Oberlandautobahn: Vier Spuren zwingend

ki.Im September 2012 hat der Regierungsrat nach dem negativen Bundesgerichtsentscheid zum Projekt Lückenschluss der Oberlandautobahn beschlossen, bis Ende 2013 mindestens eine bewilligungsfähige Variante auszuarbeiten. Erste Abklärungen des Amts für Verkehr zur verkehrlichen Wirkung der verschiedenen Varianten zeigen nun auf, dass ein Vierspurausbau zwingend notwendig ist. Zudem konnte festgestellt werden, dass eine Linienführung ab Wetzikon West nach Süden mit Anschluss an die Forchautobahn die gewünschte verkehrliche Wirkung erzielen kann.

Im Juni 2012 hatte das Bundesgericht mit seinem Urteil das Projekt Lückenschluss Oberlandautobahn zurückgewiesen, da dieses im Abschnitt Wetzikon bis Hinwil die Moorlandschaft in unzulässiger Weise beeinträchtigt hätte. Im September hat der Regierungsrat beschlossen, bis zur Aufnahme der A53 ins Nationalstrassennetz Anfang 2014 mindestens eine bewilligungsfähige Variante auszuarbeiten. Daraufhin hat das Amt für Verkehr die verkehrliche Wirkung von neuen Linienführungen geprüft. Die Abklärungen bestätigen, dass der vom Bundesgericht unbestrittene Abschnitt von Uster Ost bis Wetzikon West die gewünschte Entlastung der am meisten belasteten Strecke im Aathal bewirkt. Weiter kommt das Amt für Verkehr zum Schluss, dass eine Anbindung an die Forchautobahn zweckmässig ist und eine Entlastung von Unterwetzikon erreicht werden kann. Aufgrund der Verkehrsnachfrage und der Verkehrssicherheit ist ein vierspuriger, richtungsgetrennter Ausbau der gesamten Strecke erforderlich. Dies entspricht bezüglich des Ausbaustandards dem ursprünglichen, vom Bundesrat zur Übernahme vorgesehenen Lückenschlussprojekt als Nationalstrasse 2. Klasse.


Beratung zum Netzbeschluss bestätigt Vorgehen

Der Kanton Zürich sieht sich in seinen Arbeiten durch die Beratung des Netzbeschlusses über das Nationalstrassennetz im National- und Ständerat bestätigt. Die Aufnahme der A53 ins Nationalstrassennetz blieb in der Debatte unbestritten. Bundesrätin Doris Leuthard bestätigte in der Debatte auch, dass das Projekt «eine wichtige Lückenschliessung darstellt, da die Bevölkerung seit Jahren leidet, weil täglich Tausende von Fahrzeugen erhebliche Staukosten, Stauemissionen und Lärm verursachen.»


Konkrete Linienführung wird im Frühjahr vorgestellt

Unter engem Einbezug der Standortgemeinden und des Bundesamtes für Strassen (ASTRA) soll als nächstes die Streckenführung ab Wetzikon West konkretisiert und auf ihre Machbarkeit hin geprüft werden. Im Frühjahr 2013 wird die Bevölkerung im Zürcher Oberland an Infoveranstaltungen in den betroffenen Gemeinden über den Stand der Arbeiten informiert.

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