Letzte Meldungen

Der Papst setzt auf Plastik (Sa, 19 Jan 2019 10:00:00 GMT)
Die päpstliche Schweizergarde ist eine der bekanntesten militärischen Einheiten der Welt. Sie existiert seit über 500 Jahren. Die Uniform der Gardisten ist alles andere als modern, doch auch im Vatikan geht man zumindest technisch mit der Zeit: Die neue Kopfbedeckung kommt aus dem 3D-Drucker. Die mittelalterlich anmutenden Rüstungen der Schweizergardisten werden in Österreich von Hand geschmiedet. So war das bisher auch mit den Helmen. Fast zwei Kilo wiegt eine der metallenen Kopfbedeckungen. Doch damit hat es jetzt ein Ende. Die schwarzen Helme, welche die Gardisten zu Messen und ­feierlichen Empfängen tragen, werden ersetzt. Die neuen Stücke kommen aus einem 3D-Drucker. Gefertigt werden sie in der Schweiz, in der Nähe von Stans. Marcus Risi, der Inhaber der Firma 3D-Prototyp, war an der Entwicklung des Projekts massgeblich beteiligt. Ein Original aus dem 16. Jahrhundert wurde gescannt, die Daten am Computer nachbearbeitet und schliesslich gedruckt. Inklusive der ...
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Wahlrecht für Auslandschweizer: bei vielen generell umstritten (Fr, 18 Jan 2019 14:57:00 GMT)
Äusserst knapp entschied der Kanton Aargau im September 2018, dass die Auslandschweizer auch bei Ständeratswahlen mitmachen können. Dagegen waren vor allem jene, die sich stark mit ihrem Kanton identifizieren. Dies ist das Resultat einer Analyse. Dieser Beitrag ist Teil von #DearDemocracy, der Plattform für direkte Demokratie von swissinfo.ch. Hier äussern auch aussenstehende Autorinnen und Autoren ihre Ansichten. Ihre Positionen müssen sich nicht mit derjenigen von SWI swissinfo.ch decken. Premiere für die 9300 Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer, die im Kanton Aargau stimmberechtigt sind: Bei den Schweizer Parlamentswahlen von Oktober 2019 können sie erstmals auch die Ständeräte wählen. Also jene zwei Vertreter, die jedem Kanton in der Kleinen Kammer zustehen. Was schon heute feststeht: Es werden zwei neue Köpfe sein. Denn das bisherige Aargauer Ständerats-Duo, die Sozialdemokratin Pascale Bruderer und ihr freisinniger Kollege Philipp Müller, tritt im Herbst nicht mehr an.
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Neue Messe-Termine verunsichern die Uhrmacher (Fr, 18 Jan 2019 14:15:00 GMT)
Die Entscheidung der grössten Schweizer Uhrenmessen – dem Salon International de la Haute Horlogerie (SIHH) in Genf und der Baselworld –, ab dem nächsten Jahr zusammenzuspannen, macht das Leben der Uhrmacher schwieriger. Die Tore des Genfer Uhrensalons SIHH schlossen am Donnerstag mit einem Besucherrekord. Insgesamt 23'000 Besucherinnen und Besucher, 15% mehr als im Vorjahr, interessierten sich für die 29. Ausgabe mit 35 Ausstellern. Hunderte Händler vorwiegend aus asiatischen und europäischen Ländern liessen sich in privaten Räumen, die an die Stände angrenzten, die neuesten Kollektionen vorstellen. Im März werden sie ein zweites Mal in die Schweiz reisen müssen, wenn sie sich auch jene der Baselworld anschauen wollen. Ab 2020 werden die beiden Messen jedoch hintereinander stattfinden: SIHH vom 26. bis 29. April in Genf, Baselworld vom 30. April bis 5. Mai in Basel. Diese neue Regelung gilt bis 2024. ​​​​​​​ "Wir haben den Dialog mit SIHH gesucht und gemeinsam eine Lösung ...
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Wie kommen die Schweizer wieder auf die Ski? (Fr, 18 Jan 2019 12:09:00 GMT)
Die Schweiz hat sich immer als eine Nation von Skifahrerinnen und Skifahrern verstanden. Davon zeugen die Erfolge von Beat Feuz, Lara Gut, Pirmin Zurbriggen oder Bernhard Russi im Weltcup. Aber es gibt im Alpenland auch Menschen, die mit der weissen Pracht nichts am Hut haben. Sie verbringen die Winterferien lieber am Strand als in einer weissen Ski-Arena. Schweizer verlernen das Skifahren. Zwischen den Wintern 2008/9 und 2017/18 ist die Anzahl jener Tage, an denen Schweizerinnen und Schweizer auf den Skis standen, um 23% gesunken, also um fast einen Viertel. Dies zeigt ein Bericht von Schweiz Tourismus aus dem letzten Jahr. Dies entspricht einem allgemeinen Trend. Der Schweizer Tourismusforscher Laurent Vanat, der einen jährlichen Bericht über den Schnee- und Bergtourismus publiziert, schreibt: "Der globale westliche Wintersportmarkt verflacht sich. Das zeigt sich jedoch nicht in der Zahl der weltweit aktiven Skifahrer, denn diese wächst aufgrund von wachsenden Märkten wie China".
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Die Roboterrevolution im Kanton Tessin (Fr, 18 Jan 2019 10:00:00 GMT)
Das Dalle Molle Institut für künstliche Intelligenz in Lugano etabliert sich zunehmend als Leuchtturm der Robotik in der Schweiz. Eine hybride Welt, in der Menschen und Maschinen harmonisch zusammenarbeiten: Das ist die Vision von Luca Maria Gambardella, Direktor des Instituts Dalle Molle für künstliche Intelligenz (IDSIA) in Lugano, Kanton Tessin. "Unser Ziel ist, die Symbiose zwischen dem Roboter und dem Menschen durch maschinelles Lernen zu fördern, das heisst, durch die Nachbildung bestimmter Verhaltensweisen und Modalitäten des menschlichen Gehirns im Roboter, durch ein künstliches neuronales Netzwerk", sagt der Professor. Thymio, der Bildungsroboter Anfang Oktober erhielt das 2007 gegründete Robotik-Labor die Auszeichnung "Optimus Agora" des Schweizerischen Nationalfonds (SNF). Das Siegerprojekt zielt darauf ab, Grund- und Mittelschüler sowie deren Eltern und Lehrer an die "computational thinking modality" heranzuführen. Das heisst, Probleme anhand von theoretischen ...
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"Brexit führt Grossbritannien in eine Sackgasse" (Do, 17 Jan 2019 15:30:00 GMT)
Mit dem Brexit fahre sich Grossbritannien selber an die Wand, sagt der Schweizer Journalist Peter Stäuber. Seine Berichte aus einem geteilten Land wurden kürzlich in einem Buch zusammengefasst. Er zeigt ein "Albion", das dramatisch gespalten ist zwischen einer Elite und ihren Sitzengelassenen. "Der Brexit und die unentwirrbare politische Situation in Grossbritannien sind komplizierte Themen, die man nicht allein auf die Entstehung des rechtsextremen Populismus in den letzten Jahren zurückführen sollte. Eine stagnierende Volkswirtschaft, anhaltende Ungleichheiten und immer wiederkehrende soziale Probleme gehören hier seit langem zum Bild", entmystifiziert Peter Stäuber die Situation auf Anhieb. Als sich das britische Stimmvolk am 23. Juni 2016 für den Brexit ausgesprochen hatte, war der Grossbritannien-Korrespondent der Zürcher Wochenzeitung WOZ und des deutschen Nachrichtenportals "Zeit Online" nicht überrascht. "Ich wachte nicht auf und dachte, dass sich dieses Land dramatisch ...
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Wie viele Waffen besitzen die Schweizer? (Do, 17 Jan 2019 13:00:00 GMT)
Die Zeiten, in denen die meisten Männer in der Schweiz eine Dienstwaffe zu Hause hatten, sind vorbei. Doch noch immer sind mehr als 2,5 Millionen Gewehre und Pistolen im Privatbesitz. Parlament und Regierung wollen nun die Gesetze verschärfen. Hobbyschützen wehren sich – per Referendum. Warum gibt es in der Schweiz, wo sich in fast jedem Haushalt eine Schusswaffe findet, nicht ständig Schiessereien? Das fragte sich in den 1980er-Jahren schon John McPhee, Autor des Bestsellers "Der wachsame Friede der Schweiz". Die lapidare Antwort des amerikanischen Essayisten: Weil es verboten ist. Etwas weniger ernsthaft forschte die US-Comedy-Sendung "The Daily Show" letzte Woche dem Phänomen nach: Reporter Michael Kosta hatte das Eidgenössische Feldschiessen besucht, um der friedlichen Schweizer Waffenkultur auf den Grund zu gehen. Hier der Beitrag (in Englisch): Unter anderem traf er dort auf alt Bundesrat Samuel Schmid, der erklärte, warum die Schweiz trotz vieler Waffen kaum Tote und ...
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Italiens Idee der Steuer auf Geldtransfers kommt in die Schweiz (Do, 17 Jan 2019 10:00:00 GMT)
Es geht um viel Geld. Allein im Jahr 2017 waren es 466 Milliarden Dollar. So hoch waren die Überweisungen, die ausländische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer weltweit in ihre Herkunftsländer schickten. Für Entwicklungsländer stellen sie eines der wichtigsten Finanzmittel dar. Italien hat beschlossen, diese Transfers zu besteuern. Nun wird das auch in der Schweiz diskutiert. 466 Milliarden Dollar, das kann man sich kaum vorstellen. Im vergangenen Jahr wurden mehr als das Dreifache an Geldern von Privatpersonen in andere Länder überwiesen, als weltweit an Entwicklungshilfe geleistet wurde. Dies zeigen Zahlen der Weltbank, die unter anderem die Aufgabe hat, die Armut auf der Welt zu beenden und den Wohlstand zu fördern. In Indien und Mexiko überflügeln diese Überweisungen von Landsleuten im Ausland, so genannte Remittances, die ausländischen Direktinvestitionen. In Ägypten sind sie mindestens dreimal so hoch wie die Einnahmen des Suezkanals (Die Schiffspassagen brachten Ägypten ...
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Weniger Zusammenarbeit behindert Bewältigung globaler Risiken (Mi, 16 Jan 2019 16:30:00 GMT)
Die Unfähigkeit, kollektive Massnahmen zur Bewältigung dringender schwerer Krisen zu fördern, hat laut dem jüngsten Global Risk Report des Weltwirtschaftsforums ein kritisches Niveau erreicht. Die sich verschlechternden internationalen Beziehungen sind das grösste Hindernis, um gegen die zunehmenden Probleme zu kämpfen, wie etwa eine Verschlechterung der globalen Wirtschaftsaussichten, die teilweise durch geopolitische Spannungen verursacht wird. Das ist das Hauptergebnis des Global Risk Report des Weltwirtschaftsforums (WEF). "Bereits der wirtschaftliche Gegenwind stellt eine Bedrohung für die internationale Zusammenarbeit dar, doch die Bemühungen werden 2019 durch zunehmende geopolitische Spannungen zwischen den Grossmächten weiter gestört", schrieb die Genfer Organisation am Mittwoch in einer Pressemitteilung. Laut den Experten ist es dringend notwendig, die internationale Zusammenarbeit und aufeinander abgestimmte Aktionen zu erneuern. "Wir verfügen einfach nicht über die ...
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Briten in der Schweiz sorgen sich um ihre Rechte (Di, 15 Jan 2019 14:30:00 GMT)
Die Schweiz und Grossbritannien haben bereits ein Abkommen für die Zeit nach dem Brexit abgeschlossen. Können sich britische Staatsbürger in der Schweiz nun beruhigt fühlen? Botschaftsbeamte arbeiten daran, die Situation zu klären, aber einige Fragen bleiben ungelöst. Ein im Dezember abgeschlossenes Abkommen zwischen der Schweiz und dem Vereinigten Königreich soll die bestehenden Rechte der in der Schweiz lebenden britischen und der in Grossbritannien lebenden Schweizer Bürgerinnen und Bürger "weitgehend" schützen, nachdem das Vereinigte Königreich am 29. März die Europäische Union (EU) verlassen haben wird. Das Abkommen – das auch gilt, sollte das Vereinigte Königreich ohne Abkommen aus der EU austreten – berücksichtigt auch rund 2600 britische Grenzgänger, die aus Nachbarländern in die Schweiz pendeln. Natürlich müssen diese weiterhin die Aufenthaltsvorschriften jenes Landes einhalten, in dem sie leben. Jane Owen, die britische Botschafterin in der Schweiz und in ...
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Quelle: swissinfo.ch

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