Do
22
Dez
2011
Auf den Online-Ausgaben von "Tages-Anzeiger" und "NZZ" – und vermutlich noch weiterer Medienunternehmen – ist seit neuestem ein kleines Online-Game namens "Hang Man" aufgeschaltet: Wer es spielen will, muss auf einer Tastatur Buchstaben eingeben, die zu einem richtigen Lösungswort führen. Jeder Treffer ergibt einen Körperteil des zu hängenden Mannes, bis er schliesslich am Galgen baumelt. Eines der Lösungswörter lautet beispielsweise "Folter".
Wer hinter der Sache steckt, erfährt man am Schluss des Spiels: Es handelt sich um die internationale Organisation "Reporter ohne Grenzen", die sich weltweit gegen die Verfolgung von Medienschaffenden und für die Pressefreiheit einsetzt. Eine löbliche Organisation, fürwahr, aber absolut keine löbliche Werbeaktion in der Weihnachtszeit. "buebikernes" findet: Gahts eigentlich na?