1,9 Steuerprozente dürften in Bubikon fehlen

Bubikon mit zwei Gemeinderäten im Abstimmungs-komitee vertreten, aber ohne finanziellen Beitrag

Am 3. März stimmt der Kanton Zürich über den Gegenvorschlag zur Initiative des Hauseigentümerverbandes zur Senkung der Grundstückgewinnsteuer ab. Welche Folgen eine Annahme der Vorlage für die Gemeindefinanzen hätte , ist für Bubikon bekannt: Gestützt auf das Budget 2012 und den Finanzplan 2013 bis 2016 rechnet der Gemeinderat in den Jahren 2012 bis 2016 bei durchschnittlichen jährlichen Einnahmen von 1,2 Millionen Franken mit Ausfällen von rund 300 000 Franken oder 1,9 Steuerprozenten.

 

Dies geht aus der Antwort des Gemeinderats auf Anfrage von Rolf Hurter und Urs Bosshard (beide SP) hervor, die an der letzten Gemeindeversammlung gestellt wurde. Das Komitee "Gesunde Gemeindefinanzen" hat die schriftliche Antwort nun auf seiner Website publiziert. In den Jahren 2007 bis 2011 wären die Ausfälle bei noch grösser gewesen, nämlich bei durchschnittlichen jährlichen Einnahmen von 2,1 Millionen Franken rund 525 000 Franken oder 3,9 Steuerprozente.

 

Für Bubikon sitzen die Gemeinderäte Daniel List und Peter Nägeli im Gemeinde-Komitee "Gesunde Gemeindefinanzen". Die Jungfreisinnigen des Bezirks Hinwil hatten gestern in einer Mitteilung dagegen protestiert, dass das Komitee auch mit Steuergeldern im Abstimmungskampf mitmischt. Wie Dario Schai als Sprecher der Komitees gegenüber "buebikernews" erklärte, hat sich die Gemeinde Bubikon aber nicht mit finanziellen Mitteln im Komitee engagiert.

 

Antwort des Gemeinderats Bubikon im Wortlaut
Antwort GR Bubikon.pdf
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