Letzte Meldungen

Schweizer Forscher zweifeln die dunkle Materie an (So, 27 Mai 2018 09:00:00 GMT)
Seit 30 Jahren suchen Astronomen nach dunkler Materie, die niemand finden kann. Experten zweier verschiedener Schweizer Institute haben kürzlich Arbeiten veröffentlicht, die das Standardmodell des Kosmos und dessen Eigenschaften in Frage stellen. Mehr als ein Jahrzehnt lang ist André Maeder bereits im Ruhestand. Doch das konnte seine Jagd auf kosmologische Rätsel nicht bremsen. Maeder war Professor an der Abteilung für Astronomie der Universität Genf, wo er sich mit der Physik der Sterne beschäftigte. Tatsächlich hat er heute mehr Zeit, um sich mit Fragen zu beschäftigen, die ihn seit dem Anfang seiner Karriere beschäftigten: Fragen wie: "Brauchen wir wirklich dunkle Materie, um das Universum zu erklären?" "Ich arbeitete als junger Assistent einige Jahre daran. Aber damals lag das nicht auf der Forschungslinie des Observatoriums", sagt Maeder. Kürzlich sprach swissinfo.ch mit ihm an jenem Observatorium, das zwischen Feldern und Wäldern in der Genfer Landschaft einige ...
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Handwerkliche Mischung aus Maschine und tierischem Schmuck (Sa, 26 Mai 2018 09:00:00 GMT)
Roger Webers Fantasie kennt keine Grenzen. Der Goldschmied hat seine authentischen Kreationen zu einer speziellen Kunst kultiviert – vom tierischen Schmuck bis hin zu kinetischen Maschinen mit Namen wie "Klara die Krabbe". swissinfo.ch wirft einen Blick auf einen typischen Tag im Atelier eines Mannes und dessen poetische Maschinen. Seine Liebe zur Natur und zu allem Mechanischen begann in Webers Kindheit, als er begann, Figuren zu entwerfen und Comics zu zeichnen. Inspiriert von seiner Begeisterung für alles, was auf der Erde krabbelt, hat der Schweizer Handwerker über die Jahre sein Können perfektioniert, um Objekte in Bewegung zu schaffen. Die Ideen für seine beweglichen Figuren, die von Handkurbeln oder kleinen Motoren angetrieben werden, entstehen in seinem Atelier in der Aargauer Gemeinde Niederlenz. Im engen Raum findet der Kunsthandwerker alle notwendigen Werkzeuge, um seine Konzepte zu entwickeln, die oft viel Zeit in Anspruch nehmen. Seine Einzelstücke und Kleinserien ...
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In Bern ist das Glück zu Gast (Fr, 25 Mai 2018 14:30:00 GMT)
Der Fussballclub YB verzückt in diesen Wochen die Schweizer Hauptstadt. Die Euphorie nach dem Meistertitel der Young Boys ist schier grenzenlos. Und am Sonntag sollen die Fussballgötter in Bern nach dem Cupfinal zwischen YB und Aussenseiter FC Zürich erneut gefeiert werden. Die Durststrecke war lange, der Niederlagen waren viele. Doch dieser Tage versinkt Bern in einem gelb-schwarzen Freudentaumel. Es gibt gerade sehr viel zu feiern, die Young Boys machen endlich wieder glücklich, die erste Meisterschaft des Fussballclubs seit 1986 hat in der Stadt eine grenzenlose Euphorie ausgelöst. Mal wird leidenschaftlich gejubelt, wie nach dem längst legendären 2:1-Sieg gegen Luzern Ende April, mit dem YB den Titel sicherstellte. Mal feierlich, wie bei der Pokalübergabe ein paar Tage später im erneut ausverkauften Stade de Suisse. Und mal enthusiastisch, wie am Pfingstsonntag beim triumphalen Umzug vom Bundesplatz durch die Gassen der Hauptstadt bis zum Stadion raus. Zehntausende feierten ...
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Schweizer stimmen über Totalverbot synthetischer Pestizide ab (Fr, 25 Mai 2018 12:00:00 GMT)
Am Freitag wurde bei der Bundeskanzlei eine Volksinitiative eingereicht, die synthetische Pestizide in der ganzen Schweiz verbieten will. Mehr als 140'000 Personen unterzeichneten das radikale Anliegen. Etienne Kuhn hat die Herausforderung gemeistert: Der in der Musikindustrie tätige 40-Jährige steht hinter der Volksinitiative "Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide", die im November 2016 von einer Gruppe unpolitischer Bürger aus der Region Neuenburg lanciert wurde. Pestizide in der Politik Pestizide werden in den kommenden Jahren im Mittelpunkt der politischen Agenda stehen. Nebst der oben erwähnten Initiative wurde am 18. Januar auch die Initiative "Sauberes Wasser für alle" in der Bundeskanzlei eingereicht. Diese fordert, dass zukünftig nur Landwirte Subventionen bekommen, die ohne Pflanzenschutzmittel oder prophylaktischem Einsatz von Antibiotika produzieren. Beide Volksinitiativen werden voraussichtlich innerhalb von zwei Jahren zur Abstimmung gebracht. Mit mehr als ...
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Kolumbien: Krieg trotz Frieden (Fr, 25 Mai 2018 12:00:00 GMT)
Mehr als ein Jahr nach Unterzeichnung der Abkommen mit den Farc-Rebellen hängt der Frieden in Kolumbien immer noch am seidenen Faden. Während in einigen Regionen die bewaffnete Gewalt zunimmt, ist das Land dabei, einen neuen Präsidenten zu wählen. Vom Nachfolger des Friedensnobelpreisträgers Juan Manuel Santos hängt auch die Zukunft des Friedens ab, für den sich auch die Schweiz eingesetzt hat. Orlando Pantoja sitzt im Hof eines Hotels in Bogotà. Sein Blick ist von Traurigkeit erfüllt. "Mein ganzes Leben lang habe ich Angst davor, gefoltert und getötet zu werden. Aber wie viele andere Kolumbianer versuche ich, diese Angst in Stärke zu verwandeln, denn wir können nicht auf den Frieden verzichten", sagt er. Die Recherche für diese Reportage wurde finanziell unterstützt durch den Medienfonds "Real21 – die Welt verstehen". Nur wenige Monate sind vergangen, seit am 9. Februar 2018 in Guapi, seiner Heimatstadt, zwei Menschenrechts-Aktivisten ermordet wurden. In der südkolumbianischen ...
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Schwer verdauliche Inhalte einfach vermittelt (Fr, 25 Mai 2018 09:00:00 GMT)
Auch sie gehören zum Menü der Schweizer Abstimmungsdemokratie: Initiativen mit schwer verdaulichem Inhalt. Dann schlägt die Stunde der Experten. Doch oft sind ihre Erklärungen unverständlich und nicht ganz neutral. Der Volkswirtschaftsdoktorand Fabio Canetg hat einen Ausweg gesucht – und gefunden.  Steuermodelle, Finanzausgleich, oder jetzt Vollgeldinitiative: Der Job der Schweizer Stimmbürgerinnen und -bürger kann mühsam sein. Sind die Vorlagen kompliziert, verlassen sich die Bürgerinnen und Bürger – und die Medienleute genauso – gern auf Informationen von Spezialistinnen und Spezialisten. Doch Achtung: Die sind nicht immer neutral. Und kompliziert können auch sie reden. Fabio Canetg geht einen anderen Weg. An der Universität Bern befasst er sich mit Geldpolitik. Canetg hat sich tief reingekniet in die Materie der Vollgeldinitiative, über die die Schweiz am 10. Juni 2018 abstimmt. Sein Ziel: Die Vorlage in neutraler Weise darzustellen. Nun reist er durch die Schweiz und erklärt ...
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TV-Antenne nach 60 Jahren gesprengt (Fr, 25 Mai 2018 08:00:00 GMT)
Der 122 Meter hohe Swisscom-Sendeturm "La Barillette" im Waadtland ist am Donnerstag gesprengt worden. Acht Kilogramm Sprengstoff waren nötig um das 60-jährige Metallkonstrukt zu Fall zu bringen. Der 97 Tonnen schwere Metallturm fiel am späten Donnerstagabend in die vorgesehene Richtung, wie der Chef der für die Sprengung zuständigen Firma sagte. Bis 1958 hatte die Antenne in Sottens im Kanton Waadt gestanden, danach wurde sie auf dem La Dôle im Waadtländer Jura wieder errichtet. Über die Anlage wurden Fernseh- und UKW-Radioprogramme verbreitet. Im vergangenen Jahr hat die Eigentümerin Swisscom eine neue Anlage erstellt. (SDA-ATS/swissinfo.ch)
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Geschlechtsänderung auf dem Papier könnte einfacher werden (Do, 24 Mai 2018 15:04:00 GMT)
Transmenschen und Intersexuelle sollen ihr Geschlecht und den Vornamen vereinfacht im Personenstandsregister ändern können. Die Regierung hat am Donnerstag eine entsprechende Gesetzesänderung in die Vernehmlassung geschickt. Die Organisation "Transgender Network Switzerland" glaubt jedoch nicht, dass sich die Situation durch die Änderungen verbessern wird. Wer in der Schweiz sein Geschlecht und seinen Vornamen im Personenstandregister ändern lassen will, muss derzeit ein langwieriges und teures Verfahren durchlaufen. In Zukunft könnte eine einfache Erklärung vor einem Zivilstandsbeamten genügen. Die Schweizer Regierung möchte mit dieser Gesetzesänderung die Situation von Transmenschen und Menschen mit einer Geschlechtsvariante verbessern. Nur wenige Personen seien von der Revision betroffen, aber für diese sei die Änderung sehr wichtig, betonte Justizministerin Simonetta Sommaruga am Donnerstag vor den Medien. Lesen Sie die Geschichte einer Landwirtin im Kanton Luzern, die ...
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Schweiz will sich als Drohnen-Hochburg positionieren (Do, 24 Mai 2018 13:38:00 GMT)
80 Firmen sind in der Schweiz im Bereich der Flugrobotik tätig, unterstützt durch die Eidgenössischen Technischen Hochschulen. Nun lanciert Präsenz Schweiz in Paris die Kampagne "Switzerland – home of drones". Mit einer Voliere präsentiert sich die Schweiz am Salon "Viva Tech" in Paris, der am Freitag seine Tore öffnet. Darin schwirren seltene "Vögel" herum. Der älteste ist bereits 14-jährig und heisst OS4. Entwickelt wurde die Mini-Drohne vom Autonomous Systems Lab der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH). OS4 fliegt am liebsten in Innenräumen und macht dort Erfahrungen, von denen die jüngeren Drohnen profitieren können. Die jüngste, Ebee Plus von der Firma "SenseFly", fliegt draussen herum und steht im Dienst der Kartografie. Schweizer Drohnen haben keine grosse Medienpräsenz. Sie seien weder Spielzeug noch Kriegswaffen, doch sie repräsentierten "ein grosses Ökosystem im kommerziellen Bereich", sagt Nicolas Bideau, Leiter von Präsenz Schweiz, der für den ...
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4000 Franken als Marke für fairen Mindestlohn (Do, 24 Mai 2018 10:30:00 GMT)
Anders als zahlreiche europäische Länder kennt die Schweiz keinen Mindestlohn für alle Arbeitnehmenden. Zwar gibt es solche in zahlreichen Branchen und einzelnen Kantonen. Trotzdem verdient in der Schweiz nur eine Minderheit einen Mindestlohn. Das Thema Mindestlohn kommt in der Schweiz auf allen politischen Ebenen regelmässig auf die politische Agenda. 2014 wurde eine eidgenössische Volksinitiative zur Einführung eines Mindestlohns von monatlich 4000 Franken (22 Franken pro Stunde) auf nationaler Ebene mit 76% Nein-Stimmen abgeschmettert. Für die Gewerkschaften war die Initiative aber nicht umsonst. 4000 Franken habe sich seither als Marke für einen fairen Mindestlohn etabliert. Zahlreiche Unternehmen und ganze Branchen hätten ihre Mindestansätze erhöht, sagen sie. Im Kanton Genf werden die Stimmberechtigten in dieser Frage demnächst erneut an die Urne gerufen. Dort können die Gewerkschaften ihre Initiative für einen Mindestlohn von 23 Franken pro Stunde einreichen. In nur ...
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Quelle: swissinfo.ch

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