Letzte Meldungen

"Wie ein Wildpferd, das sich nicht einfangen liess" (Do, 17 Aug 2017 13:52:00 GMT)
Die Geschichte der "letzten Hexe Europas" fesselt auch über 200 Jahre nach deren Hinrichtung. Anna Göldi bleibt bis heute ein unbequemer Mensch. Er überlegt lange, ob er diesen Satz so wirklich sagen soll. Walter Hauser ist sich bewusst, dass seine Formulierung reisserisch, vielleicht sogar zynisch klingt. Nach einigem Zögern murmelt er trotzdem: "Es ist wie ein Fluch, die Geschichte lässt mich nicht los." Bei der Faszination für Anna Göldi von einem Fluch zu sprechen, ist nicht ohne Ironie. Sie gilt als letzte Frau, die in Europa wegen Hexerei hingerichtet wurde. Nach wie vor zieht ihre Geschichte Menschen aus aller Welt in ihren Bann, auch über 200 Jahre, nachdem ihr ein Glarner Scharfrichter den Kopf abgeschlagen hat. Das war am 13. Juni 1782. Der Anna-Göldi-Experte Walter Hauser hat sich vor 12 Jahren in Anna Göldis Geschichte verbissen und kann bis heute nicht loslassen. Zum Thema weiss er alles, was man wissen kann. Der Journalist und Jurist hat zwei Bücher zum Fall ...
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Auslandschweizer setzen Banken im Inland unter Druck (Do, 17 Aug 2017 10:00:00 GMT)
Schweizer Banken behandeln die Auslandschweizer als Bürger zweiter Klasse. Zu diesem Schluss kommt die Auslandschweizer-Organisation (ASO). Weil in den letzten fast zehn Jahren Gespräche mit den Banken ergebnislos blieben, erhöht die ASO nun den politischen Druck. Nun nimmt sie auch die Kantonalbanken ins Visier. Aufgelöste Konten, eingefrorene Guthaben, abgeschaffte Kreditkarten: Nachdem Schweizer Banken ins Visier der ausländischen Justiz geraten waren, weil sie Kunden im Ausland geholfen haben sollen, Geld vor dem Fiskus zu verstecken, verweigerten sie fortan gewisse Finanzdienstleistungen nicht nur gegenüber Ausländern in bestimmten Ländern, sondern auch gegenüber Auslandschweizern. Für Auslandschweizerinnen und -schweizer ist es seit 2008 schwierig, zu vernünftigen Konditionen Bankbeziehungen mit der Schweiz zu unterhalten. Trotzdem ist es für sie in gewissen Fällen erforderlich, ein Bankkonto in der Schweiz zu haben. Gewisse Krankenversicherer oder Pensionskassen zum ...
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Scheinreform Altersvorsorge 2020 (Do, 17 Aug 2017 09:00:00 GMT)
Unsere Altersvorsorge ist in finanzieller Schieflage, aber die Reform der Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) und der beruflichen Vorsorge – die am 24. September zur Abstimmung kommt – ist kein geeignetes Mittel, um die Renten auch in den nächsten Jahrzehnten zu sichern. Das meint Petra Gössi, Nationalrätin und Präsidentin der Freisinnig-Demokratischen Partei (FDP.Die Liberalen), welche die Altersvorsorge 2020 ablehnt. Die Reform hatte ursprünglich als oberstes Ziel, das Leistungsniveau unserer Altersvorsorge zu erhalten. Das Parlament hat dieses Ziel mit Unterstützung des Bundesrates und mit einer hauchdünnen Mehrheit eigenwillig umformuliert und entschieden, die AHV auszubauen, anstatt zu sanieren. Damit ist die Altersvorsorge 2020 zu einer ungerechten Scheinreform verkommen, die den Generationenvertrag mit Füssen tritt. Die AHV-Reform ist ungerecht, denn sie führt zu einer Zweiklassen-AHV. Während Neurentner 70 Franken mehr erhalten, müssen heutige Rentner durch ...
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Mit einem doppelten JA unsere Altersvorsorge sichern und die AHV stärken (Do, 17 Aug 2017 09:00:00 GMT)
Die Altersvorsorge 2020 ist ein ausgewogenes Paket, das unsere Altersvorsorge stärkt und die Renten sichert, meint Barbara Gysi. Für die Nationalrätin der Sozialdemokratischen Partei (SP) ist die AHV auch für viele im Ausland lebenden Rentnerinnen und Rentner von grosser Bedeutung und sichert deren "wohlverdienten" Ruhestand.   Seit 70 Jahren ist die AHV, die Alters- und Hinterlassenenversicherung, das Sozialwerk und die wichtigste Säule unserer Altersvorsorge. Sie wird im Umlageverfahren finanziert und trotzt somit jeglichen Turbulenzen am Investitionsmarkt. Dank gestiegener Löhne und Produktivität ist sie stabil finanziert, seit über 40 Jahren mit den gleichen Lohnprozenten. Jetzt, da die «Babyboomer-Generation» langsam ins Rentenalter kommt, ist eine zusätzliche Finanzierung nötig. Die Berufliche Vorsorge (BVG) ist viel stärker von den Finanzmärkten abhängig und kämpft seit längerem mit den tiefen Zinsen. Dies und die gestiegene Lebenserwartung machen es nötig, den ...
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Rock&Raclette für alle in den Walliser Alpen (Mi, 16 Aug 2017 13:36:00 GMT)
Die 7. Ausgabe des Palp-Festivals stand ganz im Zeichen von Rockmusik und Käse. Rocklette, eine Wortschöpfung aus den Begriffen Rock und Raclette, hatte die Alp während vier Tagen belagert und mehr als 3000 Besucher angezogen. In den Sommer Monaten laufen sich Musikfestivals in ganz Europa den Rang ab. In dieser starken Konkurrenz zog sich das Palp-Festival mit seiner Rocklette-Formel geschickt aus der Affäre. "Die Hälfte unseres Budgets haben wir für die Anstellung eines Schamanen ausgegeben, deshalb…", scherzt Direktor Sébastian Olesen in Anspielung auf das sonnige Wetter während des viertägigen Palp-Festivals.  Für die Austragung des letzten Jahres, die nur einen Tag dauerte, hatte Rocklette die Genfer Gruppe "The Young Gods" engagiert, um das Raclette – eine Spezialität aus geschmolzenem Käse und Kartoffeln – zu würzen, das den Besuchern serviert wurde. In diesem Jahr hat Rocklette ein schmackhaftes Programm mit internationalen und regionalen Gruppen zusammengebraut, wie ...
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Seltene Schönheit: zu finden in den Alpen und in der Werbung (Mi, 16 Aug 2017 12:03:00 GMT)
Flaumig, filzig und weiss: Edelweiss-Blumen erfreuen Wanderer in den Bergen und sind allgegenwärtig auf Schweizer Marketing-Artikeln. Dank der Haare auf den Hochblättern trotzt das Edelweiss der trockenen Kälte und den UV-Strahlen im rauen Alpenklima. Edelweiss werden seit langem auch in der Volksmedizin und der Kosmetik angewendet. Zudem sind sie ein beliebtes Symbol beim Bergsteigen, in der Armee und im Tourismus-Sektor. Edelweiss gehören zur Familie der Gänseblümchen und Sonnenblumen. Sie kommen auch im Himalaya, in China und Sibirien vor. Der lateinische Name Leontopodium alpinum zeigt, wie wild und robust das Edelweiss offenbar ist: Er bedeutet "Löwentatze". In der Schweiz erlag diese beliebte Alpenblume beinahe übereifrigen Fans, die sie an den Rand des Aussterbens brachten. Seit den 1970er-Jahren gehört das Edelweiss in der Schweiz zu den geschützten Arten. Alpenhymne Wer den Film "The Sound of Music" gesehen hat, erinnert sich vielleicht an den Marine-Kommandanten ...
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Migration ist eine Realität – also sollten wir darüber sprechen (Mi, 16 Aug 2017 09:00:00 GMT)
Diskussionen über die Einwanderung werden – in der Schweiz und anderswo – auf beiden Seiten oft von Vorurteilen und Vermutungen überschattet. Ein neues Buch versucht, über das "Dafür oder Dagegen" hinaus zu gehen. "In Westeuropa sind die meisten Bürgerinnen und Bürger für weniger Einwanderung", sagt Philipp Lutz, Doktorand an der Universität Bern und Herausgeber des Buches Neuland (NZZ libro). In der heutigen Zeit kommt dieses Statement etwas weniger überraschend als noch vor ein paar Jahren. Doch es zeigt trotzdem das Paradox im Herzen der Migrations-Politik in diesem Teil der Welt: Viele Menschen wollen weniger Einwanderung, doch Politiker sind nicht geneigt, diese zu stoppen – sei es aus wirtschaftlichen oder aus ethischen Gründen. Es scheint auch ein befremdliches Statement für einen Forscher zu sein, der sich zuallererst für die Vorteile der Migration interessiert. Doch für Lutz – und die Akademiker und Mitarbeitenden, die beim Buchprojekt mit dem Untertitel "Schweizer ...
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Dusch-Appell an jüdische Gäste in Schweizer Hotel (Di, 15 Aug 2017 14:20:00 GMT)
Jüdische Gäste sollen vor und nach dem Schwimmen duschen. Mit dieser Affiche hat ein Hotel im Bündner Ferienort Arosa einen regelrechten "Shitstorm" ausgelöst. Das israelische Aussenministerium spricht von einem antisemitischen Akt der übelsten Sorte. Das Plakat wurde inzwischen entfernt. Verantwortlich für den Aushang war laut dem Boulevardblatt Blick die Hotelabwartin, die sich inzwischen entschuldigt hat. Laut der Neuen Zürcher Zeitung gab es Reklamationen, dass jüdische Gäste in schmutzigen T-Shirts im Pool gebadet hätten. Der Tourismusverband in Arosa betonte, dass der Ort in Graubünden 150 Kilometer südöstlich von Zürich seit Jahren viele zufriedene jüdische Gäste habe. Der Kommunikationschef von Schweiz Tourismus, Markus Berger, sprach von einem sehr bedauerlichen Einzelfall. Medienwirbel Eine jüdische Familie, die in Arosa Ferien machte, schickte ein Foto des Aushangs an jüdische Medien und die Geschichte nahm ihren Lauf. Es folgten Reaktionen in den sozialen Medien ...
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Coraline Chapatte: Was aus dem "Umweg" über Istanbul wurde… (Di, 15 Aug 2017 14:00:00 GMT)
Die 36-Jährige Neuenburgerin Coraline Chapatte hat sich der Fitness verschrieben. Als semi-professionelle Triathletin steht ihr Leben in Istanbul im Zeichen des Sports. Die Bosporus-Metropole, über die sie eigentlich nur einen "Umweg" machen wollte, sei für sportliche Aktivtäten sehr gut geeignet, sagt die Auslandschweizerin. swissinfo.ch: Wann und weshalb haben Sie die Schweiz verlassen? Coraline Chapatte: Ich hatte eigentlich nicht die Absicht, die Schweiz zu verlassen. Nach der Fussball-Europameisterschaft 2008, während der ich für die Schweizerischen Bundesbahnen im Transportprojekt gearbeitet hatte, ging ich für drei Monate in die Südtürkei. In Kaş wollte ich mein Tauchbrevet als Divemaster absolvieren und den Sommer verbringen. Aus diesen drei Monaten wurden zuerst einmal drei Jahre als Tauchlehrerin, Unterwasser-Fotografin und -Filmerin sowie als Angestellte im Verkauf und Marketing von Tauch- und Sportferien. Nach drei Jahren am, auf und im Meer machte sich bei mir aber ...
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Vögel und Biodiversität schützen uns vor dem Japankäfer (Di, 15 Aug 2017 12:00:00 GMT)
Der schädliche Japankäfer ist in der Schweiz angekommen. Wie schon der Name sagt, stammt dieser Schädling ursprünglich aus Japan. Bereits seit drei Jahren ist er in Norditalien präsent, in der Lombardei und im Piemont, wo die Massnahmen zu seiner Bekämpfung (biologische Insektizide für Larven, Fallen für erwachsene Käfer) die Ausbreitung nicht verhindern können. Doch wie können Schäden in der Landwirtschaft vermieden werden? Langfristig könnten Vögel wie Wiedehopf, Amsel und Rabenkrähe eine wichtige Rolle spielen. Ende Juni gab die Biologin Cristina Marazzi vom Tessiner Pflanzenschutzdienst im Rahmen einer Sendung am Radio RSI eine wichtige Information: "Zum Sommerbeginn haben wir erstmals in der Schweiz einen erwachsenen Japankäfer in der Schweiz gefangen." Auf die Ankunft des extrem gefrässigen und für die Landwirtschaft schädlichen Käfers war man in gewisser Weise vorbereitet. Denn seit 2014 sind Brutherde im benachbarten Parco del Ticino zwischen der Lombardei und dem Piemont ...
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Quelle: swissinfo.ch

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