Es lebe die Monarchie!

Heute Morgen sind im ganzen Land, auch in Bubikon und Wolfhausen, Könige und Königinnen erkoren worden. Selbst wer nur Kuchen ohne weissen Plastikglücksbringer abbekam, konnte sich als Mitglied einer Royal Family fühlen. Und wie es um die Befehlsgewalt der frisch gekürten Monarchen und Monarchinnen wirklich steht, zeigte sich in der Regel bereits Minuten später, bei der Frage, wer den Frühstückstisch abräumt und den Abwasch erledigt.

 

Aber keine Frage: Die Schweiz – obschon seit Jahrhunderten eine Republik – liebt diesen königlichen Brauch wie die Sissi-Filme über die Festtage. Er stammt übrigens aus Katalonien und wurde hierzulande erst in den 1950er Jahren wiederbelebt, nachdem früher ähnliche Kuchen mit einer Bohne oder Münze als Königsbringer gebacken worden waren. Das Festtagsgebäck ist auch in Holland, Frankreich, England und Spanien verbreitet.

 

Laut Wikipedia werden jährlich rund 1,5 Millionen Königskuchen verkauft, Tendenz steigend. Dies entspricht bereits jetzt einem Kuchen pro Haushalt – unabhängig davon, ob die Bewohnenden Christen, Muslime, Juden oder konfessionslos sind. Damit ist der Dreikönigsbrauch – der im Unterschied zu anderen christlichen Festen keine vorchristlichen Wurzeln hat – der verbreiteste Brauch in der Schweiz.

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