Letzte Meldungen

Corona-Virus: die Situation in der Schweiz (Sa, 4 Apr 2020 12:10:00 GMT)
Der Bund gibt die Struktur der bisherigen Corona-Todesfälle in der Schweiz bekannt: 6% waren unter 65 Jahre alt, der Median liegt bei 83 Jahren. Die meisten hatten Vorerkrankungen. Hier die aktuellen Corona-Informationen:Fallzahlen: 19'958 Infizierte, 620 Verstorbene (Stand Samstagnachmittag, 15 Uhr). Dies nach offiziellen Angaben aller Kantone und des Fürstentums Liechtenstein. Aufgrund von Verspätungen bei der Verarbeitung der Fallzahlen einiger Kantone veröffentlicht SWI swissinfo.ch aktuell Zahlen, die direkt von den Kantonen stammen.Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit wiederholte an einer Pressekonferenz vom 4. April: "Wir sind mit Sicherheit noch nicht an einem Peak angelangt, wo wir daran denken könnten, Massnahmen zu verändern."Wie viel medizinisches Personal sich angesteckt hat, weiss der Bund nicht. Koch sagte aber, dass 2,6% hospitalisiert wurden. "Das Personal kann sich offenbar gut schützen", so Koch.Koch gab an der Pressekonferenz auch die Struktur der ...
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Ein Land wartet auf die Rückkehr des Lebens (Sa, 4 Apr 2020 09:00:00 GMT)
Leere Strassen und Plätze, verlassene Wege, versperrte Durchgänge. Die Aussetzung des sozialen Lebens in der Schweiz verwandelt den öffentlichen Raum in einen geisterhaften Ort. Bilder aus einem Land, das auf einen Ausweg aus der Pandemie wartet. Sonntag, 22. März 2020, Bern, Altstadt: Die Strasse ist menschenleer, die Tramgleise verschwinden hinter der Kurve. Sie scheinen sich in einer ungewissen Zukunft zu verlieren. Am auffälligsten ist, was fehlt: Sonntagsspaziergänger, Fahrradfahrer, Busse und Trams, Verkehrslärm, Schritte auf dem Bürgersteig. Freitag, 20. März, Zürich: eine verlassene, stille Rutschbahn. Im Ohr des Betrachters erklingen unwillkürlich Kinderschreie, Lachen, Rufe der Eltern… Man kann sich auf dem Bild für einen Moment das Alltagsleben vorstellen. Von vor ein paar Wochen. Eine Ewigkeit her. Die Bilder zeigen keine Krankenwagen, Spitäler, Ärzte oder Pflegepersonen in Aktion. Sie zeigen einen menschenleeren öffentlichen Raum, der dann und wann von einem ...
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Ärzte ohne Grenzen helfen in Genf (Fr, 3 Apr 2020 13:00:00 GMT)
Die Schweiz ist eines der wohlhabendsten Länder der Welt mit einem der wohl besten Gesundheitssysteme, doch wegen der Coronavirus-Pandemie braucht sogar die Schweiz humanitäre Unterstützung. Die medizinische Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) verfügt in Genf über zwölf Spezialisten, die sowohl dem Hauptspital als auch Obdachlosen und anderen gefährdeten Menschen helfen. "Aktuell knicken in Europa einige der fortschrittlichsten Gesundheitssysteme der Welt unter dem Druck der Covid-19-Pandemie ein. Die Reaktion auf Epidemien ist das Kernstück unserer Arbeit – wir greifen ein, wenn das System überlastet ist und wir unser Fachwissen im Umgang mit Notfällen einsetzen können", sagte der Präsident von MSF (Médecins Sans Frontières) International, Christos Christou, am 27. März. In den letzten Wochen hat die humanitäre Organisation, die für ihre Arbeit in Konfliktgebieten wie dem Jemen oder der Demokratischen Republik Kongo bekannt ist, ihre Aktivitäten wegen Covid-19 in ganz ...
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Wenn das Museum zu Ihnen nach Hause kommt (Fr, 3 Apr 2020 11:00:00 GMT)
Die Kultur in Zeiten des Coronavirus verläuft entlang des Glasfasernetztes und über elektromagnetische Wellen. Seit einigen Wochen ist der bevorzugte Kanal für den Zugang zu kulturellen Angeboten digital. Auch die Schweizer Museen passen sich an. Zum Beispiel das Kunstmuseum Basel. Netflix und Co. haben das Leben vieler Menschen vor dem Gesundheitsnotstand verändert. Auch wenn die neuen Player manchmal dämonisiert wurden, gibt es heute viele, die sie als Segen betrachten. Ihnen ist es zu verdanken, dass das Kino – nicht nur die Unterhaltung – in viele Wohnungen Einzug gehalten hat. Leider lässt sich das für die Kunst nicht sagen. Die Museen mussten ihre Tore schliessen, Privatsammlungen sind das Vorrecht von sehr wenigen, und das Angebot im Internet ist (vorerst) nicht zufriedenstellend. Zumindest nicht in der Schweiz. Karen Gerig, Kommunikationsverantwortliche des Kunstmuseums Basel, sagt: "Wir haben seit dem 13. März geschlossen und daraufhin kurzfristig beschlossen, gewisse ...
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Applaus aus dem Parlament für staatlichen Milliarden-Regen (Fr, 3 Apr 2020 09:15:00 GMT)
Das grösste Wirtschafts-Hilfsprogramm der Schweizer Geschichte lancierte der Bundesrat im Alleingang. Nicht nur hiesige Unternehmer, auch systemrelevante Firmen in ausländischer Hand können mit Unterstützung rechnen, wie Stimmen aus dem Parlament zeigen. 42 Milliarden Franken will der Bund sofort in die Wirtschaft pumpen. Rund 20 Milliarden dieses Finanzpakets sind für Bürgschaften vorgesehen. Und der Bundesrat überlegt sich bereits, um wie viel der Betrag erhöht werden soll. Man werde die Wirtschaft so lange unterstützen, wie es nötig sei, erklärten die Bundesräte Ueli Maurer und Guy Parmelin, die Landesväter der Schweizerischen Volkspartei (SVP). Für diese Grosszügigkeit im Umgang mit Steuergeldern erhielt die Landesregierung Applaus, insbesondere von den Wirtschaftsverbänden (Economiesuisse, Arbeitgeberverband, Gewerbeverband) aber auch von den Gewerkschaften (Travail Suisse). Und die Finanzdelegation des Parlaments (je drei Parlamentarier aus beiden Kammern) segnete die ...
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Für das Notrecht in der Coronakrise braucht es Exit-Strategien (Fr, 3 Apr 2020 09:00:00 GMT)
Eine starke Agenda zur Wiederherstellung und Weiterentwicklung der Demokratien: Dies das Fazit von swissinfo.ch-Autor Bruno Kaufmann in seiner Analyse zu den Gefahren durch die aktuellen Notstandsregimes. Die Wiener Politikwissenschafterin Tamara Ehs hat den Ball aufgenommen und eine To-Do-Liste erstellt, damit Demokratien in der Coronakrise und danach möglichst robust bleiben. Die Arbeit einer Demokratiewissenschafterin besteht darin, die Ausübung und Weiterentwicklung (manchmal auch den Abbau) demokratischer Grundrechte national und international zu beobachten, zu analysieren und in Kontext zu setzen, schliesslich die Erkenntnis in der universitären Lehre oder ausseruniversitär in der politischen Bildung der Öffentlichkeit zuzuführen. Aufgrund der Absage zahlreicher Seminare, Vorträge und Workshops besteht mein Arbeitsalltag derzeit im Verfassen wissenschaftlicher Texte und in der Beantwortung zahlreicher Interview-Anfragen. Besonders oft wird mir die Frage gestellt, ob ...
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In Paris lässt das Giacometti-Institut seine verlorenen Werke wieder auferstehen (Fr, 3 Apr 2020 08:30:00 GMT)
Der Schweizer Künstler Alberto Giacometti hat viele seiner Werke zerstört, andere hat er verloren. Aufnahmen aus seinem mythischen Pariser Atelier ermöglichen eine Rekonstruktion der fehlenden Werke. Das Giacometti-Institut ist derzeit, wie alle Pariser Museen, geschlossen. Auf Instagram (#GiacomettiChezVous) schlägt das Institut vor, die Geschichte eines der unveröffentlichten Werke, die in der Ausstellung gezeigt werden, zu entdecken. Weitere Inhalte werden von der Giacometti-Stiftung angeboten. 1948 besuchte der Schweizer Fotograf Ernst Scheidegger Giacometti in Paris. "Albertos beengtes und überfülltes Atelier auf der Rue Hippolyte-Maindron, in dem er zwanzig Jahre lang gearbeitet hatte, war ungemütlich. Aber jeder Gegenstand, jedes Stück Wand trug die Spuren seiner Arbeit. Wenn Alberto nicht im Atelier war (...), fand man ihn normalerweise in einem der beiden Cafés an der Kreuzung der Rue Didot und der Rue d'Alésia. In der Zwischenzeit wurden beide durch Bankfilialen ersetzt.
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Gute französisch-schweizerische Beziehungen retten Leben (Do, 2 Apr 2020 13:30:00 GMT)
Angesichts des massiven Zustroms von Covid-19-Patienten in Spitälern in der französischen Nachbarregion Grand Est hat eine dortige Politikerin um Hilfe bei benachbarten Schweizer Kantonen ersucht. Die Resonanz war gross: Schweizer Spitäler übernahmen rund 30 schwere Fälle aus Frankreich. Grenzüberschreitende, freundlich-nachbarschaftliche Solidarität ist in Zeiten einer Pandemie besonders wertvoll. Mehrere Schweizer Kantone haben sich bereit erklärt, französische Covid-19-Patienten aufzunehmen.  Damit entlasten sie die völlig überlasteten Krankenhäuser in den Regionen Grand Est und Franche-Comté. Bisher wurden etwa 30 Schwerkranke aus Frankreich übernommen. Auch Deutschland und Luxemburg kümmern sich um französische Patienten. Alles entsprang der Initiative einer Lokalpolitikerin: Brigitte Klinkert, Präsidentin des Departements Haut-Rhin, beschloss, die gute Zusammenarbeit des französischen Elsass mit den Nachbarregionen der Schweiz und Deutschlands zu nutzen.  Offene Türen ...
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Ueli Maurer hat die Milliarden, die es nun braucht (Fr, 3 Apr 2020 04:57:00 GMT)
Der Finanzminister übernimmt die Führung in der Corona-Krise. In erfrischendem Gegensatz zu seinen Amtskolleginnen und Amtskollegen im Ausland hält Bundesrat Ueli Maurer die Fäden fest in der Hand. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) spielt kaum eine Rolle. Analyse. Finanzminister Ueli Maurer dominiert die Wirtschaftsberichterstattung in der Schweiz. Derweil scheint Thomas Jordan, der Präsident der Schweizerischen Nationalbank, wie abgetaucht. Im Ausland ist die Situation genau umgekehrt. Dort sind die Notenbanken die tonangebenden Akteure. Weshalb ist das so? Um das zu klären, werfen wir zuerst einen Blick über die Grenzen. Die Dominanz der Notenbanken Eurozone: Christine Lagarde, die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), kommuniziert nicht ganz pannenfrei, dafür regelmässig und konsequent: Die Integrität der Eurozone sei nicht verhandelbar. In den kommenden neun Monaten kauft die EZB Staatsanleihen für mehr als eine Billion Euro. Dadurch kommen auch Länder ...
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Beatmungsgeräte aus der Schweiz: Wer kriegt sie? (Do, 2 Apr 2020 12:30:00 GMT)
Wer wegen des Coronavirus an Covid-19 erkrankt, also eine Lungenentzündung erleidet, braucht ein Beatmungsgerät. Diese sind aber weltweit Mangelware. Die Schweiz hat den Vorteil, dass sich einer der wenigen Produzenten im Land befindet: Das amerikanische Familienunternehmen Hamilton Medical mit Sitz in Graubünden produziert derzeit rund um die Uhr. Andreas Wieland erhält in diesen Tagen Anfragen von Regierungsvertretern aus zahlreichen Ländern, die Beatmungsgeräte in grosser Zahl bestellen wollen. Manche müsse er vertrösten, sagt der CEO von Hamilton-Medical gegenüber swissinfo.ch. Das Medizinaltechnik-Unternehmen produziert in den Bündner Orten Bonaduz und Ems.  Wenn ein Land noch nicht so stark von der Krise betroffen sei, gehe es vorerst leer aus. "Wir wollen verhindern, dass die Geräte auf Reserve angeschafft werden, während andernorts damit Leben gerettet werden könnten." Ein kleines Team sei in der Firma damit beauftragt, dafür zu sorgen, dass die Geräte immer dorthin ...
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Quelle: swissinfo.ch

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