Jugenddienst der Polizei hat sich bewährt

kapo.Die seit 2006 verfolgte Strategie der Kantonspolizei Zürich, Jugendsachbearbeiter dezentral in den Bezirken einzusetzen, wird aufgrund der ausgezeichneten Erfahrungen fortgesetzt. Mit dem Einsatz weiterer fünf Spezialisten wird die Kriminalpolizei künftig damit in allen elf Landbezirken über solche Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter verfügen.

 

Aufgrund der Erkenntnis, dass eine effiziente und erfolgreiche Polizeiarbeit mit Jugendlichen in den Bereichen Prävention, Früherkennung, Intervention sowie Ermittlung nah am Geschehen zu erfolgen hat, setzte die Kantonspolizei Zürich seit 2006 in einem ersten Schritt in einigen Bezirken so genannte Jugendsachbearbeiter ein. Die mit diesem Konzept gemachten Erfahrungen sind ausnahmslos positiv; der enge Kontakt und die gute Vernetzung dieser Spezialisten mit den Jugendlichen und den Eltern, aber auch mit den Schulen sowie anderen Behörden wird sehr geschätzt. Sie sind erste Ansprechpartner in allen jugenddienstlichen Bereichen. Mit dem inzwischen durch das Polizeikommando bewilligten Einsatz weiterer fünf Jugendsachbearbeiter und Jugendsachbearbeiterinnen in den Bezirken Affoltern am Albis, Andelfingen, Bülach, Meilen sowie Pfäffikon verfügen ab 2013 alle elf Landbezirke über solche spezialisierte Polizisten. Aufwändige Ermittlungsverfahren gegen Jugendliche werden wie bisher primär von in Zürich stationierten Spezialisten des Jugenddienstes geführt.

Die Gründung des Jugenddienstes als selbstständige Organisation innerhalb der Kantonspolizei Zürich reicht auf das Jahr 2002 zurück, als die bis dahin in einem einzigen Dienst zusammengefassten Bereiche Sexualdelikte/Kindesschutz sowie die Jugendstrafsachen in voneinander getrennten Diensten weitergeführt wurden. Diese Spezialisierung drängte sich aufgrund der Komplexität der einzelnen Aufgabengebiete auf und hat sich bewährt. Unterstellt ist der Jugenddienst der Ermittlungsabteilung Allgemeine Kriminalität, die Teil der Kriminalpolizei ist.

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