Letzte Meldungen

Arbeitslosengeld: EU verärgert Schweiz und Grenzgänger (Mi, 18 Jul 2018 09:30:00 GMT)
In Zukunft sollen EU-Grenzgänger Arbeitslosengeld von dem Land erhalten, in dem sie arbeiteten, statt wie bisher von ihrem Wohnsitzland. Diese Ankündigung der EU schlug nicht nur in der Politik wie eine Bombe ein; auch die am stärksten Betroffenen stehen dieser Reform nicht positiv gegenüber. Jeden Tag kommen gegen 320'000 europäische Grenzgängerinnen und Grenzgänger zur Arbeit in die Schweiz. Verlieren sie heute ihre Stelle, erhalten sie die Arbeitslosenentschädigung von ihrem Wohnsitzland. Mit der neuen EU-Sozialversicherungs-Regelung wären Grenzgänger, die ihre Stelle in der Schweiz verlieren, in Zukunft auf Hilfe der regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) angewiesen, und die Schweiz müsste für ihre Arbeitslosenentschädigung aufkommen. Die geplante EU-Reform könnte die Schweiz pro Jahr bis zu einer Milliarde Franken kosten. Sie wirft aber auch viele weitere Fragen auf. + Wer bezahlt künftig für arbeitslose Grenzgänger? Ab wann gelten die neuen Regeln? Um in Kraft zu ...
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Worin ist die Schweiz Weltmeisterin? (Di, 17 Jul 2018 12:00:00 GMT)
Die Welt des Fussballs hat mit Frankreich einen neuen Weltmeister. Halb so wild für die Schweiz: Es gibt andere Disziplinen, in denen niemand dem kleinen Land im Herzen Europas etwas vormacht. Fragt man Schweizer, worin die Schweizer Weltmeister sind, antworten die meisten: im Schokolade machen. Das war auch bei der #Wochenfrage in der zweisprachigen Stadt Biel/Bienne so. Auch die Klischees wurden genannt: Käse, Roger Federer und Wintersport.  Bekannt ist auch, dass kaum eine andere Nation mit vergleichbarem Eifer Müll trennt und Recycling betreibt. Aber Weltmeister im Reklamieren? Eine Passantin in Biel ist davon überzeugt: niemand beschwere sich so meisterlich wie die Schweizer. Um zu wissen, wo die Schweizer ihre eigenen Stärken sehen, ist swissinfo.ch diese Woche in Biel auf die Strasse gegangen.
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Vorzüge des Ballungsraums Genf in einer bewegten Welt (Di, 17 Jul 2018 09:00:00 GMT)
Pierre Maudet, der neue Präsident der Kantonsregierung, überwacht die Entwicklung des Grossraums Genf und des internationalen Genf. Dieser alte Fuchs der Lokalpolitik skizziert, wie das Wachstum des französisch-schweizerischen Ballungsraums organisiert und wie dessen internationale Rolle gestärkt werden kann. Bei den Kantonswahlen im April dieses Jahres wurde die politische Landschaft in Genf heftig durchgerüttelt. Die rechtskonservativen Parteien und die Unabhängigkeitsbewegungen büssten zugunsten der anderen Parteien Wählerstimmen ein. Politik im Blut Pierre Maudet, geboren am 6. März 1978, leitete das Jugendparlament der Stadt Genf im Alter von 15 Jahren. Von 2005 bis 2015 war er Vorsitzender der Eidgenössischen Kommission für Kinder und Jugend. Gleichzeitig leitete er drei Jahre lang die Freisinnige Partei (FDP.Die Liberalen) von Genf. Nach seiner Wahl in das Parlament der Stadt Genf trat er 2007 in die Stadtregierung ein und wurde 2011 Bürgermeister. 2012 wurde er in ...
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Schluss mit Spottpreisen für Kaffeebauern (Mo, 16 Jul 2018 09:00:00 GMT)
Ein Schweizer hilft nicaraguanischen Bauern, ihren Kaffee so zu verkaufen, damit international tätige Unternehmen wie Starbucks und McDonalds ihn nicht zu Spottpreisen abräumen können.  Wie wenn er einer Frau die Haare aus dem Gesicht streichen würde, schiebt Victor Robelo die Zweige der brusthohen Kaffeepflanze zur Seite. Unter grünen, vollen Blättern erscheint eine Reihe Kaffeekirschen. Die besonders roten Früchte sind reif. Er beisst einen Spalt in die harte Haut und klaubt die weiss-grünliche Frucht heraus. "Das Fruchtfleisch kann man essen", sagt er und schiebt sich die Frucht in den Mund. Das Fruchtfleisch schmeckt überraschend – süss und erfrischend. Für Kaffee wird es allerdings nicht gebraucht. Dafür reicht die Bohne – sie ist grün. Sie muss aber erst geröstet werden. "Wir verschiffen die Bohnen oft grün nach Europa, die verschiedenen Länder mögen unterschiedliche Röstungen", erklärt Robelo. Während Skandinavier hellere Röstungen bevorzugen, setzen Südländer auf dunkle ...
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"Ich fühlte mich in der Schweiz nie als Ausländer" (So, 15 Jul 2018 09:00:00 GMT)
Seit 25 Jahren ist er Grenzgänger. Der 51-jährige Ralf Hilbich fühlt sich an seinem Arbeitsort in der Region Basel bestens integriert. Der Süddeutsche ist dort bei einer renommierten Uhrenmarke mitverantwortlich für die Entwicklung. Ein fester Blick, ein gewinnendes Lächeln, graumelierte, mit Gel gebändigte Locken, ein enges schwarzes Poloshirt und Bluejeans, die eine sorgfältig gepflegte Muskulatur unterstreichen: Ralf Hilbich wirkt mit seinen 51 Jahren sportlich und scheint sich wohl in seiner Haut zu fühlen. "Sobald das Wetter es erlaubt, während etwa 70 bis 80 Tagen pro Jahr, schwinge ich mich auf mein Rennrad, um in die Schweiz zur Arbeit zu fahren", erzählt er in seiner schnellen Ausdrucksweise und mit jenem starken schwäbischen Akzent, der viele Bewohner Baden-Württembergs charakterisiert. Hilbich ist einer der 61'000 Deutschen, die jeden Tag über die Grenze zur Arbeit in verschiedenen Regionen der Schweiz kommen. Seit 17 Jahren arbeitet er für die Uhrenmarke Oris im ...
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Neuer Teilchenbeschleuniger soll CERN noch mehr Einblick bringen (Sa, 14 Jul 2018 09:00:00 GMT)
Der weltweit grösste Teilchenbeschleuniger (LHC) am CERN bei Genf wird massiv ausgebaut. Das Ziel: Der LHC soll bis 2026 noch leistungsfähiger werden, um – so die Hoffnung – weitere Erkenntnisse über die Physik und das Wesen der Materie zu erschliessen. Der Large Hadron-Collider (LHC) am CERN (Europäische Organisation für Kernforschung) befindet sich in einem 27 Kilometer langen Ringtunnel; dieser verläuft rund 100 Meter unter der Erde im Grenzgebiet zwischen der Schweiz und Frankreich. Der Auftakt zum Ausbau des Teilchenbeschleunigers zum High-Luminosity LHC (HL-LHC) wurde Mitte Juni in beiden Ländern mit einer offiziellen Zeremonie markiert. Was ist der LHC? Im unterirdischen LHC, dem weltweit leistungsstärksten Teilchenbeschleuniger am CERN bei Genf lassen Physiker seit 2010 Teilchen mit nahezu Lichtgeschwindigkeit aufeinanderprallen. Warum? Diese hochenergetischen Protonenkollisionen, mit denen die Physiker die ersten Nanosekunden nach dem Urknall simulieren, sind von ...
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Gewinner und Verlierer gab es auch abseits des Rasens (Fr, 13 Jul 2018 11:46:00 GMT)
Vor den letzten Spielen ist klar: Gewinner und Verlierer gab es während der WM auch neben dem Fussballplatz. Und das nicht nur in Russland. Der Fotograf Kostas Maros hat einige von ihnen in Basel getroffen. Die drei Freunde führen die Brauerei BrauBudeBasel, wo sie die Schweizer Spiele live übertragen haben und so einen extra Umsatz machen konnten. Holm, Heim und Labhart interessieren sich auch für Fussball, wenn gerade keine WM stattfindet. Auf die Frage, wer Weltmeister werden soll, geben sie die ironische Antwort: "Nach dem Ausscheiden der Schweiz, schaffen es vielleicht Italien oder Holland", die sich bekanntlich beide nicht für die Endrunde qualifizieren konnten. Sie mögen keine simulierenden Fussballer und auch keine Menschen, die nicht gerne Bier haben. Nora Gysin und ihr Kumpel Tizian Aellig sind fasziniert vom Fanverhalten im Sport. Während der WM können sie dieses Verhalten in ihrem "Vegiman" studieren und gleichzeitig wie wild Bier und Burger verkaufen. Nach ...
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Grenzgänger: In der Schweiz ungeliebt, in Luxemburg allgemein geschätzt (Fr, 13 Jul 2018 09:00:00 GMT)
In Luxemburg ist fast jeder zweite Arbeitnehmer ein Grenzgänger. In der lokalen Bevölkerung löst die massive Präsenz jedoch nur wenig Widerstand aus. Könnte dies ein Beispiel für die Schweiz sein? Erklärungen der Forscherin Isabelle Pigeron. Mit fast 320'000 Menschen, die täglich die Schweizer Grenze überqueren, um hier ihren Lebensunterhalt zu verdienen, ist das Land ein Eldorado für Grenzgängerinnen und Grenzgänger. Zumindest in absoluten Zahlen betrachtet. Doch sieht man genauer hin, zieht ein Land proportional noch mehr Grenzgänger an: Luxemburg. Im kleinsten der Gründerstaaten der Europäischen Union, eingenistet zwischen Deutschland, Belgien und Frankreich, machen Grenzgänger und Grenzgängerinnen – rund 180'000 Menschen – 45% der gesamten Arbeitskräfte im Lande aus. Isabelle Pigeron, Spezialistin für Grenzgänger-Fragen an der Universität Luxemburg, gehört selber zum Strom dieser Migranten, die Tag für Tag zur Arbeit in das Grossherzogtum kommen, und entscheidend zu der ...
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Rote Linien sind keine toten Linien (Do, 12 Jul 2018 08:00:00 GMT)
Die Schweizer Politik hat diesen Sommer eine harte Nuss zu knacken. Die EU verlangt den freien Markt, auch bei den Löhnen. Die Schweiz will der EU zwar gefallen, aber ihr hohes Lohnniveau um jeden Preis absichern. Es ist kompliziert! Doch es gibt einen bewährten Lösungsansatz: verhandeln! Drei übergeordnete Ziele hat der Schweizer Bundesrat bis zu den Wahlen 2019: ●  die Unternehmenssteuer neu gestalten, ●  die Rentenreform um mindestens einen wichtigen Schritt voranbringen, ●  und die Zukunft der Bilateralen sichern. Die beiden ersten Vorhaben scheiterten am Referendum. Die Allianzen der Befürworter hatten für die parlamentarische Mehrheit gereicht, nicht aber für die in der Volksabstimmung. Rasche Siege haben ihren Preis Politologe Manuel Fischer beschreibt in seiner Dissertation zu "Entscheidungsstrukturen in der Schweizer Politik des 21. Jahrhunderts" den Grund für Blockaden: Die Grosswetterlage bevorzugt das Gegeneinander, den politischen Wettbewerb – und ...
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"Wie sehen Sie das mit den Doppelbürgern?" (Mi, 11 Jul 2018 13:00:00 GMT)
Der Generalsekretär des Schweizerischen Fussballverbands spaltet mit seiner Aussage das Land: "Man müsste sich vielleicht fragen: Wollen wir Doppelbürger?" Eine heikle Frage, wie auch Passanten in Schaffhausen finden. Der Satz des Schweizer Fussballfunktionärs Alex Miescher fiel, nachdem die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft an der WM ausgeschieden war. Zuvor hatten die Schweizer Fussballspieler Xherdan Shaqiri und Granit Xhaka nach ihren Toren mit den Händen den albanischen Doppeladler geformt. Die Beiden sind, wie die meisten Spieler im Schweizer Nationalteam, Doppelbürger.  Inzwischen zieht die Debatte Kreise über den Sport hinaus. Neben dem Schweizer noch einen zweiten Pass zu haben, ist in der Schweiz seit 1992 erlaubt. 570'000 der 775'000 Auslandschweizer sind Doppelbürger. In der Schweiz selbst leben 900'000 Doppelbürger, ein Grossteil davon sind Menschen, die nach der Einbürgerung auch ihre ursprüngliche Staatsangehörigkeit behalten haben.  Politische Vorstösse gegen ...
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Quelle: swissinfo.ch

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