

"Der Gemeinde Bubikon ist nicht bekannt, weshalb die Lamas in Oberwohlhausen weggegeben wurden", dementiert dagegen Gemeindeschreiber Matthias Willener. "Sicher ist, dass dies nicht auf Veranlassung der Gemeinde geschehen ist." Diese Darstellung bestätigt auch Peter Hofmann, der ehemalige Halter der Lamas: "Die Auflagen stammen vom Kanton." Dieser legte laut Hofmann fest, dass das fragliche Landstück nur dann als Landwirtschaftsland gelten könne, wenn es "der Urproduktion zugeführt" werde. Bei ausschliesslicher Nutzung als Weideland für Lamas war diese Bestimmung aber nicht erfüllt.

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Kommentare: 1
  • #1

    Erich Vontobel (Mittwoch, 13 Februar 2013 09:27)

    Danke für diese interessante Hintergrundinfo.

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