Büelhof-Chindsgi: Die Wogen gehen erneut hoch

Bedeutet der Entscheid der Schulpflege, den Bühlhof-Kindergarten mit einer Abteilung vorerst weiterzuführen und das Schulraumerweiterungsprojekt in Wolfhausen um zwei Jahre zurückzustellen, einfach eine "Schliessung auf Raten"? So titelt der "Zürcher Oberländer" zur Mitteilung der Schulpflege von Freitagabend und schreibt: "Die Bubiker Schulpflege will den Bühlhof-Kindergarten erst in zwei Jahren schliessen."

 

"Das haben wir so nicht gesagt", kontert der Bubiker Schulpräsident Hans Murer: "Das ist die Interpretation dieser Zeitung. Sicher ist nur, dass der Bühlhof-Kindergarten in den nächsten zwei Jahren nicht geschlossen wird." Zwar halte die Schulpflege an ihrer Strategie grundsätzlich fest. Mit der Zurückstellung des Projekts Schulraumerweiterung habe die Schulbehörde aber gezeigt, dass sie die Anliegen des Bühlhof-Quartiers und eines grossen Teils der Bubiker Bevölkerung ernst nehme: "Die Zurückstellung ermöglicht es uns, flexibel auf die weitere Entwicklung zu reagieren." Dazu gehören für Hans Murer auch die Einflussmöglichkeiten der Politik.

 

Schulpräsident Murer findet, dass die IG Bühlhof mit ihrer Petition "einen grossen Sieg errungen hat". Das sehen die Petitionäre allerdings anders: In einem Kommentar auf "ZO Online" schreibt SVP-Präsident Toni Hintermann, Schulpräsident Hans Murer bestätige "einmal mehr, nicht auf die Anliegen der Bevölkerung einzugehen." Der Wunsch nach zwei Kindergärten im Bühlhof sei unbestritten, und man werde "mit Füssen getreten". Hintermann frage sich, "ob Herr Murer als Schulpräsident noch tragbar ist. Erinnert doch diese Politik eher an China und nicht an unsere direkte Demokratie."

 

Gegenüber "buebikernews" erinnerte Schulpräsident Hans Murer daran, dass in der Schulpflege nicht der Präsident eigenmächtig Entscheidungen treffe, sondern die ganze Behörde als Kollegium.

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Kommentare: 1
  • #1

    Toni Hintermann (Samstag, 09 Februar 2013 13:39)

    Schön das immer nur auf einer Seite über Aussagen nachgefragt wird. Die andere Seite muss sich mit Komentaren ausdrücken. Es wurde nie erwähnt, der Präsident habe eigenmächtig Entscheidungen getroffen, aber er ist der "Chef" dieser Truppe und hat diese Entscheide zu verantworten. Zur Richtigstellung: Der Chinavergleich betrifft die ganze Behörde, nicht einzelne Personen. Leider kann man nicht öffentlich nachschauen, wer wie abgestimmt hat.

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