Kirchgemeindehaus: Pläne vorerst sistiert

Kirchgemeindeversammlung heisst Budget 2013 gut

Der Umzonungsantrag für die Pfarrhausliegenschaft bleibt bestehen, das Pfarrhaus – wo derzeit eine Cevi-WG eingemietet ist – soll aber vorerst nicht verkauft werden
Der Umzonungsantrag für die Pfarrhausliegenschaft bleibt bestehen, das Pfarrhaus – wo derzeit eine Cevi-WG eingemietet ist – soll aber vorerst nicht verkauft werden
Auch an der reformierten Kirchgemeindeversammlung gab es ein "Bhaltis"
Auch an der reformierten Kirchgemeindeversammlung gab es ein "Bhaltis"

Die reformierte Kirchenpflege hat ihre Pläne, das alte Pfarrhaus zu verkaufen und zwischen Kirche und Gemeindehaus Bubikon ein kleines Kirchgemeindehaus mit integrierter Pfarrwohnung zu bauen, vorerst zurückgestellt. Dies gab die Kirchenpflege am Sonntag an der Kirchgemeindeversammlung bekannt. Der Entscheid hängt mit den Plänen des Zürcher Kirchenrates zusammen, kleinere Gemeinden mit weniger als 5000 Mitgliedern zu fusionieren.

 

 44 Stimmberechtigte der reformierten Kirchgemeinde Bubikon haben an der Kirchgemeindeversammlung den Voranschlag für 2013 gutgeheissen, wie die Kirchenpflege in einer Mitteilung schreibt. Das von Kirchengutsverwalterin Rosmarie Sauter präsentierte Budget rechnet mit einem Aufwandüberschuss von 130‘040 Franken. Im budgetierten Aufwand von 1‘336‘140 Franken ist namentlich ein nochmals um 26‘050 Franken höherer Zentralkassenbeitrag an die Landeskirche des Kantons Zürich von insgesamt 281‘400 Franken enthalten.  Der budgetierte Ertrag beträgt 1‘206‘100 Franken. Trotz des veranschlagten Defizits stimmte die Versammlung dem Antrag der Kirchenpflege zu, den Steuerfuss bei 11 Prozent zu belassen.

Im Informationsblock der Veranstaltung teilte Kirchenpflegepräsident Thomas Illi mit, dass die Kirchenpflege beschlossen hat, die Liegenschaftenpläne – Verkauf der alten Pfarrhausliegenschaft am Berglihöhweg und Neubau eines Kirchgemeindehauses mit integrierter Pfarrwohnung in Kirchennähe – vorderhand zurückzustellen. Vor dem Hintergrund der geplanten Zusammenlegung von Kirchgemeinden mit weniger als 5000 Mitgliedern hat der Kirchenrat des Kantons Zürich im Oktober 2012 in einem Rundschreiben alle Kirchgemeinden dazu angehalten, Vorhaben von grösserer finanzieller Tragweite, insbesondere Bauprojekte, zu sistieren. Die Kirchenpflege Bubikon will laut ihrem Präsidenten aber die beantragte Umzonung der Liegenschaft Berglihöhweg, die im Rahmen der Richtplan-Revision im kommenden März vor die Gemeindeversammlung kommt, trotzdem durchziehen, um sich die Option auf die Verwirklichung der Liegenschaftenpläne offen zu halten.


Der Kirchenpflegepräsident informierte die Kirchgemeindeversammlung über Neuerungen im Personalbereich: Die Hauswartung im Ökumenischen Zentrum Wolfhausen wird ab 1. Januar 2013 das Ehepaar Esther und Lars Nitsche (Wolfhausen) übernehmen.

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