Geht es mit mehr als 5000 wirklich besser?

Kirchgemeinden mit weniger als 5000 Mitgliedern sind auf die Dauer nicht funktionsfähig, findet der reformierte Zürcher Kirchenrat. Deshalb will er die Fusion kleinerer Gemeinden forcieren. Unter anderem liessen sich in grösseren Gemeinden leichter und kompetentere Behördenmitglieder finden, ist eines der Argumente.

 

Aber stimmt das wirklich? Ein Beispiel von diesem Abstimmungswochenende straft den Kirchenrat Lügen. In Illnau-Effretikon, einer Stadt mit 16 000 Einwohnern und 6000 Reformierten, waren die Stimmberechtigten aufgerufen, ein neues Mitglied der reformierten Kirchenpflege zu wählen. Kandidiert hatte niemand, wie schon im ersten Wahlgang. Weil diesmal, im zweiten Wahlgang, aber nur noch das relative Mehr zählte, wurde ein gewisser Daniel Hari mit 34 (in Worten: vierunddreissig) Stimmen "gewählt". Weitere sechs Personen erhielten zwischen 4 und 24 Stimmen. Mit grosser Wahrscheinlichkeit wird der Geehrte die Wahl ablehnen...

 

Thomas Illi, Chefredaktor "buebikernews"

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