Ein Bubiker Pfarrer in einer bewegten Zeit

Der "Heimatspiegel", die monatlich erscheinende heimatkundliche Beilage des "Zürcher Oberländers", widmet die neuste Ausgabe einem Stück Bubiker Dorfgeschichte. Giorgio Girardet, freischaffender Historiker und Journalist und ausserdem Bubiker Kirchenpfleger, hat das Leben  und Wirken des Bubiker Pfarrers Johannes Hess (1764 bis 1831) analysiert.

 

Hess durchlebte in seinem Pfarramt in unserer Gemeinde, das er ab 1796 bis 1830 kurz vor seinem Tod innehatte, im Zeitraffer bedeutende historische Veränderungen: "Ancien Régime", Fanzoseneinmarsch, Koaltionskriege, Restauration nach dem Ende Napoleons und Geburtswehen der ersten liberalen Verfassung 1831. In diese Zeit fällt auch der Anschluss Wolfhausens an die Kirchgemeinde Bubikon, den Pfarrer Hess mit einer eigenmächtigen Taufe zweier Wolfhauser Kinder im Winter 1810/11 gegen den Widerstand Dürntens (wo Wolfhausen bis anhin kirchhörig war) forcierte. Mit gewohnt spitzer Feder zeichnet Girardet auch ein Sittenbild vergangener Tage, und wer will, kann daraus auch Anspielungen auf die heutige Zeit herauslesen.

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