Letzte Meldungen

Neue Initiative gegen Zuwanderung in die Schweiz (Di, 16 Jan 2018 14:24:00 GMT)
Die rechtskonservative Schweizerische Volkspartei hat eine weitere Volksinitiative gegen die Zuwanderung lanciert. Die Schweiz solle die Einwanderung eigenständig regeln, fordert die Partei. Derweil hat die Zuwanderung in die Schweiz seit 2008 um fast die Hälfte abgenommen. Die Zuwanderung in die Schweiz ist seit vier Jahren rückläufig. Aus der Europäischen Union (EU) wanderten seit der Einführung der vollen Personenfreizügigkeit 2007 nie weniger Personen in die Schweiz ein als letztes Jahr. Die Zuwanderung hatte bereits zwischen 2008 und 2010 abgenommen, dann bis 2013 wieder ein wenig zugenommen. Im Jahr 2017 wanderten unter dem Strich 53'221 Ausländerinnen und Ausländer in die Schweiz ein, wie das Staatssekretariat für Migration (SEM) anfangs dieser Woche mitteilte. Die Zuwanderung nahm gegenüber dem Vorjahr um knapp 4% ab, die Auswanderung stieg um 2% an. Ende Dezember lebten 2'053'589 Ausländerinnen und Ausländer in der Schweiz. Rund 70% der ständigen ausländischen ...
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Tempolimit – wegen Schweizer Rasern (Di, 16 Jan 2018 13:00:00 GMT)
Im Unterschied zur Schweiz gibt es in Deutschland keine grundsätzliche Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen. Doch Baden-Württemberg führt nun auf einem Abschnitt nahe der Grenze ein Tempolimit ein. Alles nur wegen den Schweizern, ärgern sich die Deutschen. Die A81 zwischen Singen und Stuttgart ist berühmt-berüchtigt: Hier kommt es immer wieder zu illegalen Autorennen. Viele Raser kommen aus der Schweiz. Wohl nicht ohne Grund: Hierzulande gilt auf allen Autobahnen ein Tempolimit von 120 km/h. Das Verbot wird mit Kontrollen, Blitzkasten und harten Sanktionen durchgesetzt. Allgemein belegt die Schweiz in Deutschland den ersten Platz in der Statistik der ausländischen Verkehrssünder. Baden-Württemberg hat genug: Hier will die Regierung auf einem Teilstück der Autobahn ein Tempolimit von 130 km/h einführen. Parallel dazu ist eine Informationskampagne geplant, die sich speziell an Schweizer richtet. Diese Ankündigung sorgte in deutschen Zeitungen und auf den sozialen Netzwerken ...
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Stimmvolk legt Steuern des Bundes fest (Di, 16 Jan 2018 10:00:00 GMT)
Am 4. März entscheiden die Schweizerinnen und Schweizer in einem Referendum, ob die Eidgenossenschaft weiterhin zwei Steuern erheben darf – ihre beiden wichtigsten Finanzierungsquellen. Eine Abstimmung, die exemplarisch ist für die jahrhundertealte schweizerische Geschichte von Föderalismus und direkter Demokratie. Im Ausland mag man darüber staunen, aber in der Schweiz ist es alltäglich, dass das Volk die Macht hat, dem Staat die Befugnis zu erteilen, Steuern zu erheben. Und dass es sogar das letzte Wort über ihre Steuersätze und Tarife hat. Die Volkssouveränität ist das Herzstück der schweizerischen direkten Demokratie. Die Direkte Bundessteuer und die Mehrwertsteuer (MwSt.), um die es am 4. März bei der Abstimmung über die Neue Finanzordnung 2021 geht, sind ein typisches Beispiel dafür, wie die direkte Demokratie funktioniert. Gegenwärtig machen die beiden Steuern zwei Drittel der Bundeseinnahmen aus. Von Anfang an mussten sie die Prüfung an den Urnen bestehen, bisher ...
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Ein Schritt in Richtung eines neuen globalen Migrationspakts (Mo, 15 Jan 2018 15:00:00 GMT)
Der Umgang mit Migration ist eine der dringlichsten Herausforderungen für die internationale Zusammenarbeit in unserer Zeit. Das sagt António Guterres, seit Anfang letzten Jahres Generalsekretär der Vereinten Nationen (UNO). Migration ist ein Motor für Wirtschaftswachstum, sie baut Ungleichheiten ab und verbindet unterschiedliche Gesellschaften miteinander. Sie ist aber auch eine Quelle politischer Spannungen und menschlicher Tragödien. Die Mehrheit der Migrantinnen und Migranten lebt und arbeitet in einem legalen Rahmen. Aber eine verzweifelte Minderheit riskiert ihr Leben, um in Länder zu gelangen, in denen sie oft mit Misstrauen und Missbrauch konfrontiert sind. Demografischer Druck und Auswirkungen des Klimawandels auf verletzliche Gesellschaften dürften die Migration in den kommenden Jahren weiter vorantreiben. Als globale Gemeinschaft stehen wir vor einer Wahl. Wollen wir, dass Migration eine Quelle des Wohlstands und der internationalen Solidarität oder Inbegriff für ...
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Weshalb kleine Teiche grossen Wert haben (Mo, 15 Jan 2018 13:00:00 GMT)
Teiche wirken vielleicht nicht so bezaubernd wie rauschende Flüsse oder majestätische Seen, aber für die biologische Vielfalt und die Gesundheit der Ökosysteme sind sie unverzichtbar. In der Schweiz sind natürliche Teiche in Folge der zunehmenden Intensivierung der Landwirtschaft fast verschwunden. Nur 12 Kilometer östlich der geschäftigen Stadt Genf, an der Gartenbauschule Lullier in Jussy, fügt sich ein mit Rohrkolben ummantelter Teich, perfekt in die idyllische Umgebung ein. Aber dieser Teich sei nicht nur Teil der Landschaft, sondern auch strategisch günstig gelegen, um einen natürlichen Bachlauf zu schützen, der durch einen der Obstgärten der Schule fliesst, erklärt Beat Oertli, Professor für Gewässerökologie an der Fachhochschule Westschweiz (HESSO). "Der Teich sieht nicht besonders schön aus, aber das ist auch nicht seine Funktion", sagt Oertli. "Wir haben ihn zum Schutz des Baches gebaut, weil wir hier in unserer Schule Dünger verwenden. Das gesamte Regenwasser fliesst ...
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Ohne Gesetz, ohne Zahlen: Wie Homophobie bekämpfen? (Mo, 15 Jan 2018 10:00:00 GMT)
Es ist kein Einzelfall in der Schweiz: Kürzlich machte ein homophober Übergriff, gefilmt in einem Tram in Genf, in den Sozialen Medien von sich reden. Solche Vorfälle gelte es statistisch zu erfassen, fordern Organisationen, die sich für Homosexuelle einsetzen. Auch brauche die Schweiz endlich ein Gesetz zur Bekämpfung von Homophobie. Drängelei in einem Genfer Tram. Ein Mann beschimpft einen Passagier: "Mach schon, zieh Leine (…) du wolltest mich anbaggern (…) ich ficke keine Schwuchteln", sagt er. Der Beschimpfte heisst Jordan Davis und arbeitet für das Westschweizer Radio und Fernsehen (RTS). Er lässt sich nicht aus der Fassung bringen, nimmt sein Handy und filmt die Szene (siehe Video unten). "Wir sind hier in der Schweiz. Ich bin homosexuell und stolz darauf. Ich bin Ihnen ebenbürtig", sagt er. Doch die Beleidigungen gehen weiter. Mitfahrende verteidigen den angegriffenen Jordan Davis. Sie zwingen den Aggressor zum Aussteigen. Da steht er nun an einem Dezemberabend an einer ...
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Xherdan Shaqiri – der Unvollendete (So, 14 Jan 2018 10:04:00 GMT)
2018 soll das grosse Jahr von Xherdan Shaqiri werden. Der immer noch erst 26-jährige Schweizer Fussballer gilt weiter als unerfülltes Versprechen. Dabei hat der Spektakelmacher in seiner Karriere bereits jede Menge erreicht. Die Szene spielt Anfang Oktober in Feusisberg, dem Teamhotel der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft. Pressetermin mit den wichtigsten Akteuren vor den entscheidenden WM-Qualifikationsspielen gegen Ungarn und in Portugal. Auch Xherdan Shaqiri sitzt an einem Tischchen im engen, kleinen Raum im ersten Untergeschoss, zusammen mit einigen der führenden Fussballjournalisten des Landes. Xherdan Shaqiri meidet die Medien seit ein paar Jahren, so gut das eben geht als Xherdan Shaqiri. Heute aber steht er der Presse zur Verfügung. Und es ist ein veränderter Mann, der hier spricht, gereift und doch locker geblieben, vorsichtiger und gleichwohl mit einer unbescheidenen Aura versehen. Es ist ein Shaqiri 2.0, eine Art angepasster Freigeist. Grosses im Visier Xherdan ...
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Annemarie Schwarzenbach: Depression in Übersee (Sa, 13 Jan 2018 08:00:00 GMT)
Zwischen 1936 und 1938 reiste die Schweizer Fotografin Annemarie Schwarzenbach mehrmals in die USA, wo sie in die von der Grossen Depression gezeichneten Gesichter blickte. Ein Blick auf ausgewählte Zeitdokumente. Die amerikanische Freiheit hat faule Früchte getragen – bis sich das Land von der Weltwirtschaftskrise erholte, die 1929 ihren Anfang nahm, verstrich mehr als eine Dekade. Annemarie Schwarzenbach bereiste in den Dreissigerjahren amerikanische Wolkenkratzerstädte und abgeschürfte Landschaften. Dabei war sie immer nah an den Menschen und ihren Geschichten, entstanden sind sozialkritische Niederschriften und Bilder. 1936 verfolgte sie in New York die Wiederwahl Franklin Roosevelts, im darauffolgenden Jahr bereiste sie zusammen mit der amerikanischen Journalistin und Fotografin Barbara Hamilton-Wright mit einem Ford 8 die Südstaaten. Mit Rolleiflex-Kameras hielten sie Gefängnisse, Baumwollplantagen, Fabriken und die arbeitende Bevölkerung fest. "Die Vision eines besseren ...
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Das wichtigste Skirennen des Jahres (Fr, 12 Jan 2018 15:30:00 GMT)
Die Abfahrt im Rahmen der Lauberhorn-Rennen ist die älteste und längste im FIS Ski-Weltcup. Sie wird dieses Wochenende zum 88. Mal ausgetragen und rückt das kleine Bergdorf Wengen ins internationale Rampenlicht. Die Athleten stürzen sich bei der Abfahrt vor dem imposanten Gebirge von Eiger, Mönch und Jungfrau ins Tal. Das Ziel liegt mehr als 1000 Höhenmeter unter dem Start. Für die knapp 4,5 km lange Fahrt benötigen die schnellsten Fahrer rund zweieinhalb Minuten. Neben der Abfahrt werden am Lauberhorn-Wochenende auch ein Weltcuprennen im Slalom und in der Kombination ausgetragen. Nicht nur Wengen profitiert vom Lauberhorn-Rennen. "Es ist das wichtigste Ereignis für die gesamte Region", sagt Marc Ungerer, Geschäftsführer von Jungfrau Region Tourismus. Eine Studie der Hochschule Luzern, die auf das Jahr 2002 zurückgeht, hatte die Wertschöpfung für die Jungfrauregion auf 30 Millionen Franken geschätzt. swissinfo.ch/kr/rg
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Kann der Bund weiterhin Steuern einziehen? (Fr, 12 Jan 2018 14:00:00 GMT)
Am 4. März entscheidet die Schweizer Stimmbevölkerung, ob der Bund die direkte Bundessteuer und die Mehrwertsteuer für weitere 15 Jahre erheben darf. Fast zwei Drittel der Steuereinnahmen stehen auf dem Spiel. Trotzdem zeichnet sich diese Abstimmung durch grösste Ruhe aus: Niemand bekämpft die Vorlage. Es sind die beiden wichtigsten Finanzierungsquellen des Bundes: Im Jahr 2016 flossen aus der direkten Bundessteuer sowie der Mehrwertsteuer etwas mehr als 43,5 Milliarden Franken in die Bundeskasse – das entspricht fast 65% der Einnahmen. Bei der Präsentation der neuen Finanzordnung (NFO 2021) für die Abstimmung vom 4. März sprach der Schweizer Finanzminister Ueli Maurer deutliche Worte: Ohne diese beiden Steuern, wäre der Bund am Boden. Mit nur einem Drittel der Einnahmen wäre die Schweiz schlicht und einfach nicht mehr finanzierbar. Neu ist nur das Verfallsdatum Mit der Vorlage NFO 2021 ändert sich nichts an den Steuersätzen, sie werden weder erhöht, noch gesenkt. Es wird ...
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Quelle: swissinfo.ch

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