Letzte Meldungen

"Manchmal sage ich mir, dass mein Beruf einfach grossartig ist!" (Di, 25 Sep 2018 15:21:00 GMT)
Noch bis zum 30. September 2018 findet in Vevey das Festival Images, die Biennale für visuelle Künste, statt. Besucher können 61 Kunstprojekte aus 19 Ländern im öffentlichen Raum – sowohl im Freien als auch in ungewöhnlichen Innenräumen – entdecken. Am Genfersee sind auch Werke des Schweizer Fotografen Henry Leutwyler zu sehen. Der in New York lebende Starporträtist im Interview. Michael Jackson und Frank Sinatra – zwei Ikonen der amerikanischen Musik. Und beide porträtiert von Henry Leutwyler. Was den Rahmen des Gewohnten sprengt, zieht Leutwylers Blick auf sich. Der Fotograf ist 57, in Aarau geboren und lebt seit 1985 im Ausland. Während er in Übersee als selbständiger Fotograf und Mitarbeiter namhafter amerikanischer Magazine eine steile Karriere hingelegt hat, wird er in der Schweiz jedoch kaum wahrgenommen. Der neugierige Abenteurer und risikofreudige Profi hat sich 2009 nach Kalifornien aufgemacht, um im Zusammenhang mit einer öffentlichen Versteigerung die ...
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"Ausgezeichnet" oder "bigott"? Reaktionen auf St. Galler Verhüllungsverbot (Di, 25 Sep 2018 14:45:00 GMT)
Es gibt Themen in der Schweiz, die bei der Leserschaft von swissinfo.ch mit Garantie zu hitzigen Reaktionen führen. Am letzten Sonntag haben im Kanton St. Gallen zwei Drittel der Stimmbürger für ein Verhüllungsverbot votiert – mit muslimischen Frauen im Hinterkopf. Unser Artikel ging viral, und die Reaktionen folgten auf dem Fuss. Hier eine repräsentative Auswahl aus den Kommentaren. Am Abstimmungssonntag, 23. September, wurde St. Gallen nach dem Südschweizer Tessin der zweite Kanton in der Schweiz, der ein Verhüllungsverbot einführt. Das Resultat war zwar erwartet worden, trotzdem richtete es das Scheinwerferlicht von den drei nationalen Vorlagen weg auf den Nordwestschweizer Kanton. Besonders auf der englischen und der arabischen Website von swissinfo.ch wie auch auf Social Media hagelte es Kommentare von Leserinnen und Lesern. Ein Drittel der Kommentare auf der englischen Website mussten wir wegen Verletzung der Nutzungsbedingungen ablehnen, weil sie zumeist beleidigend oder ...
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Mit Transparenz gegen Lohndiskriminierung (Di, 25 Sep 2018 14:17:00 GMT)
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Dieser Verfassungsauftrag von 1981 ist in der Schweiz immer noch nicht überall umgesetzt. Jetzt sollen Unternehmen, die Lohngleichheit nicht respektieren, kontrolliert, aber nicht sanktioniert werden.  Um nicht erklärbare Unterschiede aufzudecken, sollen Unternehmen mit mindestens 100 Vollzeitstellen künftig prüfen müssen, ob sie Männern und Frauen in ihrem Betrieb für gleichwertige Arbeit den gleichen Lohn bezahlen. Die Regierung hatte einen Schwellenwert von 50, die kleine Kammer von 100 Angestellten beschlossen. Bei letzterer wären 5760 oder weniger als 1% der Unternehmen in der Schweiz, aber knapp 45% der Arbeitnehmenden betroffen. Wenn mit Vollzeitstellen anstatt Angestellten gerechnet wird, wie es die grosse Kammer verlangt, werden es weniger sein. Die Analyse muss danach von einer externen Stelle geprüft und das Resultat den Mitarbeitenden mitgeteilt werden. Von weiteren Analysen werden die Unternehmen befreit, sobald sich zeigt, dass die ...
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Der Schweizer Minister, der nie so richtig im Amt ankam (Di, 25 Sep 2018 10:10:00 GMT)
  Bundesrat Johann Schneider-Ammann tritt auf Ende dieses Jahres aus der Schweizer Regierung aus. Zweifellos war der Berner ein guter Unternehmer. Als Politiker aber wirkte er oft hölzern und vermochte weniger zu überzeugen.  Von Gewerkschaften und Bauern angefeindet, unter Beschuss wegen Waffenexporten und Freihandelsabkommen: Am Ende wirkte Schneider-Ammann angeschlagen, ein Volkswirtschaftsminister, der es niemandem mehr recht machen konnte. Doch richtig rund ist es dem Politiker der Freisinnig-demokratischen Partei (FDP.Die Liberalen, eine Mittepartei, die Red.) in der Regierung nie gelaufen. Die Wahl ging noch glatt: Als es 2010 die Nachfolge von Hans-Rudolf Merz zu bestellen galt, setzte sich der Berner Patron dank linker Stimmen gegen die partei-interne Konkurrentin, die damalige St. Galler Sicherheitsdirektorin Karin Keller-Sutter, durch. Als Präsident des Industrieverbands Swissmem hatte er in den Krisenjahren mit demonstrativer Distanz zu den Banken und seinem ...
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So streitet die Schweiz über Palmöl (Di, 25 Sep 2018 08:53:00 GMT)
Palmöl ist praktisch und günstig. Einen bitteren Nachgeschmack verleihen ihm die Folgen der Produktion: abgeholzte Regenwälder, enteignete Kleinbauern. In der Schweizer Öffentlichkeit wächst das Bewusstsein für diese Probleme. Nun steht Palmöl einem Freihandelsabkommen mit Malaysia und Indonesien im Weg. Für die Schweizer Exportindustrie ist Freihandel lebenswichtig, auch mit aufstrebenden Ländern in Südostasien. Grosse Palmöl-Produzenten, wie Malaysia oder Indonesien, machen dabei mit, wenn auch in der Schweiz die Handelsschranken abgebaut werden, insbesondere auf ihrem wichtigsten Exportprodukt. Im Frühling hatte die grosse Parlamentskammer die Regierung beauftragen wollen, Palmöl in den Verhandlungen für ein Freihandelsabkommen mit Malaysia auszuklammern. Sie hatte einem entsprechenden Vorstoss zugestimmt. Nun stellt sich die kleine Kammer dagegen. Stattdessen schlägt sie vor, in den Verhandlungen keine Konzessionen in ökologischen und sozialen Fragen zu machen. Während ...
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Flotte von Wasserstoff-Lastwagen entert Schweizer Strassen (Mo, 24 Sep 2018 15:19:00 GMT)
Der südkoreanische Konzern Hyundai schickt in den nächsten fünf Jahren 1000 wasserstoffbetriebene Lastwagen auf die Schweizer Strassen verkaufen. Der erste schwere, aber saubere Brummer soll Ende 2019 ausgeliefert werden. Damit wird die Schweiz zum Pionierland für Fahrzeuge mit diesem sauberen Antrieb.  Lastwagen werden meist mit Diesel betrieben. Aber die Verbrennung der nicht erneuerbaren Ressource führt zu massiven Umweltproblemen. Als saubere Alternative stellen Elektrofahrzeuge ein interessantes Marktpotenzial dar. Aber die Automobilhersteller haben unterschiedliche Vorstellungen von dieser Art von Antrieb. Das südkoreanische Unternehmen Hyundai und das japanische Unternehmen Toyota, beides riesige Weltkonzerne, gehören zu den wenigen Fahrzeugherstellern, die im Rennen um umweltfreundlichere Fahrzeuge auf Wasserstoff als Antrieb setzen.  Wasserstofffahrzeuge nutzen Wasserstoff-Brennstoffzellen, welche die Erzeugung von Strom an Bord ermöglichen. Ihr Ausstoss: Wasser. ...
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Krankenkassenprämien 2019: Anstieg etwas eingebremst, aber... (Mo, 24 Sep 2018 11:59:00 GMT)
Sie steigen und steigen: Die Prämien für die Krankenversicherung. Dies wird auch 2019 nicht anders. Zwar fällt der Anstieg mit 1,,2% moderater aus als in den letzten drei Jahren. Trotzdem: Die Explosion der Gesundheitskosten in der Schweiz ist dadurch keineswegs gebremst.    Sie kommen wie das Amen in der Kirche: Die bad news jedes Jahr Ende September betreffend Entwicklung der Gesundheitskosten. Überbringer ist das Bundesamt für Gesundheit (BAG). Denn daran gekoppelt sind die Prämien für die obligatorische Grundversicherung, die alle Bewohnerinnen und Bewohner in der Schweiz bei einer Krankenkasse abschliessen müssen. Die Jahresprämien steigen im nächsten Jahr im Schnitt um 1,2%. Damit hat sich der Anstieg gegenüber den Vorjahren etwas abgebremst. Nur: das Abbremsen ist zum Teil auf ein neues Kalkulationssystem zurückzuführen. Dieses stellt auf das durchschnittliche Wachstum aller Prämien ab. Nach der bisherigen Methode hätte der Anstieg 2,7% betragen. Damit wäre die tiefe ...
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"Vielleicht gibt es längstens Spuren von Aliens im All" (Mo, 24 Sep 2018 09:50:00 GMT)
Daniel Angerhausen ist Astrophysiker an der Universität Bern. An einem NASA-Workshop im Silicon Valley hat er mit Forschern im Bereich künstliche Intelligenz (KI) soeben neuartige Methoden entwickelt, um ferne Planeten aufzuspüren. Angerhausen sucht hauptberuflich nach Ausserirdischen, und er liebt es, dabei in neue Dimensionen vorzustossen. Daniel Angerhausen, Sie haben im Sommer zwei Monate in Kalifornien an einem NASA-Programm teilgenommen. Worum ging es da? Daniel Angerhausen: Wir wurden quasi acht Wochen lang "eingesperrt" im SETI-Institut im Silicon Valley. Da waren rund drei Dutzend Forscher aus der ganzen Welt - Astrophysiker und Experten für künstliche Intelligenz. Und gemeinsam versuchten wir, Aufgaben zu lösen, die uns die NASA gestellt hatte. Unter anderem wollten wir herausfinden, wie uns Künstliche Intelligenz bei der Suche nach ausserirdischem Leben helfen könnte. Sie beschäftigen sich vor allem mit der Suche nach Planeten ausserhalb unseres Sonnensystems, auf ...
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Solomon will ein neues Leben anfangen (Mo, 24 Sep 2018 08:19:00 GMT)
Wie viele Flüchtlinge in der Schweiz hat auch Slomon Aklilu noch keinen Job gefunden. Seit August 2018 hat er jedoch die Möglichkeit, eine Vorlehre in einer Firma im Berner Mittelland zu absolvieren und zur Schule zu gehen. Die Schweiz will die beruflichen Fähigkeiten von Flüchtlingen verbessern und investiert in vier Jahren 46,8 Millionen Schweizer Franken. Mit präzisen Gesten und in einem harmonischen Zusammenspiel der Finger legt Solomon kleine Kupferbleche unter die Druckmaschine. Dann betätigt er einen Hebel und die Stücke werden wie von Geisterhand in Winkel verwandelt. Mit einem achtsamen Auge überprüft er sie, legt sie schliesslich beiseite und fängt dann wieder von vorne an.  Der 24-jährige Eritreer Salomon Aklilu lebt seit drei Jahren in der Schweiz. Wir treffen ihn im Hegg-Fabrikgebäude in Münchenbuchsee, einer Gemeinde etwa zehn Kilometer von Bern entfernt. Auf den Dächern Am 1. August begann Solomon seine Lehre als Dachdecker. Es ist keine wirkliche Lehrstelle: Es ...
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Velo – mit Volldampf in die schweizerische Verfassung (So, 23 Sep 2018 10:05:00 GMT)
"Düsentrieb" für das Velo auf Schweizer Strassen: 73,6% der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger sagten Ja zur Velovorlage. Damit wird die Förderung des Fahrradverkehrs in der Schweiz ein Verfassungsauftrag. Die Stimmbeteiligung betrug magere 37%. Mit dem klaren Ja zum Gegenvorschlag von Regierung und Parlament stellen die Schweizerinnen und Schweizer die Ampel auf grün, was die Veloförderung unter Schirmherrschaft des Bundes betrifft.  Rund 1'475'200 Stimmende sagten Ja zum Verfassungsartikel, 529'300 sprachen sich dagegen aus. Alle Kantone stimmten zu, am deutlichsten die Westschweizer Kantone. In der Waadt lag die Zustimmung bei 86,3%, in Genf bei 83,1%. Auch im Jura und in Neuenburg lag der Ja-Stimmenanteil über 80%. Die aussergewöhnliche Unterstützung erklärte der Politikwissenschaftler Lukas Golder vom Forschungsinstitut gfs.bern damit, dass die Vorlage insbesondere bei Parteiungebundenen grosse Sympathien genossen habe. Dazu gesellte sich das Argument der notwenigen ...
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Quelle: swissinfo.ch

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